Ballonbeobachterabzeichen

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Darstellung des Ballonbeobachterabzeichens in der 57er Version

Das Ballonbeobachterabzeichen war ein Leistungsabzeichen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg für die an der Front bewährten Beobachter in Fesselballons. Es konnte an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften verliehen werden.

Es besteht aus einem hochovalen Eichenlaubkranz und zeigt mittig einen schräg nach oben zeigenden zeppelinartigen Fesselballon mit Balkenkreuz, sowie das im oberen Bereich angebrachte Hoheitszeichen der Wehrmacht.

Mit der Verordnung über die Einführung des Ballonbeobachterabzeichens vom 15. Juli 1944 wurden u.a. die Verleihungsbestimmungen definiert:

  • Stufe 1 (Bronze) – für 20 Punkte
  • Stufe 2 (Silber) – für 45 Punkte
  • Stufe 3 (Gold) – für 75 Punkte

Diese Punkte wurden nach bestimmten Bedingungen vergeben, so zum Beispiel für „einwandfreie Aufklärung taktisch wichtiger Ziele,

a) die für die Führung von besonderer Bedeutung sind (Aufmärsche, Ansammlungen, Transportbewegungen aller Art) je Ziel 1 Punkt,

b) deren Bekämpfung durch schwere Waffen (Artillerie oder Luftwaffe) erfolgte, je Ziel 1 Punkt.“

Sonstiges[Bearbeiten]

Laut Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 ist das Tragen der Auszeichnung in der Version des Dritten Reiches in der Bundesrepublik Deutschland nur ohne nationalsozialistische Embleme gestattet.

Literatur[Bearbeiten]