Aker Solutions

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Aker Solutions ASA
Logo von Aker Solutions
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2004
Sitz Oslo
Leitung Luis Araujo, Leif Borge[1]
Mitarbeiter 28.000 (2014)[2]
Umsatz 42,9 Mrd. Norwegische Kronen (NOK) (2013)[2]
Branche Maritime Technik
Website www.akersolutions.com

Aker Solutions ASA (früher Aker Kværner ASA) ist ein norwegischer Konzern, der 2004 aus der Fusion der Konzerne Kværner und Aker ASA entstanden ist. Chef (Executive Chairman) des Unternehmens ist Luis Araujo.[3] Am 8. April 2008 nannte sich Aker Kværner ASA in Aker Solutions ASA um.[4]

Überblick[Bearbeiten]

Hauptanteilseigner ist Aker ASA mit rund 6 % der Aktien in direktem und 28 % in mittelbarem Besitz.[5] Der Konzern beschäftigte 2014 rund 28.000 Mitarbeiter in 30 Ländern und wies im Jahr 2013 bei einem Umsatz von 42,9 Mrd. Norwegischen Kronen (NOK) einen EBITDA von 3,5 Mrd. NOK aus.[2]

Unternehmensgliederung[Bearbeiten]

Aker Solutions gliedert sich in folgende Organisations-Strukturen, in denen vielfach Tochterfirmen als eigene rechtliche Einheiten tätig sind:[5]:

  • Regionalorganisationen
    Brasilien
    Norwegen
    Vereinigtes Königreich
    Nordamerika
  • Geschäftsfelder
    Versorgungssysteme (Umbilicals)
    Bohrtechnik (Drilling technologies)
    Untersee-Technik (Subsea)
    Wartung und Betrieb (Maintenance, modifications, and operations)
    Prozesssysteme (Process systems)
    Ingenieurwesen (Engineering)
    Ölfeld-Dienste und maritimes Inventar (Oilfield services and marine assets)

Das Top Management (Corporate centre) besteht aus:[5]

  • Leitung Finanzen (Chief financial officer, CFO)
    Leitung strategisches Marketing (Chief of strategic marketing, CSM)
    Leitung Betrieb (Head of operations, HOO)
    Leitung Technik (Chief technology officer, CTO)
    Personalleitung (Chief HR officer, HR)

Beteiligung in Deutschland[Bearbeiten]

Seit 2009 besteht in Erkelenz das Tochterunternehmen Aker Wirth GmbH, das nach einer Übernahme aus der zuvor unabhängigen Maschinen- und Bohrgerätefabrik Wirth hervorgegangen ist.[6]

Aker Yards (2002–2007)[Bearbeiten]

Im Februar 2002 wurden die Schiffbauaktivitäten der norwegischen Konzerne Aker und Kværner unter der Managementgesellschaft Aker Kværner Yards AS in Oslo gebündelt. 2004 entstand dann unter neuen Eigentumsverhältnissen die Schiffbaugruppe Aker Yards ASA, die seitdem an der Osloer Börse notiert ist. Seit März 2007 gehört Aker Yards nicht mehr zu Aker Solutions; Im November 2008 hat sich Aker Yards in STX Europe umbenannt.[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leadership team, Website des Unternehmens, abgerufen am 24. August 2014
  2. a b c Homepage des Unternehmens, abgerufen am 24. August 2014
  3. Board and executive management, Website des Unternehmens, abgerufen am 24. August 2014
  4. Aker Solutions: New name and new ticker on Oslo Stock Exchange, 8. April 2008
  5. a b c Corporate structure, Website des Unternehmens, abgerufen am 24. August 2014
  6. Unsere Geschichte. Aker Wirth GmbH. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  7. stxeurope.com

Weblinks[Bearbeiten]