Arenstorff

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Wappen derer von Arenstorff

Arenstorff, auch Arnstorff, ist der Name eines märkischen Uradelsgeschlechts aus der Uckermark.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Familie erscheint erstmals urkundlich am 29. September 1306 mit Ludolf de Arndesdorp.[1] mit dem auch die Stammreihe beginnt. Das Geschlecht erhält die dänische Adelsnaturalisation am 24. April 1670 für Friedrich von Arenstorff, den nachmaligen königlich-dänischen kommandierenden General, Geheimrat und Gouverneur von Schleswig und Holstein.

Im Einschreibebuch des Klosters Dobbertin befinden sich 13 Eintragungen von Töchtern der Familie von A(h)renstorff von 1723 bis 1910 aus Krümmel (Lärz), Sadelkow und Oyle in der Grafschaft Hoja zur Aufnahme in das adelige Damenstift im Kloster Dobbertin.

Wappen[Bearbeiten]

In Blau 3 (2,1) silberne Lilien, begleitet von 3 aus dem oberen beziehungsweise unteren Schildrand herauswachsenden silbernen Fallgattern. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein aus einem fünfteiligen Fallgatter wachsender gold-gekrönter natürlicher Bär mit Halsband.

Bedeutende Vertreter[Bearbeiten]

  • Carl von Arensdorff (1625–1676), Kommandierender General in den Armeen von Dänemark, Schweden und den Niederlanden
  • Friedrich von Arensdorff (1626–1689), der Bruder des vorhergehenden, Kommandierender General in den Armeen von Dänemark und Schweden und auch der Gouverneur von Schleswig and Holstein
  • Hans Adolf von Arenstorff (1895–1952), Generalmajor und Rittergutsbesitzer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. (la, de) Adolph Friedrich Riedel, Hrsg., Codex diplomaticus Brandenburgensis [Latein, “Sammlung von Diplomen von Brandenburg”]. Hauptteil I, Band XXI, Berlin, G. Reimer, 1861, S. 107

Literatur[Bearbeiten]

  • (de) Genealogisches Taschenbuch der Ritter- und Adels-Geschlechter, Band 2, 1877, Brünn (heute Brno), Irrgang, 1877
  • (de) Deutschen Adelsgenossenschaft, ed., Jahrbuch des Deutschen Adels, Zweiter Band, 1898. Berlin, W. T. Bruer, 1898, S. 1-14
  • (de) Hans Stratowa, Wiener Genealogisches Taschenbuch, Band III, 1927-1928. Wien, Carl Gerold u. Sohn, 1927-28, S. 141a
  • (de) Walter von Hueck, Hrsg., Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser, Reihe A, Band XI, Band 49 der Gesamtreihe. Limburg an der Lahn, C. A. Starke Verlag, 1971, ISSN 0435-2408
  • (de) Walter von Hueck, Hrsg., Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band I: A-Bon, Band 53 der Gesamtreihe, Limburg an der Lahn, C. A. Starke Verlag, 1972, ISSN 0435-2408
  • (de) O[tto]. T[itan]. von Hefner, J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, III. Band, 6. Abteilung; Der blühende Adel der Großherzogthümer Mecklenburg. Nürnberg, Bauer & Raspe, 1858, Tafel 1

Siehe auch[Bearbeiten]