Bahnstrecke Neuekrug-Hahausen–Goslar

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Goslar–Neuekrug-Hahausen
Kursbuchstrecke (DB): 354
Streckennummer: 1930
Streckenlänge: 16,2 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Strecke – geradeaus
Bahnstrecke Braunschweig–Kreiensen
Bahnhof ohne Personenverkehr
79,2 Neuekrug-Hahausen
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Bahnstrecke Braunschweig–Kreiensen
Brücke über Wasserlauf (groß)
Neile
Brücke über Wasserlauf (groß)
Innerste
   
von Altenau
Bahnhof, Station
89,1 Langelsheim
   
Bahnstrecke Vienenburg–Langelsheim
   
92,1 Herzog-Julius-Hütte
Brücke über Wasserlauf (groß)
Grane
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Bahnstrecke Hildesheim–Goslar
Bahnhof, Station
95,4 Goslar
Strecke – geradeaus
Bahnstrecke Vienenburg–Goslar

Die Bahnstrecke Neuekrug-Hahausen–Goslar ist eine zweigleisige, nicht elektrifizierte Hauptbahn in Niedersachsen. Die am Nordrand des Harzes verlaufende Strecke beginnt in Goslar und mündet in Neuekrug-Hahausen in die Bahnstrecke Braunschweig–Kreiensen nach Seesen und Kreiensen ein. Da der Abzweigbahnhof heute ohne Halt durchfahren wird, ist oft von einer Bahnstrecke Goslar–Seesen die Rede. Die in der Region oft anzutreffende Bezeichnung Nordharzstrecke ist nicht eindeutig. Der wichtigste und heute einzige Zwischenhalt ist Langelsheim.

Geschichte[Bearbeiten]

1875 war die Bahnstrecke Vienenburg–Langelsheim über Grauhof von der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn eröffnet und als Innerstetalbahn nach Lautenthal, später über Clausthal bis Altenau verlängert worden. Hieran war am 15. September 1877 eine Zweigstrecke der Braunschweigischen Eisenbahn-Gesellschaft nach Neuekrug-Hahausen angeschlossen worden, die dem Ost-West-Güterverkehr von Halberstadt nach Kreiensen den Umweg über Salzgitter-Ringelheim ersparte. Diese Bahngesellschaft baute auch eine Verlängerung nach Goslar, die am 1. Mai 1883 eröffnet wurde.

Seitdem lief der Güterverkehr über die flachere Strecke durch Grauhof, während der Personenverkehr über Goslar fuhr. Daneben wurde der örtliche Güterverkehr in Langelsheim, Herzog-Julius-Hütte und Goslar bedient.

Die ältere Güterbahn über Grauhof wurde Opfer der deutschen Teilung und verlor 1954 den Verkehr. 1976 wurde auch die Innerstetalbahn aufgegeben, in Langelsheim verbleib nur die jüngere Strecke.

Heute wird die Bahnstrecke im Personenverkehr in einem verdichteten Zwei-Stunden-Takt befahren.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Josef Högemann: Eisenbahnen im Harz (I). Band 1: Die Staatsbahnstrecken. Verlag Kenning, Nordhorn 1995, ISBN 3-927587-43-5.

Weblinks[Bearbeiten]