Auguste Ferdinande von Österreich

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Auguste von Österreich, ca. 1850
Auguste von Österreich, ca. 1850

Auguste Ferdinande (* 1. April 1825 in Florenz; † 26. April 1864 in München) war eine Erzherzogin von Österreich und Prinzessin von Toskana, sowie Gemahlin des späteren Prinzregenten Luitpold von Bayern.

[Bearbeiten] Leben

Auguste wurde als Tochter von Leopold II. von Österreich-Toskana und seiner ersten Frau Maria Anna von Sachsen geboren.

Streng katholisch erzogen, entwickelte sie bald Interesse für Wissenschaft und Kunst. Auguste wurde als groß, schön und selbstbewußt beschrieben.

Am 15. April 1844 heiratete sie in Florenz Luitpold, den späteren Prinz-Regent von Bayern, dessen Vater, Ludwig I. König von Bayern war anfangs allerdings gegen die Ehepläne seines Sohnes, da sich bei Auguste bereits Anzeichen einer Tuberkulose bemerkbar machten.

Aus ihrer Ehe ging neben drei anderen Kindern auch König Ludwig III. von Bayern hervor. Als Ehefrau war Auguste ihrem Mann eine große Stütze bei all seinen politischen Aktivitäten. Während der Revolution 1848 sprach sie sich offen gegen Lola Montez aus und bemühte sich, den entstandenen Schaden an der Monarchie einzugrenzen.

Mit ihren Kindern sprach Auguste stets Italienisch.

Grab von Auguste Ferdinande
Grab von Auguste Ferdinande

Sie starb im April 1864 im Alter von nur 39 Jahren an Lungentuberkulose und wurde in München in der Krypta der Theatinerkirche beigesetzt.

Luitpold von Bayern heiratete kein zweites Mal. Um seinen Haushalt kümmerten sich seine Tochter Therese und seine Schwester Adelgunde.

[Bearbeiten] Nachkommen

Ihre Kinder mit Luitpold waren:

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