Mato Grosso

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Dichte

Mato Grosso
Uruguay Argentinien Paraguay Peru Chile Kolumbien Venezuela Guyana Surinam Frankreich Bolivien Amapá Roraima Acre Amazonas Pará Rondônia Maranhão Pauí Ceará Rio Grande do Norte Paraíba Pernambuco Alagoas Sergipe Tocantins Mato Grosso Espírito Santo Distrito Federal do Brasil Bahia Rio de Janeiro Goiás Mato Grosso do Sul Minas Gerais São Paulo Paraná Santa Catarina Rio Grande do SulLage
Über dieses Bild
Symbole
Flagge
Flagge
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Brasilien
Hauptstadt Cuiabá
Fläche 903.366,192[1]Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Zahl
Einwohner 3.182.114 (2013[1])
ISO 3166-2 BR-MT
Politik
GovernadorVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges Silval BarbosaVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Wirtschaft
BIP 14.453 Mio. R$
4542 R$ pro Kopf
(2001)
Luftaufnahme des Reservats Maraiwatséde der Xavantes in der Nähe von Alto Boavista
Holz wird über die BR 158 abtransportiert

Mato Grosso (Kurzzeichen: MT) ist ein Bundesstaat im Landesinneren Brasiliens. Er gehört zur Região Centro-Oeste. Seine Hauptstadt ist Cuiabá.

Geographie[Bearbeiten]

Mato Grosso hat im Südwesten eine kurze Nationalgrenze mit Bolivien. Außerdem grenzt es (im Uhrzeigersinn von Westen beginnend) an die brasilianischen Bundesstaaten Rondônia, Amazonas, Pará, Tocantins, Goiás und Mato Grosso do Sul.

Die Hauptstadt ist Cuiabá mit ca. 500.000 Einwohnern. Weitere kleinere Städte in Mato Grosso sind u.a. Várzea Grande, Rondonópolis, Cáceres und Sinop.

Mato Grosso hat auf einer Fläche von 903.386 km² lediglich etwa 2,5 Mio. Einwohner. Der Bundesstaat ist deshalb mit einer Einwohnerdichte von nur 2,8 EW/km² (2000) eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brasiliens.

Höchste Erhebung im Bundesstaat ist mit 1.118 m die Serra Manto Cristo. Die bedeutendsten Flüsse sind Paraguai, Juruena, Teles Pires, Xingu, Araguaia, Piqueri, Cuiabá, São Lourenço das Mortes. Im Südwesten von Mato Grosso befindet sich das Feuchtgebiet Pantanal.

Städte[Bearbeiten]

Die größten Städte mit ihren Einwohnerzahlen vom 1. Juli 2004 sind:

Siehe auch: Liste der Gemeinden in Mato Grosso

Mato Grosso ist administrativ in 9 Regionen mit 140 Gemeinden (municípios) unterteilt. Bewohnt wird es u. a. von den Rio-Pardo-Indianern.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Mato Grosso war in den letzten Jahren besonders von der Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes betroffen. Greenpeace macht für diesen Umstand den in Mato Grosso tätigen „SojabaronBlairo Maggi verantwortlich.

Geschichte und Kultur[Bearbeiten]

Vom Territorium des Bundesstaats wurde zum 1. Januar 1979 der südliche Teils abgetrennt und bildet seither Mato Grosso do Sul.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mato Grosso – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Angaben des IBGE.

-12.99-55.99Koordinaten: 13° S, 56° W