Blairo Maggi

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Blairo Maggi, Juni 2003

Blairo Maggi (* 29. Mai 1956 in São Miguel do Iguaçu, Paraná) ist ein brasilianischer Politiker und Industrieller italienischer Abstammung. Er war Gouverneur des Bundesstaates Mato Grosso von 2003-2007 und wurde für 2007-2010 wiedergewählt, ist Mitglied der Partido da República (PR) die Bündnispartner der Regierung Lula ist.

Die Grupo Amaggi, welche ihm gehört, ist der größte Sojaanbauer weltweit, Mato Grosso das Hauptanbaugebiet für Soja in Brasilien. Maggi gehören etwa 400.000 ha Land. Dort baut er neben Soja auch Mais und Baumwolle an. Er selbst gilt unter Umweltschützern als Landräuber, weil unter seiner Regierung der Bundesstaat Mato Grosso die größte Regenwaldabholzung von Brasilien aufwies. Maggi setzt sich als Gouverneur des Bundesstaates Mato Grosso bei der brasilianischen Bundesregierung dafür ein, die Landrechte der Enawenê-Nawê und anderer Indigene Bevölkerung in seinem Staat nicht anzuerkennen. [1]

Im Januar 2004 nahm Amaggi einen Kredit für Betriebskapital in Höhe von 230 Millionen US$ von einem internationalen Bankenkonsortium auf, das von der Rabobank (Niederlande) arrangiert worden war. Das Bankenkonsortium bestand aus 11 Banken, einschließlich der WestLB und der HSH Nordbank.[2]

Von der Organisation Greenpeace bekam er deshalb die zweifelhafte Auszeichnung der "Goldenen Kettensäge". Er selbst bezeichnet sich als Naturliebhaber und Umweltschützer.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Von Soja-Anbau bedrohter Stamm in den britischen Fernsehnachrichten. Aufgerufen am 3. Juni 2010
  2. Jan Willem van Gelder: Deutsche Finanzinstitute und multilaterale Finanzinstitutionen im Bioenergie-Sektor. Eine Untersuchung im Auftrag der Deutschen NRO-Plattform Nachhaltige Biomasse, Stand April 2009. S. 30

[Bearbeiten] Bibliografie

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