Absolut Warhola

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Filmdaten
Originaltitel Absolut Warhola
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Slowakisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 80 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Stanislaw Mucha
Drehbuch Stanisław Mucha
Produktion Dieter Reifarth
Kamera Susanne Schüle

Absolut Warhola ist ein Dokumentarfilm von Stanisław Mucha aus dem Jahr 2001.

Handlung[Bearbeiten]

Der deutsch-polnische Filmemacher Mucha begibt sich auf die Spurensuche nach den Verwandten von Andy Warhol nach Medzilaborce und Miková in der Slowakei. Die kleinen Städtchen liegen im Dreiländereck an der Grenze der Slowakei zu Polen und der Ukraine. Hier sind die Eltern von Andy Warhol geboren und aufgewachsen, bevor sie vor dem Ersten Weltkrieg in die USA auswanderten. Warhol wurde 1928 in Pittsburgh geboren. Mucha befragt die Bevölkerung nach ihrem berühmtesten Sohn und entdeckt einen unbekümmerten Umgang mit Warhols Kunst, der Pop-Art. Er entdeckt die Urgroßtante von Warhol, die noch Erinnerungen an die Eltern Warhols hat. Seine Cousins erzählen mit Stolz von ihrem Andy Warhol, der sich auch in schweren Zeiten aus der Ferne um sie gekümmert hat. So erhielten sie eine Lieferung mit bunten Pumps, die von Andy Warhol bemalt waren. Sie habe sie aufgetragen. Auch heute leben sie in großer Armut und hoher Arbeitslosigkeit, die zu Rassismus gegenüber der Roma-Bevölkerung führt. In Medzilaborce wurde ein Warhol-Museum eröffnet, dessen Direktor jedoch Mühe hat, dieses Museum zu finanzieren. Nur vereinzelte Touristen interessieren sich für das Museum. Die Bevölkerung und Verwandten Warhols wissen deshalb nicht mehr als früher über Andy Warhol. Sie sind bis heute im Glauben, dass er als Anstreicher Häuser angemalt hat und seine angebliche Homosexualität erscheint ihnen als Teufelsgerede.

Kritiken[Bearbeiten]

„Aus dieser Korrespondenz von großer Welt und tiefster Provinz, Geschäftigkeit und Gelassenheit erwächst das besondere Klima des dokumentarischen Films, der die ‚Welt im Wassertropfen‘ sucht, wobei er seine Figuren trotz vieler skurriler und absurder Momente nie der Lächerlichkeit preisgibt. In den besten Passagen verdichtet er sich zu einer Parabel auf die Vergänglichkeit von Zeit und die Endlichkeit des Lebens.“

Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]