Arnold I. von Valcourt
Arnold I. von Valcourt[1], auch Arnaud de Valancourt (* um 1120; † 25. Mai 1183 in Trier) war von 1169 bis 1183 Erzbischof von Trier.
Er entstammte rheinischem Adel und war mit verschiedenen berühmten Personen seiner Zeit verwandt (z. B. mit Hildegard von Bingen). Er war Propst zu St. Andreas in Köln, später Kanoniker am Aachener Dom. 1179 nahm er am 3. Laterankonzil teil und weilte auch davor häufig in Italien. Am kaiserlichen Hof ging er bis kurz vor seinem Tode ein und aus. Seine Wahl zum Erzbischof stand unter dem Einfluss Kaiser Friedrichs I.. Arnold von Valcourt galt als gütiger und freigebiger Mensch. Die Burg Montclair gehörte zu seinen Besitztümern, die er zum Lehen vergab. Sein besonderes Interesse galt dem Trierer Raum und dem Kloster Himmerod.
[Bearbeiten] Literatur
- Leopold von Eltester: Arnold I., Erzbischof von Trier. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 1, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 579.
- Hans-Jürgen Krüger: Arnold I., Erzbischof von Trier. In: Lexikon des Mittelalters, Band 1 (1980), Sp. 1003.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Seite des Bistum Trier mit der offiziellen Schreibweise, Siehe auch Datei:TabulaEpiscoporumTrevirensium.jpg
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Hillin von Falmagne | Erzbischof von Trier 1169–1183 |
Folmar von Karden |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Arnold I. von Valcourt |
| ALTERNATIVNAMEN | Arnaud de Valancourt |
| KURZBESCHREIBUNG | Erzbischof von Trier |
| GEBURTSDATUM | um 1120 |
| STERBEDATUM | 25. Mai 1183 |
| STERBEORT | Trier |