August von Preuschen von und zu Liebenstein

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August von Preuschen von und zu Liebenstein

August Ludwig von Preuschen Freiherr von und zu Liebenstein II. (* 3. Juli 1766 in Karlsruhe; † 7. Oktober 1846 in Wiesbaden) war nassauischer Landtagspräsident und Richter und Vizepräsident des Oberappellationsgerichtes Wiesbaden.

Familie[Bearbeiten]

August von Preuschen Freiherr von und zu Liebenstein war der Sohn des Regierungspräsidenten Georg Ernst Ludwig von Preuschen Freiherr von und zu Liebenstein und dessen Ehefrau Margaretha Luise geborene Büttner (1731–1799). Sein Bruder Georg Ernst wurde ebenfalls Richter am Oberappellationsgericht und Landtagsabgeordneter.

Er heiratete am 16. November 1800 in Wetzlar Katharina Sophie Charlotte geborene Althof (* 22. Juli 1775 in Detmold; † 23. Juli 1846 in Wiesbaden), die Tochter des Hofpredigers und Konsistorialrates Ernst August Althof

Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Leben[Bearbeiten]

Er besuchte 1783 bis 1785 das Gymnasium in Karlsruhe und studierte 1785 bis 1788 Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Marburg. 1788 wurde er nassau-usingischer Regierungsassessor in Wiesbaden und wurde 1791 dort zum wirklichen geheimen Regierungsrat ernannt. 1804 bis 1825 war er Rat am Oberappellationsgericht und stieg 1825 dort zum Vizepräsidenten auf.

1813 wurde er zum wirklichen Geheimen Rat ernannt und wurde 1823 Mitglied des Staatsrates.

1816 bis 1845 war er Direktor der juristischen Prüfungskommission in Wiesbaden.

Er war Fideikommißherr des 2. Astes auf Liebenstein.

Abgeordneter[Bearbeiten]

1818 bis 1845 gehörte er als gewähltes Mitglied der Herrenbank der Landstände des Herzogtums Nassau an 1818 war er der erste Präsident der neu eingerichteten Herrenbank.

Literatur[Bearbeiten]

  • Cornelia Rösner, Nassauische Parlamentarier Teil 1, Wiesbaden 1997, S. 132

Weblinks[Bearbeiten]