Einkaufswagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Einkaufswagen
Einkaufswagen mit fest montierten Babyschalen

Ein Einkaufswagen ist ein meist aus einem Drahtkorb mit vier selbstlenkenden Castor-Rädern bestehender Schubwagen, der zum Transport der Waren des Kunden in Supermärkten genutzt wird. Manchmal ist er mit einem Kleinkindersitz oder einer Babyschale ausgestattet. Der Einkaufswagen wurde entwickelt, um dem Kunden Transport und Einsammlung der Waren im Markt zu erleichtern, und ist somit als Weiterentwicklung des Einkaufskorbes zu betrachten. Ebenfalls als Einkaufswagen werden sogenannte Trolleys bezeichnet, welche vor allem für ältere Menschen eine große Erleichterung bringen können und auch entlastend für den Stütz- und Bewegungsapparat sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurden Einkaufswagen 1937 in den USA eingesetzt: Sylvan Goldman stellte in seinem Humpty-Dumpty-Supermarkt in Oklahoma City den Kunden einen shopping cart zur Verfügung, nicht zuletzt, um diese zu umfangreicheren Wareneinkäufen anzuregen[1]. 1940 meldete er ihn zum Patent an. 1948 gab es erstmals Einkaufswagen in Deutschland, zunächst vermutlich in Augsburg und Hamburg. Diese waren fahrbare Gestelle, in denen man zwei Körbe übereinander einhängen konnte. 1950 gab es dann die ersten Modelle mit festem Korb. Ein weiteres Kennzeichen des Einkaufswagens ist der große Nachlauf seiner Räder, der seine Richtung beim Schieben stabilisiert.

1946 erfand Orla E. Watson (Kansas City) das telescoping shopping cart. Das sind Einkaufswagen, die sich platzsparend ineinander schieben lassen.

Zunächst ohne Ketten standen die Wagen auf Parkplätzen oder in der Landschaft herum. Hilfskräfte – oft Schüler – sammelten die Wagen dann wieder ein. Später versuchte man durch Einbehalt eines Geldbetrages als Pfand den Kunden dazu zu bewegen, den Wagen selbst wieder zurückzubringen. Schließlich führte man das Münzsystem im Zusammenspiel mit der Sperrkette ein. Dieses System konnte sich aber in einigen Ländern (z. B. in den USA, Südafrika) nicht durchsetzen. Um zu vermeiden, dass an den Sammelstellen zu viele Einkaufswagen aneinander gekoppelt werden und lange Einkaufswagenschlangen den Autoverkehr auf den Parkplätzen beeinträchtigen, wurden um das Jahr 2010 bei einigen Einkaufsmärkten verschiedenfarbige Wagenreihen eingeführt. Durch verschiedene Formen der Schließzungen lassen sich nur Exemplare derselben Farbe aneinanderkoppeln, was sicherstellt, dass der Käufer seinen Wagen in derselben Reihe wieder ankoppelt, wo er ihn vor dem Einkauf abgekoppelt hat.

Einkaufswagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz[Bearbeiten]

Übliche Anwendung[Bearbeiten]

Üblicherweise geht der Kunde vor dem Einkaufen im Supermarkt zunächst an eine Sammelstelle für Einkaufswagen, wo diese ineinandergeschoben und oft mit Sperrketten versehen deponiert sind. Sind die Wagen gesichert, steckt man in den Schlitz, der meist am Griff eines Wagens befestigt ist, eine Münze (Pfand). Damit lässt sich die Sperrkette von dem Wagen lösen. Nun fährt man damit in den Supermarkt, um einzukaufen. Man legt die gewünschten Waren in den Wagen, Kleinteile in den oberen Korb, größere Teile wie Getränkekisten oder Blumenerde in das untere Fach.

An der Kasse angekommen wird die komplette Ware auf das Warentransportband gelegt, von dem/der Kassierer/in verbucht, hinter der Kasse wieder in den Wagen gelegt und bezahlt.

Danach entlädt man den Wagen – sei es beim Auto auf dem Parkplatz oder, als Fußgänger, bei der Sammelstelle – und schiebt den Wagen an der Sammelstelle wieder in die dort parkende Wagenschlange. Wenn man nun die Kette des letzten Wagens aus der Wagenschlange in den Schlitz steckt, der an dem Münzbehälter des eigenen Wagens angebracht ist, kann man die anfangs eingeworfene Pfandmünze wieder entnehmen.

Pfandmünzen[Bearbeiten]

Pfandschloss an einem Einkaufswagen

Eine Pfandmünze wird in ein am Einkaufswagen angebrachtes Pfandschloss geschoben, wodurch die Sperrkette gelöst wird. Bei modernen Pfandschlössern können Münzen unterschiedlicher Größe (von der 50-Cent- bis zur 2-Euro-Münze) verwendet werden, der Benutzer hat so meist eine passende Münze bei sich und kann sich so problemlos einen Einkaufswagen ausleihen. Irgendwelche anderen Gegenstände in das Pfandschloss zu stecken ist nicht sinnvoll, da es dadurch leicht beschädigt werden kann.

Mitarbeiter von Supermärkten, welche für die Verteilung der Wagen zuständig sind, beispielsweise in Einkaufsmärkten mit mehreren Eingängen, verwenden einen Spezialschlüssel, mit dem man das Pfandschloss aufsperren und den man dann gleich wieder aus dem Schlitz des Pfandschlosses herausziehen kann.

Spezielle Chips (auch Einkaufschips oder Einkaufswagenchips genannt), mit denen man das Pfandschloss ebenfalls aufsperren kann, sind beliebte Werbegeschenke. Diese Chips sind dünner als die offiziellen Münzen, denn nach der MedVO ist es ein Verstoß, Chips mit gleichem Durchmesser und gleicher Dicke wie Münzen herzustellen und zu vertreiben.

Das Oberlandesgericht Nürnberg entschied in einem Urteil vom 20. März 2001 (Aktenzeichen 3 U 3914/00):

Herstellung und Verbreitung von Einkaufswagen-Chips in der Größe und Stärke eines 1-DM-Stücks verstoßen bei bewusstem und planmäßigem Vorgehen gegen § 3 MedVO, § 1 UWG.

In Verbindung mit Pfandmünzen kam es auch zur Briefbogen-Affäre.

In der Schweiz werden in der Regel 1- oder 2-Frankenstücke verwendet, jedoch gibt es in ländlichen Regionen noch Einkaufswagen ohne Pfandsystem.

Diebstahl und Diebstahlsicherungssysteme[Bearbeiten]

Entwendeter Einkaufswagen

Einer Schätzung der Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels (HDE) nach werden pro Jahr deutschlandweit etwa 100.000 Einkaufswagen entwendet.[2] Jeder 20. Einkaufswagen wird innerhalb eines Jahres gestohlen. Bei Preisen von 80 bis 130 Euro pro Stück ist der Schaden für die Handelsketten erheblich.

Neuerdings gibt es Diebstahlsicherungssysteme, die den Einkaufswagen beim Verlassen des gesicherten Geländes blockieren lassen. Ein Weiterschieben ist nicht mehr, oder nur erschwert, möglich. Die möglichen Auslösestellen an den Ein- und Ausfahrten werden häufig mit einer roten Linie und Hinweisschildern markiert. In der Regel sind dazu zwei diagonal gegenüberliegende Räder mit Bremsvorrichtungen ausgerüstet. Es gibt unterschiedliche Auslösemechanismen:

  • Bei der rein mechanischen Auslösung[3] wird die Bremse von einer vorgespannten Feder gegen das Rad gedrückt, aber von einer Sperrklinke in gelöster Stellung gehalten. Im Boden eingelassene Magnete an den Ausgängen ziehen die Sperrklinke in Richtung Boden und lösen so die Blockierung aus. Die Blockierung kann vom Personal mit einem Schlüssel wieder zurückgestellt werden, wobei zugleich die Feder wieder vorgespannt wird. Aufgrund der geringen Reichweite der magnetischen Felder löst dieses System nicht aus, wenn der Wagen über die Magnete gehoben wird.
  • Bei Systemen mit elektrischer Betätigung[4] ist in der Radbremse ein Funkempfänger integriert. Dessen Batterie hält mehrere Jahre und wird bei der Wartung der Einkaufswagen gewechselt. Um das zu sichernde Areal wird ein Antennenkabel unterirdisch verlegt und an eine Sendezentrale angeschlossen. Beim Überfahren löst das Antennensignal die Blockierung des Einkaufswagens aus. Beim Versuch den Wagen über die Linie zu heben wird die Blockierung ebenfalls aktiv. Eine auf der Innenseite der roten Linie liegende Deblockierschleife löst die Bremse automatisch, wenn der Wagen zurückgebracht wird.
  • Bei zusätzlich mit einem Mikroprozessor ausgestatteten Systemen[5] kann auch Warendiebstahl verhindert werden. Hier wird das Bremssystem am Eingang des Supermarktes über eine Funkschleife scharf geschaltet. Über eine weitere Funkverbindung registriert der Einkaufswagen an der Kasse, dass die Ware bezahlt wird. Nur ohne diese Registrierung blockiert die Bremse beim Überfahren der Funkschleife am Ausgang. Dabei wird zugleich ein Alarm ausgelöst. Das Supermarktpersonal kann die Bremse über eine Funkfernbedienung lösen.

Bei einem Test mit funkgesteuerten Blockiersystemen in einem Supermarkt in Köln reduzierten sich die Einkaufswagendiebstähle von vorher 20 bis 30 pro Monat auf einen einzigen.[6]

Haftpflicht und Versicherungsrecht[Bearbeiten]

Wenn ein Auto mit einem Einkaufswagen zusammenstößt, haftet der Besitzer des Ladens, zu dem der Wagen gehört. Das gilt auch dann, wenn der Einkaufswagen vom Wind angetrieben ein Auto beschädigt. Der Ladenbesitzer muss dafür sorgen, dass Einkaufswagen ordnungsgemäß gesichert abgestellt werden.

Angenommen ein Kunde entlädt auf dem Parkplatz den Einkaufswagen und lädt die Waren in sein Auto ein. Wenn nun der Einkaufswagen dabei wegrollt und dabei ein anderes Auto beschädigt, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Kunden für den Schaden auf. Entfernt sich der Kunde, ohne auf den Geschädigten zu warten, gilt das als Unfallflucht.

Beschädigt ein Kunde mit dem Einkaufswagen ein anderes Auto, während er ihn zu seinem Auto schiebt, kommt seine private Haftpflichtversicherung für den Schaden auf. Es ist kein Fall für die Kfz-Haftpflichtversicherung, weil der Schaden nicht im Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Autos entsteht. Erst zu dem Zeitpunkt, an dem das Auto des Kunden geöffnet ist, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung ins Spiel.

Allerdings kann es in anderen Ländern als in Deutschland durchaus andere Urteile und Gepflogenheiten der Versicherungen geben, da diese immer auf nationalem Recht beruhen.

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Einkaufswagen in anderen Ländern[Bearbeiten]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

Parkplatzhelfer eines amerikanischen Supermarktes beim Zusammenschieben von Wagen.

In den Vereinigten Staaten, wo Supermärkte meist geräumiger sind als in Europa, so dass auch zum Abstellen der Einkaufswagen mehr Raum zur Verfügung steht, ist das Spektrum der angebotenen Sonderformen deutlich umfangreicher als z. B. in Deutschland. Neben Wagen mit Babyschale, Kindereinkaufsautos und Miniatureinkaufswagen sind dort insbesondere Wagen verbreitet, auf denen 2 bis 3 Kinder mitfahren können. Üblich sind in allen größeren amerikanischen Supermärkten auch Rollatoren, konventionelle Rollstühle zum Schieben sowie Elektro-Rollstühle mit Einkaufskorb, die auch von Gehbehinderten benutzt werden können. Baumärkte und Billigsupermärkte stellen statt der konventionellen Einkaufswagen mit Metallkörben häufig Wagen mit Plastikkörben zur Verfügung. Auch in Kaufhäusern werden den Kunden oft Einkaufswagen – insbesondere Wagen mit Kindersitz – angeboten.

Die Sicherung von Einkaufswagen durch Pfandschlösser ist in den USA ungebräuchlich. Lediglich die Aldi-Kette verwendet dort diese Sicherungsmethode. Um das Risiko von Schadensfällen zu begrenzen, die durch herrenlose Einkaufswagen auf dem Parkplatz entstehen können, wird für die Handhabung der Einkaufswagen insbesondere in großen Supermärkten weitaus mehr Personal eingesetzt als etwa in Deutschland. Z. B. werden in den Niederlassungen der Wal-Mart-Kette die Wagen in den Eingangsbereichen von people greeters (deutsch „Begrüßer“) bereitgestellt. Größere Supermärkte beschäftigen generell spezielle Mitarbeiter, die die benutzten Wagen vom Parkplatz zurück in die Eingangsbereiche bringen; in manchen Supermärkten helfen diese Mitarbeiter den Kunden auch beim Verladen der Waren ins Auto.

Sonderformen[Bearbeiten]

Neben dem klassischen Einkaufswagen mit einem Korb aus Metall gibt es viele Modelle für spezielle Anforderungen.

Wagen für besondere Kunden[Bearbeiten]

Es gibt Varianten, die dem Spielbedürfnis von Kindern entgegenkommen. In Kindereinkaufsautos sitzen die Kinder unten in einem schiebbaren Auto; darüber ist der Einkaufskorb befestigt.

In vielen Supermärkten können Kinder ihren eigenen Miniatureinkaufswagen schieben. Diese sind üblicherweise mit einer Fahnenstange ausgestattet, damit sie aufgrund ihrer geringen Höhe nicht übersehen werden. Bei einigen Modellen ist an dieser Stange ein Handgriff montiert, der das Schieben des Wagens auch einem Erwachsenen gestattet.

Für behinderte Menschen mit Rollstuhl gibt es leicht lenkbare und mit dem Rollstuhl koppelbare Exemplare.

Wagen für besondere Waren[Bearbeiten]

In Baumärkten und Einrichtungshäusern sind Sonderformen für sperrige Waren gebräuchlich. Diese sogenannten Möbeltransportwagen verfügen üblicherweise nur über eine ebene Ablagefläche auf Fußhöhe; auch für Getränkekisten üblich. Bei einigen Modellen ist ein Kleinartikel-Drahtkorb an den Schiebegriffen befestigt.

Wagen mit besonderer technischer Ausstattung[Bearbeiten]

Einkaufswagen mit integrierter Leselupe zum Entziffern kleiner Schriften auf Produktverpackungen

Für die Anwendung mit Kassen, bei denen die Waren aufgrund angebrachter Funketiketten identifiziert und berechnet werden können, gibt es Einkaufswagen mit einem Korb aus Kunststoff. Die gekauften Waren können dann an der Kasse im Einkaufswagen bleiben. In diesem Zusammenhang entsteht eine Diskussion auch um den Datenschutz der Einkaufenden.

Es gibt auch Einkaufswagen mit Zusatzeinrichtungen, die den Lastenträger zum Informationsmedium machen. Aus Kosten- und Akzeptanzgründen haben sich diese Modelle noch nicht am Markt durchgesetzt. Eine der neuen Ideen ist ein sogenannter sprechender Einkaufswagen, der über aktuelle Vorteile und außergewöhnliche Angebote informiert, die gerade in Reichweite sind, aber ein ziemliches Palaver entstehen lässt. Displays am Einkaufswagen informieren diskreter und weniger akustisch störend. So erscheinen auf dem Display beispielsweise Hinweise über Salatgurken in der Gemüseabteilung, über Torten an der Tiefkühltruhe oder der aktuelle Aktionspreis für speziell beworbene Produkte. Die Info-Spots werden zentral verwaltet und lassen sich schnell aktualisieren.

Diese Einkaufswagen können auch so programmiert werden, dass sie laut um Hilfe rufen, wenn sie gestohlen werden.

Wagen für besonderes Gelände[Bearbeiten]

Einkaufswagen mit Spezialrädern ermöglichen das einfache und sichere Mitführen von Einkaufswagen auf Fahrsteigen oder Rolltreppen. Die Räder bestehen hier aus einer nicht drehbaren Auflagefläche und zwei größeren Radscheiben. Diese sind so dünn ausgeführt, dass sie in den Schlitzen der Rollsteigoberfläche versinken und der Wagen so auf den Auflageflächen aufsitzt. Dadurch steht der Einkaufswagen sicher auf der Rolltreppe und der Benutzer muss keine Kraft aufwenden, um ihn zu halten.

Virtuelle „Einkaufswagen“ im Internet[Bearbeiten]

Auf Marktplätzen im Internet finden sich seit den 2000er Jahren oft sogenannte elektronische Einkaufswagen, eine Software, die es dem Kunden ermöglicht, aus einem Katalog ausgewählte Waren in einer Liste zunächst zwischenzuspeichern. Die in diesem Einkaufswagen oder Warenkorb gesammelten Produkte werden am Schluss gemeinsam abgerechnet. In der Diskussion, ob es sinnvoll ist, Softwarepatente zuzulassen, wird der elektronische Einkaufswagen häufig als Negativbeispiel genannt. Er ist seit 1997 als europäisches Patent angemeldet.

Einkaufswagen als Werbeträger[Bearbeiten]

Der Einkaufswagen kann auch als Werbeträger genutzt werden. Neben der klassischen Eigenwerbung im Griff gibt es auch noch das Medium der sogenannten CartBoards. Diese Plakate befinden sich in einem speziell konstruierten Rahmen an der Stirnseite des Einkaufswagens.

Wichtige Hersteller[Bearbeiten]

Weltweit gibt es eine Vielzahl von Herstellern: Die Firma Caddie mit Sitz in Schiltigheim/Frankreich besteht seit 1928 und vertreibt Einkaufswagen in 130 Länder. Die Firma Marsanz mit Sitz in Torrejon de Ardoz (Nähe Madrid) verkauft in 80 Länder. Die Wanzl Metallwarenfabrik GmbH mit Hauptsitz in Leipheim ist derzeit der weltgrößte Hersteller von Einkaufswagen. Auch in China ist mittlerweile eine Vielzahl von Herstellern entstanden. Große Hersteller in den Vereinigten Staaten sind u. a. Unarco, die United Steel Wire Company und die Americana Companies Inc.

Umwidmungen des Einkaufwagens[Bearbeiten]

Der Berliner Künstler Stiletto baute 1983 einen Einkaufswagen zu einem Sitzmöbel um. Unter dem Titel Consumer’s Rest Lounge Chair wurde die Arbeit zu einer Ikone des Neuen deutschen Designs der 1980er Jahre. Doch auch ohne gestalterische Absichten werden gestohlene Einkaufswagen gelegentlich als Möbelstücke, zum Beispiel als Wäschekorb, verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.kindernetz.de
  2. Willy Schneider: Operatives Marketing. Zielgerichteter Einsatz des Marketing-Instrumentariums. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2013. ISBN 978-3-486-73311-2. S. 270.
  3. Herstellerhomepage Radlok Trolley Retention System (englisch), abgerufen am 30. Januar 2010
  4. Herstellerhomepage Einkaufswagensicherung von Rocateq, abgerufen am 31. Oktober 2011
  5. Herstellerhomepage Purchek pushout theft solution (englisch), abgerufen am 30. Januar 2010
  6. Kosten-Kontrolle: Aldis Wegfahrsperre für Einkaufswagen auf spiegel.de, abgerufen am 5. Juli 2013

Literatur[Bearbeiten]

  • Julian Montague: The Stray Shopping Carts of Eastern North America: A Guide to Field Identification. Harry N. Abrams, 2006, ISBN 0-8109-5520-2 (humoristischer Fotoband) (engl.).
  • Willy Schneider, Alexander Hennig: Zur Kasse, Schnäppchen! Warum wir immer mehr kaufen, als wir wollen. Südwest, München 2010, ISBN 9783517085951, S. 64 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Einkaufswagen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Einkaufswagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien