Bago

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt in Myanmar; die Stadt auf den Philippinen heißt Bago City.
Bago
Bago (Myanmar)
Red pog.svg
Koordinaten 17° 20′ N, 96° 29′ O17.33388888888996.486388888889Koordinaten: 17° 20′ N, 96° 29′ O
Basisdaten
Staat Myanmar

Division

Bago-Division
Einwohner 245.000 (2005)

Bago (birmanisch Paigu, Aussprache: [bəgó]) ist die viertgrößte Stadt Myanmars und Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungseinheit Bago-Division. Bis zur Umbenennung zahlreicher geographischer Bezeichnungen durch das Militär im Jahre 1989 war die geläufige Bezeichnung der Stadt Pegu.

Bago liegt etwa 80 km nördlich von Rangun im Südosten der Bago-Division am Bago-Fluss, der in den Indischen Ozean mündet. Die geschätzte Einwohnerzahl am 1. Januar 2005 war 245.000.

Geschichte[Bearbeiten]

Bago war einst die Hauptstadt des Reiches Pegu (Hanthawaddy), das von den Mon bereits im 9. Jahrhundert gegründet wurde. Bago selbst datiert aus dem Jahre 825. Die Stadt wurde 1757 von den Birmanen unter König Alaungpaya vollständig zerstört. Sie besaß seinerzeit etwa 150.000 Einwohner. Im Jahr 1790 begann man mit dem Wiederaufbau, so dass Bago 1891 - mittlerweile unter britischer Verwaltung - wieder mehr als 10.000 Einwohner zählte.

Zahlreiche Kriege zwischen den Birmanen und den Mon sowie zwischen den Birmanen und den Siamesen (Thai) führten dazu, dass heute kaum mehr Bauten übrig geblieben sind. Auch die zahlreichen Erdbeben forderten ihren Tribut, so vernichteten Beben in den Jahren 1912, 1917 und 1930 nochmals hervorragende Denkmäler.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Mahazedi-Pagode

Wichtigstes Bauwerk ist heute die Schwemadaw-Pagode, die Reliquien Buddhas beherbergen soll. Sie wurde ebenfalls bereits 825 errichtet, später aber wesentlich erweitert, u.a. von König Bodampaya. Auch die Schwegule-Pagode wird sehr verehrt. Die Mahazedi-Pagode aus dem 16. Jahrhundert wurde 1930 vollständig zerstört, aber wieder neu errichtet. Einen Kilometer westlich des Bahnhofs befindet sich der zweitgrößte liegende Buddha, der Shwethalyaung-Buddha.

Vier Kilometer südlich von Bago befindet sich die Kyaikpun-Pagode. Sie wurde 1476 von König Dhammazedi errichtet und besteht aus einem hohen Pfeiler mit quadratischem Grundriss, dessen vier Seiten von 30 m hohen Statuen geschmückt sind. Sie zeigen Buddha und seine Vorgänger.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Wilhelm Freiherr von Danckelmann (1741–1782), Kronfiskal der holländischen Besitzungen in Asien, erlitt vor der Küste Schiffbruch und verunglückte tödlich

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bago – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien