| Erscheinungsweise |
zweimal monatlich |
| Verkaufte Auflage (IVW Q3/2009) |
9,63 Mio. Exemplare |
| Reichweite (IVW Q3/2009) |
19,97 Mio. Leser |
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Die Apotheken Umschau[1] ist ein deutsches nach eigenen Angaben populärwissenschaftliches Gesundheitsmagazin, das in Apotheken als Kundenzeitschrift gratis ausliegt und seit 1956 vom Wort & Bild Verlag herausgegeben wird.
Das monatlich zweimal erscheinende Heft hat 2009 19,97 Millionen Leser und eine Auflage von 9,63 Millionen Exemplaren.[2] Es ist werbefinanziert und wird von den Apotheken mitfinanziert (Preis ca. 0,50 € pro Heft[3]).
Das ZDF-Magazin Frontal21 warf der Apotheken Umschau in der Dokumentation „Das Pharma-Kartell“ vom 9. Dezember 2008 unter anderem vor, werbenden Pharmaherstellern umfangreiche Einflussnahme auf redaktionelle Inhalte anzubieten.[4] Der Verlag reagierte auf die Inhalte der Sendung mit einer Pressemitteilung, in der die Vorwürfe abgestritten werden[5] und leitete juristische Schritte ein.[6] Im Juni 2011 kam es zu einem einvernehmlichen Ende des Rechtsstreits, bei dem das ZDF die Vorwürfe nicht mehr aufrecht erhielt und Unterlassungserklärungen unterzeichnete.[7]
- ↑ Falschschreibung ist Bestandteil der Wortmarke
- ↑ Quellen: IVW III/2009, AWA 2009
- ↑ Berliner Zeitung: Die "Apotheken Umschau" ist Deutschlands beliebtestes Magazin. Zum Ärger der Apothekenverbände vom 24. Juni 2004
- ↑ Focus: „Das Pharmakartell“ - Krankes Geschäft vom 10. Dez. 2008
- ↑ Presseportal: Richtigstellung des Wort & Bild Verlages zum „Frontal 21“-Beitrag „Das Pharma-Kartell“ vom 10. Dez. 2008
- ↑ DWDL.de: „Apotheken Umschau“ geht rechtlich gegen ZDF vor vom 17. Dezember 2008
- ↑ Rechtsstreit zwischen Wort & Bild Verlag und ZDF beendet: "Frontal 21" nimmt Vorwürfe gegen "Apotheken Umschau" zurück. 7. Juli 2011, abgerufen am 9. Februar 2012.