Athol Fugard

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Harold Athol Lannigan Fugard (* 11. Juni 1932 in Middelburg/Great Karoo in Südafrika) ist ein südafrikanischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Fugard wuchs in Port Elizabeth auf. Seine Mutter übte starken Einfluss auf ihn aus und vermittelte ihm die burische Tradition. Er arbeitete gleichzeitig als Automechaniker, Schauspieler und Journalist, bis er mit einem Stipendium an der Universität Kapstadt studieren konnte, doch brach er das Studium ab und heuerte als Matrose an. Zurück in Südafrika, war er in Johannesburg und Port Elizabeth als Schauspieler und Redakteur tätig und begann seine Arbeit als Dramatiker.

Erste Erfolge hatte Fugard mit No-Good Friday (1958) und Nongogo (1959). Während der Rassenunruhen von 1960 verfasste er den erst 20 Jahre später publizierten Roman Tsotsi (welcher 2005 verfilmt wurde und 2006 den Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ erhielt), und mehrere Dramen, die das Thema Rassismus behandeln, z.B. The Blood Knot (1961), People are Living There (1963), Boesman and Lena (1966). In dem Film Gandhi war Fugard als Schauspieler zu sehen. Seit ca. 1995 schreibt und publiziert Fugard eine mehrbändige Autobiographie.

[Bearbeiten] Werke

  • Statements After an Arrest Under the Immorality Act (1972)
  • Sizwe Bansi ist tot (1972, dt. 1974)
  • Die Insel (1973)
  • Dimetos (1975)
  • Hello and Goodbye (1961; vollendet 1976)
  • A Lesson From Aloes (1978)
  • The Road to Mecca (1986)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • 1969 - Künstler des Jahres in Südafrika

[Bearbeiten] Literatur

  • Denis Walder: Athol Fugard, 2003

[Bearbeiten] Weblinks

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