Aktion Mensch

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Logo der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch e. V. (bis zum 1. März 2000: „Aktion Sorgenkind“) ist eine 1964 auf Initiative des Zweiten Deutschen Fernsehens entstandene deutsche Sozialorganisation, die sich durch Lotterieeinnahmen finanziert. Sie setzt sich mit ihrer erfolgreichen Soziallotterie, ihrer Förderung und ihrer Aufklärung für die Umsetzung von Inklusion, das heißt der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft, ein.

Der Sitz des gemeinnützigen Vereins befindet sich in Mainz, die Geschäftsstelle ist in Bonn. Der Verein hat sieben Mitglieder, ihm gehören neben dem ZDF die sechs Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland an.

Die von der Aktion Mensch betriebene Soziallotterie, an der sich regelmäßig 4,6 Millionen Menschen beteiligen, unterstützt jeden Monat bis zu 1000 Projekte. Sie ist die größte Soziallotterie in Deutschland. Seit Vereinsgründung wurden rund drei Milliarden Euro an Projekte der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe vergeben (Stand 2012).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Gründer der „Aktion Sorgenkind“ war der ZDF-Journalist und langjährige Moderator der ZDF-Sendung Gesundheitsmagazin Praxis (Erstsendung: 3. Januar 1964) Hans Mohl (1928–1998), den der Contergan-Skandal zu einer Hilfsaktion inspirierte. Das Schlafmittel war für Fehlbildungen bei Neugeborenen verantwortlich. Auf Druck der Öffentlichkeit wurde Contergan im Jahr 1961 vom Markt genommen. Insgesamt wurden ab 1957 rund 5.000 contergangeschädigte Kinder in der Bundesrepublik geboren, an deren Schicksal die Öffentlichkeit großen Anteil nahm. Die intensive Berichterstattung in den Medien enttabuisierte nachhaltig das Thema Behinderung. So wurde Behinderung nicht mehr nur als ein persönliches Schicksal gesehen, sondern als gesellschaftliche Aufgabe. Der ZDF-Journalist Hans Mohl wollte mit der Lotterie die Lebenssituation von Kindern mit Behinderung verbessern.

Das ZDF unterstützte dieses Vorhaben mit einer regelmäßigen Reihe von Fernsehshows, die für die Aktion warben und eine Lotterie durchführten, mit deren Einnahmen die Organisation Projekte unterstützen konnte. 1964 bis 1970 lief die Show „Vergißmeinnicht“ (mit Peter Frankenfeld), die Nachfolgesendungen waren „Drei mal Neun“ (1970 bis 1974) und „Der große Preis“ (1974 bis 1993) (beide mit Wim Thoelke). Alle Sendungen wurden bis dahin als Erfolg eingestuft. Als Der große Preis nach dem Ausscheiden von Thoelke Ende 1992 unter dessen Nachfolgern allerdings keinen Erfolg mehr bei den Zuschauern hatte und Ende 1993 eingestellt wurde, konnten auch die Nachfolgeformate dieser Sendung, wie „Goldmillion“ (1995), „Das große Los“ (1996 bis 2000), „Jede Sekunde zählt“ (2000 bis 2001) und erneut „Der große Preis“ (2002 bis Mitte 2003), nicht mehr an die früheren Zeiten anknüpfen und verschwanden bald wieder vom Bildschirm. Ab Oktober 2003 engagierte sich Thomas Gottschalk für die Aktion Mensch, ab Januar 2012 gab Jörg Pilawa als neuer ehrenamtlicher „Botschafter“ die Gewinner der Lotterie im ZDF bekannt. Seit Januar 2014 übernimmt diese Aufgabe Rudi Cerne.

Zu den vor allem im Rahmen der Fernsehshows erreichten Lotterieeinnahmen kommen Spenden hinzu.

Mit der Respekt-Kampagne 1995 kam es bei der Aktion Sorgenkind zu einem einschneidenden Perspektivenwechsel: Menschen mit Behinderung wurden nicht länger als bemitleidenswerte Empfänger von Hilfen dargestellt, sondern wurden zu selbstbewussten Akteuren, die sich auch für die Kampagne abbilden ließen. Es ging jetzt auch darum, einen Bewusstseinswandel herbeizuführen. Deshalb wurde 1997 die Satzung um das Vereinsziel „Aufklärung“ erweitert. Man war sich klar darüber, dass die Förderung von Projekten nicht ausreichte, um das Thema Behinderung in die Öffentlichkeit zu tragen und ein Umdenken anzustoßen. Hier waren Aktionen und Kampagnen nötig, um die gewünschte Aufmerksamkeit in der Bevölkerung zu erreichen. Die Aktion Sorgenkind wollte mit ihren Informationen und Botschaften eine viel größere Gruppe erreichen. Es ging darum, Nähe zu schaffen, wo noch Distanz herrschte, und Toleranz und Miteinander in der Gesellschaft zu fördern.

Die Mitgliederversammlung der „Aktion Sorgenkind“ beschloss 1999, mit Wirkung vom 1. März 2000 den Verein in „Aktion Mensch“ umzubenennen. Der neue Name spiegelt sowohl das größere Aufgabenspektrum der Aktion Mensch als auch den gesellschaftlichen Perspektivenwechsel im Umgang mit Menschen mit Behinderungen wider.

Am 1. Januar 2003 startete der neue Förderschwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe und gleich im ersten Jahr konnten mehr als 120 Projekte mit rund 12 Millionen Euro gefördert werden. Dieses Engagement ist langfristig angelegt, da es für junge Menschen immer schwieriger wird, das eigene Leben zu planen und selbstständig zu gestalten - unabhängig davon, ob mit oder ohne Behinderung. Gleichzeitig können die Träger der Kinder- und Jugendhilfe nicht genügend Mittel zur Verfügung stellen, um passende Angebote zu entwickeln.

Aufgaben und Ziele[Bearbeiten]

„Vorrangiger Zweck der Aktion Mensch ist, Maßnahmen und Einrichtungen anerkannter freier gemeinnütziger Träger im Bereich der Behindertenhilfe zu fördern sowie Aufklärungsmaßnahmen durchzuführen und zu fördern. Der Verein kann darüber hinaus Maßnahmen und Einrichtungen anerkannter freier gemeinnütziger Träger im Bereich der Hilfe für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und der Kinder- und Jugendhilfe fördern.“

Satzung der Aktion Mensch: 9. Juni 1999

Ziel ist, Inklusion im Alltag möglich zu machen und Menschen mit Behinderung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie größtmögliche Selbstbestimmung und Selbständigkeit zu ermöglichen. Dafür wird zum einen die soziale Projektarbeit vor Ort gefördert; des Weiteren wird versucht, in der Gesellschaft Aufmerksamkeit für das Thema zu wecken. Aufklärung ist das ausdrückliche Satzungsziel der Aktion Mensch. Aufklärung so verstanden, bedeutet nicht nur, über die eigenen Belange zu berichten – sondern in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die sozial relevante Themen zu schaffen und gesellschaftliche Entwicklungen anzustoßen.

Förderung[Bearbeiten]

Die Förderung der Aktion Mensch unterstützt Projekte freier, gemeinnütziger Organisationen, nicht aber einzelne Personen oder öffentliche Einrichtungen.[1] Über die eingereichten Anträge entscheidet das Kuratorium auf der Grundlage der Aktion Mensch-Förderrichtlinien, die auf dem Portal des Vereins veröffentlicht sind. Bei der Auswahl der Förderanträge achtet das Gremium darauf, dass es sich um Konzepte handelt, die einen innovativen Ansatz wählen und dazu beitragen, Inklusion im Alltag umzusetzen. Dabei werden Anträge im Bereich der Behinderten-, aber auch der Kinder- und Jugendhilfe berücksichtigt. Die Aktion Mensch stellt Mittel für unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung. So finanziert sie beispielsweise barrierefreie Umbauten von Gebäuden; für komplexe Veränderungsprozesse wie die Umwandlung von großen Einrichtungen zu gemeindeintegriertem Wohnen stellt sie pro Projekt jährlich Summen von bis zu 250.000 Euro bereit; sie sorgt für mehr Mobilität, indem sie Fahrzeuge finanziert; sie finanziert Personal- und Sachkosten oder fördert Projekte, die sich für mehr Barrierefreiheit von Internet, Freizeit oder Bildungsangeboten einsetzen. Die Aktion Mensch ermöglicht nicht nur aufwändige Vorhaben – ihre besondere Stärke liegt vor allem darin, kleinere Projekte oder Initiativen zu unterstützen, die keine staatliche Zuwendung bekommen.

Lotterie[Bearbeiten]

Mit den Lotterieeinnahmen fördert die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 soziale Projekte und trägt maßgeblich dazu bei, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung sowie Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Seit ihrer Gründung hat die Aktion Mensch auf diese Weise rund 3,5 Milliarden Euro in die Förderung investiert. Von den Lotterieeinnahmen werden 35 % zur Förderung sozialer Projekte der Behindertenhilfe und -selbsthilfe und in Projekten der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt, 30 % werden als Gewinne ausgeschüttet, 16,7 % als Lotteriesteuer abgeführt, 2,6% fließen in die Aufklärung und 15,7 % für Kosten des Geschäftsbetriebs verwendet. Spenden gehen in voller Höhe in die Förderung.[2] Allein im Jahr 2012 schüttete die Soziallotterie Gewinne im Wert von 130 Millionen Euro aus . .[3] Jeden Sonntag gibt der ehrenamtliche Botschafter der Aktion Mensch, Rudi Cerne, um 19.28 Uhr in der Sendung "5 Sterne-Gewinner" im ZDF die Gewinnzahlen bekannt. Hier stellt er auch geförderte Projekte der Soziallotterie vor. Die Aktion Mensch hat unterschiedliche Lose. Der Höchstgewinn beträgt dabei 2.000.000 Euro mit einem 5 Sterne-Los. Beliebte Kategorien für die Teilnehmer sind auch die Sofortrente, das Haushaltsgeld oder das Traumhaus. Das Jahreslos der Aktion Mensch-Lotterie wird gerne verschenkt. Es kann mit einer Schmuckkarte, eigenem Foto und persönlichem Gruß individualisiert werden.

Aktuelle Projekte und Kampagnen[Bearbeiten]

Inklusionskampagne[Bearbeiten]

Im Sommer 2011 startete die Aktion Mensch ihre bundesweite Inklusionskampagne, um die Öffentlichkeit für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft zu sensibilisieren und zur Verwirklichung von Inklusion beizutragen. Leitgedanke der Kampagne im Jahr 2011 war, einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft voranzutreiben und anhand von positiven Beispielen zu zeigen, wie Inklusion gelingen kann. Die Motive der Inklusionskampagne 2012 werben für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Freizeit. Die dritte Phase der Aktion Mensch Aufklärungskampagne zum Thema Inklusion steht unter dem Motto: Inklusion braucht Fragen! Mit der aktuellen Kampagne will die Aktion Mensch den Inklusions-Prozess in unserer Gesellschaft vorantreiben und stellt Fragen, die zum Umdenken anregen sollen.

5. Mai[Bearbeiten]

1997 initiierte sie die größte Sozialkampagne Deutschlands, die „Aktion Grundgesetz“. In ihr stritten die Aktion Mensch und über 100 Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe für die Umsetzung des Grundgesetzgebotes „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“. Seit 1998 ist der 5. Mai auf Initiative der Aktion Grundgesetz der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen eine feste Einrichtung in Deutschland geworden. Rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai jedes Jahres initiiert und unterstützt die Aktion Mensch aktuell bundesweite dezentrale Aktionen.

Familienratgeber[Bearbeiten]

Unter Familienratgeber.de stellt die Aktion Mensch zusammen mit einem Netzwerk von rund 160 starken Partnern aus der Behindertenhilfe ein bundesweit einmaliges, aktuelles Angebot für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen zur Verfügung

Der Familienratgeber als unabhängiger Online-Ratgeber bietet Informationen zu einer Vielzahl von Themen, die für Menschen mit Behinderung von Bedeutung sind, um möglichst selbstbestimmt am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben . Ansprechpartner vor Ort können in der Adressdatenbank mit bundesweit über 25.000 hilfreichen Adressen recherchiert werden. Außerdem besteht für Nutzer die Möglichkeit des interaktiven Austausches in verschiedenen Foren.

Freiwilligendatenbank[Bearbeiten]

Die Freiwilligendatenbank der Aktion Mensch ist mit mehr als 10.000 Angeboten die größte und umfangreichste Datenbank für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement. Auf der Plattform werden Anbieter von Engagementmöglichkeiten genauso vorgestellt wie die Menschen und die Geschichten hinter dem Engagement. Netzwerkpartner vor Ort sorgen bundesweit für die Qualitätssicherung und die regelmäßige Pflege der Angebotsdaten. So ist sichergestellt, dass die Angebote stets aktuell sind.

Menschen.das magazin[Bearbeiten]

Viermal im Jahr bringt die Aktion Mensch die Zeitschrift MENSCHEN. das magazin heraus. Im Zentrum des Sozialmagazins stehen Reportagen, Features, Porträts und Interviews rund um die Themen Inklusion, Behindertenhilfe- und selbsthilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe. Mit Heft 1/2014 startete eine stark erweiterte Online-Ausgabe mit Zusatzinformationen, Fotos und Videos. Dort stehen zudem die meisten Beiträge in Leichter Sprache und alle Artikel als Hörversion bereit.

Einfach für Alle[Bearbeiten]

Im Mai 2001 hat die Aktion Mensch das Projekt „Einfach für Alle“ [4] gestartet, ein Fachportal zum Thema Barrierefreies Webdesign. Medienschaffende sollen mit dem dort angebotenen Wissen in die Lage versetzt werden, Internetseiten zugänglicher für Menschen mit Behinderungen zu machen. Ein Weblog ergänzte die Fachartikel durch aktuelle Trends und Entwicklungen zum Thema Accessibility.

Weitere Angebote[Bearbeiten]

Der Online-Bildungsservice bündelt alle Materialien der Aktion Mensch zur Bildung an zentraler Stelle: Über ein Suchformular können pädagogische Fachkräfte ebenso wie Eltern und andere Interessierte kostenlose Arbeitsmittel und Informationen zu unterschiedlichen Themen abrufen bzw. herunterladen

Abgeschlossene Projekte und Kampagnen[Bearbeiten]

Im Rahmen von Medienkampagnen versuchte die Aktion Mensch zunächst ab 1995 mit der „Pro-Respekt“-Kampagne die Wahrnehmung von Behinderung in Deutschland zu verändern.

Aktion Grundgesetz[Bearbeiten]

1997 initiierte sie die größte Sozialkampagne Deutschlands, die „Aktion Grundgesetz“. In ihr streiten die Aktion Mensch und über 100 Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe für die Umsetzung des Grundgesetzgebotes „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“. Seit 1998 ist der 5. Mai auf Initiative der Aktion Grundgesetz der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen eine festen Einrichtung in Deutschland geworden.

1000 Fragen[Bearbeiten]

Im Oktober 2002 hat die Aktion Mensch das „1000-Fragen-Projekt“ [5] initiiert. Ziel der Kampagne ist es nach Angaben der Initiatoren, eine Plattform für eine breite Diskussion der Bevölkerung über Bioethik zu schaffen. Begleitet durch bundesweite Medienkampagnen werden seitdem auf der Website bioethische Fragestellungen diskutiert.

5000 mal Zukunft[Bearbeiten]

In den Jahren 2004 und 2005 wurde das Projekt „5000 mal Zukunft“[6] durchgeführt, das sich als Förderprojekt für Kinder und Jugendliche verstand.

Die Gesellschafter[Bearbeiten]

Als bisher größtes Aufklärungprojekt startete die Aktion Mensch im März 2006 „Die Gesellschafter“.[7] Unterstützt von der quartalsweise erscheinenden Zeitschrift "MENSCHEN", die als Fachblatt zu sozialarbeiterischen Themen angesehen werden kann, versucht die Kampagne Diskussionsprozesse anzuregen, Zukunftskonzepte für eine Gesellschaft des Miteinanders zu entwickeln und eine Interaktion und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen zu fördern.

Die Website wurde mit einem Podcast begleitet, in dem 24 Folgen lang jeweils eine Organisation vorgestellt wurde, die sich für die Gesellschaft einsetzt (darunter Amnesty International, Caritas, Campact, Diakonie, Greenpeace, Oxfam). Die Website wurde 2011 geschlossen, der Podcast ist als Archiv verfügbar.[8]

Filmfestivals[Bearbeiten]

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Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/2010

Zu Beginn waren „Die Gesellschafter“ die Organisatoren von bundesweiten Filmfestivals. Das erste Filmfestival wurde im Winter 2006/2007 unter dem Titel ueber Arbeiten gestartet, das zweite ein Jahr später mit dem Titel ueber Morgen. ueber Mut setzte diese Reihe 2010/2011 fort. In diesem Jahr findet das barrierefreie Festival „Überall dabei“ mit Filmen rund um das Thema Inklusion statt. Die Aktion Mensch organisiert mit ihren bundesweiten und lokalen Partnern an jedem Veranstaltungsort zu den Filmen Publikumsdiskussionen und Expertengespräche. Das Rahmenprogramm bietet Besuchern wie Teilnehmern die Gelegenheit, sich auszutauschen und zu diskutieren.

Das erste soziale Filmfestival wurde im Winter 2006/2007 unter dem Titel ueber arbeiten, das zweite ein Jahr später mit dem Titel ueber morgen[9] gestartet.

„ueber morgen“ 2007/2008 zeigte 13 Filme über Blicke auf die Zukunft:

ueber Macht“ 2009 zeigte ebenfalls 13 Filme, die zum Teil Erstaufführungen in der Bundesrepublik Deutschland sind. Der Titel ist ein Wortspiel, das sowohl das grundsätzliche Nachdenken "über die Macht", als auch eine Kritik an der "Übermacht" von demokratiefeindlichen Institutionen, Verhältnissen und Mentalitäten bedeutet. Das Programm lief ganzjährig an 120 Orten in Deutschland mit örtlichen Filmpartnern, wobei u. U. weniger als 13 Filme gezeigt werden. Die Filme des Festivals sind:[10]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förderung der Aktion Mensch, abgerufen am 6. Februar 2014.
  2. Verteilung der Lotterieeinnahmen, www.aktion-mensch.de
  3. Lotteriegewinner 2012, www.aktion-mensch.de
  4. einfach-fuer-alle.de – Website von „Einfach für Alle“ (Projekt seit 2001)
  5. 1000fragen.de – Website des 1000-Fragen-Projekts (Projekt seit 2002)
  6. 5000xzukunft.de – Website des 5000-mal-Zukunft-Projekts (Projekt 2004-2005)
  7. diegesellschafter.de – Website des Gesellschafter-Projekts (Projekt 2006-2011)
  8. Podcast-Archiv zu Die Gesellschafter von Produzent Tim Pritlove
  9. diegesellschafter.de: Das bundesweite Filmfestival »ueber morgen« – Utopien, Träume, Weltentwürfe
  10. Filmtournee »ueber Macht« – Filme. Diegesellschafter.de. Abgerufen am 8. Juli 2014.
  11. "Die dünnen Mädchen" – Dokumentarfilm
  12. ARTE TV – Monsanto. Arte.tv. Abgerufen am 8. Juli 2014.