Briefbogen-Affäre

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Mit dem Briefbogen-Affäre werden zwei unterschiedliche politische Affäre bezeichnet, einmal um Jürgen Möllemann sowie um Wolfgang Thierse.

[Bearbeiten] Möllemann

Mit dem Briefkopf des Bundesministeriums für Wirtschaft empfahl Möllemann im Jahr 1992 deutschen Handelsketten einen Chip, der als Pfandmünze bei Einkaufswagen zum Einsatz kommen sollte. Ein solcher Chip wurde von der Firma eines angeheirateten Vetters Möllemanns vertrieben. Auf Möllemann wurde daraufhin starker öffentlicher Druck durch Medien und Parteien ausgeübt. Er trat am 3. Januar 1993 vom Amt des Wirtschaftsministers und als Vizekanzler zurück. Seine Nachfolger im Kabinett Kohl wurden Günter Rexrodt (als Wirtschaftsminister) und Klaus Kinkel (als Vizekanzler).

[Bearbeiten] Thierse

Mit offiziellem Briefbogen protestierte der damalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse gegen die Verlegung des Wochenmarktes am Kollwitzplatz vor seine Haustür.

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