Armin Kohnle

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Armin Kohnle (* 13. September 1960 in Schwäbisch Hall) ist ein deutscher Historiker und Kirchenhistoriker.

Armin Kohnle legte 1980 das Abitur in Heilbronn ab und absolvierte ein Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, der Alten Geschichte und der Evangelischen Theologie an den Universitäten Heidelberg und Cambridge. 1988 legte er das Staatsexamen ab. 1992 promovierte er über Abt Hugo von Cluny. Ab 1992 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Heidelberg. 1995 wurde er mit dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. 2000 erfolgte seine Habilitation. Danach lehrte er als außerplanmäßiger Professor in Heidelberg und übernahm die Lehrstuhlvertretung für Spätmittelalter und Reformation an der Universität Leipzig. Seit 2009 ist Armin Kohnle Inhaber dieses Lehrstuhles.

Kohnles Forschungsschwerpunkte sind die Themenfelder Politik, Recht und Kirche im frühneuzeitlichen Europa, die Geschichte Deutschlands, Englands und Frankreichs besonders in der Frühen Neuzeit, die südwestdeutsche Landesgeschichte, vor allem der Kurpfalz und Badens und die allgemeine Reformationsgeschichte.

Schriften[Bearbeiten]

Monografien
  • Abt Hugo von Cluny (1049–1109). Sigmaringen 1993, ISBN 3-7995-7332-1 (Digitalisat).
  • Reichstag und Reformation. Kaiserliche und ständische Religionspolitik von den Anfängen der Causa Lutheri bis zum Nürnberger Religionsfrieden. Gütersloh 2001, ISBN 3-579-01757-8.
  • Kleine Geschichte der Kurpfalz. Karlsruhe 2005, ISBN 3-7650-8329-1.
  • Kleine Geschichte der Markgrafschaft Baden. Karlsruhe 2007, ISBN 3-7650-8346-1.
Herausgeberschaften
  • Zwischen Wissenschaft und Politik. Studien zur deutschen Universitätsgeschichte. Festschrift für Eike Wolgast zum 65. Geburtstag. Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07546-1.
  • so geht hervor ein' neue Zeit - die Kurpfalz im Übergang an Baden 1803: [Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg, 19. Oktober 2003 bis 18. Januar 2004]. Heidelberg 2003, ISBN 3-89735-241-9.

Weblinks[Bearbeiten]