Alexander VIII.
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Alexander VIII. (* 22. April 1610 in Venedig; † 1. Februar 1691 in Rom), mit bürgerlichen Namen Pietro Vito Ottoboni, war von 1689 bis 1691 Papst der katholischen Kirche.
Papst Innozenz X. ernannte Pietro Ottoboni zum Kardinal, später wurde er Bischof von Brescia und Datarius in Rom. Am 6. Oktober 1689 wurde der versierte Kirchenjurist Pietro Ottoboni mit der Unterstützung von König Ludwig XIV. zum neuen Papst gewählt. Dieser gab in der Folge 1690 Avignon und Venaissin an den Kirchenstaat zurück.
Alexander VIII. erwarb während seines Pontifikats die an Handschriften reiche Bibliothek der Königin Christine von Schweden für den Vatikan.
In der Frage der Gallikanischen Artikel gab der Papst nicht nach. Er verurteilte den frz. Gallikanismus im Jahr 1690 mit der Konstitution Inter multiplices.
[Bearbeiten] Weblinks
- Alexander VIII.. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL).
- Eintrag in der Catholic Encyclopedia (englisch, inkl. Literaturangaben, auf dem Forschungsstand von 1913)
- Familie Ottoboni
| Vorgänger |
Bischof von Brescia 1654–1664 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Bischof von Sabina 1689–1691 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Alexander VIII. |
| ALTERNATIVNAMEN | Ottoboni, Pietro Vito |
| KURZBESCHREIBUNG | Papst von 1689 bis 1691 |
| GEBURTSDATUM | 22. April 1610 |
| GEBURTSORT | Venedig |
| STERBEDATUM | 1. Februar 1691 |
| STERBEORT | Rom |

