Bai Juyi
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Bai Juyi (chin. 白居易, Bái Jūyì / Bó Jūyì, W.-G. Pai Chü-i; * 772 in Xinzheng, Henan; † 846 in Luoyang) war ein chinesischer Dichter der Tang-Dynastie.
[Bearbeiten] Biographie
Bai Juyi war Sohn einer armen, aber gebildeten Familie. Schon im jungen Alter schrieb er erste Gedichte. 800 wurde er in der Kaiserlichen Palastbibliothek Lektor, zusammen mit Yuan Zhen, der einer seiner engsten Freunde wurde. Ab 807 war er Mitglied der Hanlin-Akademie, wurde aber wegen zu heftiger Kritik um 815 ins Exil in die Provinzstadt Jiujiang strafversetzt. Kaiser Muzong setzte ihn jedoch ab 822 wieder als Mandarin in Hangzhou und Suzhou ein.
[Bearbeiten] Werk
Von Bai Juyi sind mehr als 3800 Gedichte erhalten, so viele wie von keinem anderen Dichter der Tang-Dynastie. Das bekannteste ist über die Kaiserin Yang Guifei, die auf der Flucht vor Rebellen vom Gefolge des Kaisers umgebracht wurde. Durch seine schlichte Sprache war er zu Lebzeiten ein beim einfachen Volk sehr beliebter Dichter, und erlangte auch über China heraus Bekanntheit.
In vielen seiner Gedichte finden sich sozialkritische Anspielungen, durch die er sich viele Feinde machte.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Bai Juyi im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bái, Jūyì |
| KURZBESCHREIBUNG | chinesischer Dichter |
| GEBURTSDATUM | 772 |
| GEBURTSORT | Xinzheng, Henan |
| STERBEDATUM | 846 |
| STERBEORT | Luoyang |

