Bill Plympton

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Bill Plympton 2006 bei den Annie Awards

Bill Plympton (* 30. April 1946 in Portland, Oregon) ist ein US-amerikanischer Animator und Regisseur.

Von frühester Jugend begeistert von den Trickfilmen, die er im US-amerikanischen Fernsehen sah, begann Plympton bereits früh damit Karikaturen zu zeichnen. Mit 16 Jahren schickte er einige seiner Entwürfe an Disney, die ihm aber auf seine Bewerbung um einen Job, ob seines Alters, eine Absage erteilten.

Nach seiner langjährigen Arbeit als Karikaturist für amerikanische Tageszeitungen, wie zum Beispiel für die New York Times stellte er 1977 mit Lucas the Ear of Corn seinen ersten animierten Kurzfilm fertig. Weitere folgten und wurden mit zunehmender Häufigkeit auf MTV gezeigt. 1988 wurde der Kurzfilm Your Face für einen Oscar in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm nominiert.

1992 folgte Plymptons erster animierter Spielfilm The Tune, auf den weitere, wie etwa 2001 der viel beachtete Film Mutant Aliens, folgten. Sein im Jahr 1997 produzierter Animationsfilm Sex & Violence wurde im Folgejahr beim Trickfilmfestival Stuttgart mit dem Preis für den witzigsten Film prämiert. 2011 erhielt die musikalischen Komposition von Corey A. Jackson und Nicole Renaud in Bill Plymptons Animationsfilm The Cow Who Wanted to be a Hamburger (2010) beim selbigen den Music for Animation Sonderpreis.[1] Zahlreiche seiner Produktionen im Bereich Animation wurden bereits auf dem Trickfilmfestival Stuttgart gezeigt, bei dem er schon mehrfach zu Gast und 2013 neben Anand Gurnani und Reinhard Klooss Jurymitglied in der Kategorie AniMovie war.[2]

Plymptons Filme richten sich, wie er selbst sagt, an ein eher erwachsenes Publikum, da sie ein für Trickfilme, verhältnismäßig hohes Maß an Sex und Gewalt beinhalten und mit einem recht dunklen Humor aufwarten.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1977: Lucas the Ear of Corn
  • 1985: Boomtown
  • 1985: Drawing Lesson #2
  • 1987: Your Face
  • 1988: One of Those Days
  • 1989: 25 Ways to Quit Smoking
  • 1989: How to Kiss
  • 1990: Plymptoons
  • 1990: Wiseman, The
  • 1991: Push Comes to Shove
  • 1992: Tune, The
  • 1993: Draw
  • 1994: J. Lyle
  • 1994: Nose Hair
  • 1995: Guns on the Clackamas: A Documentary
  • 1995: How to Make Love to a Woman
  • 1996: Boney D
  • 1997: I Married a Strange Person!
  • 1997: Mondo Plympton
  • 1997: Sex and Violence
  • 1997: Walt Curtis: The Peckerneck Poet
  • 1998: General Chaos: Uncensored Animation
  • 1998: More Sex and Violence
  • 1999: Exciting Life of a Tree
  • 1999: Surprise Cinema
  • 2001: 12 Tiny Christmas Tales
  • 2001: Eat
  • 2001: Mutant Aliens
  • 2003: Parking
  • 2004: Guard Dog
  • 2004: Hair High
  • 2005: The Fan and the Flower
  • 2006: Guide Dog
  • 2007: Shuteye Hotel
  • 2008: Hot Dog
  • 2008: Idiots and Angels
  • 2008: Santa: The Fascist Years
  • 2008: The Animation Show 4
  • 2008: Tokyo Onlypic 2008
  • 2010: The Cow Who Wanted to be a Hamburger
  • 2012: Waiting for her Sailor
  • 2012: Tiffany: Death on the Runway
  • 2012: Summer Bummer
  • 2012: The Simpsons Couch Gags (Episode 23/18 und 24/15)

Musikvideos[Bearbeiten]

Werbefilme[Bearbeiten]

Illustrationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Music for Animation Award 2011
  2. Jury AniMovie beim Trickfilmfestival Stuttgart 2013