Alfred Balcke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Alfred Balcke (* 23. April 1894 in Bremen; † 14. März 1972 in Bremen) war ein deutscher Politiker und Senator (SPD) in Bremen.

Biografie[Bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Balcke erlernte den Beruf eines Bankbeamten in Bremen und übte diesen Beruf, zuletzt als Prokurist danach aus.

Politik[Bearbeiten]

Balcke war Mitglied der SPD in Bremen. Er wurde von 1946 bis 1955 in die Bremer Bürgerschaft gewählt.

1955 erfolgte seine Berufung in den Senat unter Führung von Wilhelm Kaisen (SPD), in dem er als Nachfolger von Emil Theil (SPD) zum Senator für das Bauwesen ernannt wurde. Sein Wirken ist mit dem Wiederaufbau von Bremen verbunden. In seiner Zeit erfolgte ein entschiedener Wohnungsbau, vor allem im Bereich des sozialen Wohnungsbaus für minderbemittelte Bevölkerungsschichten. Der Ortsteil Bremer Westen wurde vollendet und u.a. der Stadtteil Neue Vahr und die Gartenstadt Vahr gebaut. Er setzte sich schon 1963 dafür ein, das „eine zweiter Bürgerpark“ als Park links der Weser entstehen sollte. 1963 übernahm Wilhelm Blase (SPD) das Ressort des Bausenators.

Balcke war verheiratet mit Margarete Balcke, geb. Albers (1898–1971). Er wurde auf dem Friedhof in Bremen-Buntentor beerdigt.

Ehrungen[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Senator-Balcke-Straße in Obervieland/Habenhausen benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Handbuch der Bremischen Bürgerschaft
  • Norbert Korfmacher: Mitgliederverzeichnis der Bremischen Bürgerschaft 1946 bis 1996 (Kommunalpolitik, Bd. 1). LIT-Verlag, Münster 1997, ISBN 3-8258-3212-0.