Algerische Kommunistische Partei

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Banner der Algerischen Kommunistischen Partei

Die Algerische Kommunistische Partei (französisch Parti Communiste Algérien, Kürzel PCA) war eine kommunistische Partei in Algerien.

Der Generalsekretär der PCA war Bachir Hadj Ali.

Die PCA trat im Jahre 1920 als eine Erweiterung der Französischen Kommunistischen Partei (PCF) hervor und wurde im Jahre 1936 schließlich eine eigene Partei.[1]

Die PCA opponierte, unter dem Einfluss der Kommunistischen Partei Frankreichs, gegen die koloniale Unterdrückung Algeriens, stand aber auch dem algerischen nationalen Befreiungskampf distanziert gegenüber. Zudem betrachtete die PCF Algerien als zu unreif für die nationale Unabhängigkeit.

Im Jahre 1955 wurde die Partei durch die französischen Behörden in Französisch-Nordafrika verboten. Die Partei orientierte sich selbst in Richtung der Nationalen Befreiungsbewegung.

Die PCA erhielt im Jahre 1962 einen legalen Status, wurde aber zwei Jahre später, im Jahre 1964, wieder verboten und aufgelöst. Die algerischen Kommunisten gruppierten sich später unter der Partei der Sozialistischen Avantgarde (PAGS) neu.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Trond Gilberg (Hrsg.): Coalition Strategies of Marxist Parties. Duke University Press, 1988, ISBN 0-8223-0849-5, S. 242.