Adamsit
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| Strukturformel | ||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||
| Name | Adamsit | |||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C12H9AsClN | |||||||||||
| CAS-Nummer | 578-94-9 | |||||||||||
| PubChem | 11362 | |||||||||||
| Kurzbeschreibung | gelbgrüne Kristalle | |||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||
| Molare Masse | 277,58 g·mol−1 | |||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
1,65 g/cm3 (bei 20 °C)[1] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||||||
| Siedepunkt |
Zersetzung ab 410 °C[1] |
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| Dampfdruck |
13 mbar (121 °C)[1] |
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| Löslichkeit |
0,0064 g/100 g Wasser |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||
Adamsit ist ein chemischer Kampfstoff mit einen sehr geringen Dampfdruck. Die Verbindung wurde 1915 von dem deutschen Chemiker Heinrich Otto Wieland und 1918 vom US-amerikanischen Kollegen Roger Adams unabhängig voneinander entwickelt. Nach Roger Adams wurde die Substanz benannt.
Die arsenhaltige organische Verbindung reizt die Haut und die Atemwege. Ihre Wirkung ist vergleichbar mit Diphenylarsinchlorid. Adamsit war daher im Ersten Weltkrieg als Maskenbrecher beim sogenannten Buntschießen vorgesehen, wurde aber im Gegensatz zu den verwandten Stoffen Diphenylarsinchlorid und Diphenylarsincyanid nicht eingesetzt, obwohl mehrere Kriegsparteien größere Mengen davon produziert hatten. Zuletzt wurde es in den 1960ern im Vietnamkrieg eingesetzt.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b c d Eintrag zu Adamsit in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 4.9.2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Arsenverbindungen“; Eintrag in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 31. März 2009 (JavaScript erforderlich)
[Bearbeiten] Literatur
Haas, R. et al. (1998): Chemisch-analytische Untersuchung von Arsenkampfstoffen und ihren Metaboliten. UWSF – Z Umweltchem Ökotox; 10, 289–293; PDF (freier Volltextzugriff)

