Bonarda Piemontese

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bonarda Piemontese ist eine Rotweinsorte aus Italien. Sie wird in der Region Piemont kultiviert und dort in DOC-Verschnitten mit Nebbiolo sowie sortenrein in Tafelweinen verwendet.

In den DOC's Colli Piacentini, Colli di Parma (Emilia-Romagna) und Oltrepò Pavese (Lombardei) ist Bonarda (oder auch Bonarda Grossa) ein Synonym für die mit der Bonarda Piemontese nicht verwandte Croatina.

Bei der im Piemont in mehreren DOC-Weinen zum Verschnitt verwendeten Bonarda Novarese handelt es sich eigentlich um die rote Rebsorte Uva Rara. Verwirrenderweise wird dieser Name jedoch gelegentlich auch als ein Synonym für die Bonarda Piemontese verwendet.

Große Bestände sind auch in Argentinien bekannt, auch wenn von allen Ampelographen noch nicht zweifelsfrei anerkannt. Bonarda Piemontese ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen

Synonyme[Bearbeiten]

Bonarda Piemontese ist auch unter den Namen Balsamina, Bonarda dell´Astigiano, Bonarda del Monferrato, Bonarda di Cavaglia, Bonarda di Chieri, Bonarda di Gattinara, Bonarda Nera, Bonarda Novarese und Driola bekannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]