332. Infanterie-Division (Wehrmacht)

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332. Infanterie-Division
Aktiv 15. November 1940 bis 3. September 1943
Land Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Siehe Gliederung
Aufstellungsort Güstrow
Kommandeure
Liste der Kommandeure

Die 332. Infanterie-Division war ein militärischer Großverband der Wehrmacht.

Divisionsgeschichte[Bearbeiten]

Die Division wurde am 15. November 1940 als Teil der 14. Aufstellungswelle in Güstrow im Wehrkreis II aufgestellt. Vom Sommer 1941 an war sie als Teil der 7. Armee in der Bretagne stationiert. Auch nach einer Unterstellung in die 15. Armee verblieb sie bis zum Winter 1942/43 in Nordfrankreich am Ärmelkanal. Mit einer Eingruppierung in die Heeresgruppe Süd wurde sie an die Ostfront verlegt. Im Sommer 1943 kämpfte sie im Raum Charkow. Im Juli operierte sie als Teil der 4. Panzerarmee im Unternehmen Zitadelle. Poltawa war ein letzter Einsatzort, bevor diese Division im September 1943 aufgelöst wurde.

Ein Teil der verbliebenen Mannschaft wurde mit beibehaltener Bezeichnung Grenadier-Regiment 676 in die 57. Infanterie-Division integriert, darunter auch Kommandeur Trowitz. Der andere, größere Teil wurde zunächst der 255. Infanterie-Division unterstellt. Diese erlitt jedoch innerhalb weniger Wochen starke Verluste, wurde daher in die Korps-Abteilung B eingegliedert und geriet mit dieser in den Kessel bei Tscherkassy.

Personen[Bearbeiten]

Divisionskommandeure der 332. ID
Dienstzeit Dienstgrad Name
14. November 1940 bis 6. August 1941 Generalleutnant Heinrich Recke
6. August 1941 bis 17. Dezember 1942 Generalleutnant Hans Kessel
17. Dezember 1942 bis 1. Januar 1943 General der Infanterie Walter Melzer
1. Januar bis 5. Juni 1943 Generalleutnant Hans Schäfer
5. Juni 1943 bis zur Auflösung Generalmajor Adolf Trowitz

Gliederung[Bearbeiten]

  • Infanterie-Regiment 676
  • Infanterie-Regiment 677
  • Infanterie-Regiment 678
  • Artillerie-Regiment 332
  • Pionier-Bataillon 332
  • Feldersatz-Bataillon 332
  • Radfahr-Abteilung 332
  • Panzerjäger-Abteilung 332
  • Nachrichten-Abteilung 332
  • Nachschubstruppen 332

Literatur[Bearbeiten]

  •  Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 9. Die Landstreitkräfte 281 – 370. Biblio-Verlag, Bissendorf 1974, ISBN 3-7648-1174-9.
  •  Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen. Ed. Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2005, ISBN 3-89555-274-7.

Weblinks[Bearbeiten]