Bronson (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Bronson
Originaltitel Bronson
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Nicolas Winding Refn
Drehbuch Brock Norman Brock
Nicolas Winding Refn
Produktion Danny Hansford
Rupert Preston
Kamera Larry Smith
Schnitt Matthew Newman
Besetzung

Bronson ist eine britische Filmbiografie aus dem Jahr 2008. Der von Nicolas Winding Refn inszenierte Film zeigt die Lebensgeschichte des von Tom Hardy gespielten Charles Bronson.

Handlung[Bearbeiten]

Michael Peterson fühlte sich schon immer zu Höheren berufen, weswegen er unbedingt berühmt werden wollte. Er kann weder singen, noch schauspielern, weswegen es für ihn unmöglich scheint, sich einen Namen zu machen. Eigentlich kommt er aus gutem Haus und ist behütet aufgewachsen, aber dennoch liebt er es, andere Menschen, darunter Mitschüler und Lehrer, zu schlagen. Nach der Schule sucht er sich den erstbesten Job den er finden kann und verliebt sich in Irene. Aber nachdem beide ein Kind haben, fühlt er sich in der Mittelmäßigkeit gefangen, weswegen er mit einer abgesägten Schrotflinte ein Postgeschäft überfällt, was ihm für sieben Jahre Gefängnis einbringt. Sieben Jahre können ein langsamer monotoner Albtraum sein. Dabei sah er sich immer als Comedian, weswegen er seine Zelle als Hotelzimmer sieht, in der er seine Fähigkeiten entwickelt. Und er trainiert hart, damit er sich immer wieder mit Mithäftlingen und Wächtern prügeln kann. Die meiste Zeit verbringt er in Einzelhaft, wenn er nicht von Gefängnis zu Gefängnis verlegt wird. Unglücklicherweise begeht er einen gewaltigen Fehler. Er landet in einer Nervenheilanstalt, wo er mit Drogen ruhiggestellt wird. Bei einem Ausbruchsversuch, versucht er einen weiteren Insassen zu töten. Aber das scheitert und Peterson wird für weitere 26 Jahre verurteilt und in eine Nervenheilanstalt für Kriminelle verlegt.

Nachdem er 1983 47 Stunden auf dem Dach des Broadmoor Gefängnisses verbrachte, wird er im Oktober 1988 in die Freiheit entlassen. Seine Eltern nehmen ihn wieder bei sich auf. Doch Peterson vermisst sein altes Elternhaus aus seiner Kindheit in Luton. Daher sucht er Onkel Jack auf und verbringt einige Zeit bei ihm und seinen Mädchen. Anschließend besucht er einen alten Mithäftling, der innerhalb von zehn Jahren einen gut laufenden Club aufgebaut hat. Dieser gibt ihm den Kampfnamen Charles Bronson und organisiert illegale Kämpfe. Bronson fühlt sich fortan als Künstler, der gegen Geld Zigeuner, Kampfhunde und mehrere Männer auf einmal zusammenschlägt. Er lernt auch ein junges Mädchen kennen, der er nach einer Weile seine Liebe gesteht. Da sie ihn aber zurückweist, bricht er bei einem Juwelier ein, um ihr anschließend erneut seine Liebe zu gestehen. Doch sie weist ihn wiederum ab und so freut sich Bronson, zumindest wieder im Gefängnis zu sein.

Und dort macht er weiter wo er vor nicht einmal 70 Tagen aufgehört hat. Er schlägt sich weiterhin mit Wächtern und Häftlingen. Außerdem nimmt er immer mal wieder Geiseln, darunter auch den Gefängnisbibliothekar Andy Love, der in seine Zelle gekommen war, um Bücher zu verteilen. Aber Bronson sucht weniger den Tod seiner Opfer, als die Konfrontation zu anderen. Irgendwann nimmt er an Danielsons Kreativunterricht teil, wo er seine künstlerische Seite entdeckt. Danielson redet ihm gut zu und glaubt Menschenkenntnis zu haben, weswegen er sich beim Gefängnisdirektor für Petersons bzw. Bronsons Bewährung einsetzt. Aber stattdessen macht Bronson ihn zu seiner nächsten Geisel, damit er sich erneut mit den Wächtern anlegen kann.

Kritik[Bearbeiten]

„Der nach der Biografie eines Strafgefangenen gestaltete Film beschreibt einen mörderischen Kreislauf aus Gewalt und Gegengewalt. Der dänische Regisseur lässt in seinem zweiten britischen Film seinen inszenatorischen Mitteln freien Lauf, was zunächst zu einem visuellen Feuerwerk voller Gewaltausbrüche und anderer drastischer Szenen führt, später aber zu Abstumpfung führt.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

Weltweit konnte der Film etwas mehr als 2 Mio. US-Dollar an den Kinokassen wieder einspielen.[2] In Deutschland ist der Film seit dem 22. Dezember 2009 auf DVD erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bronson im Lexikon des Internationalen Films
  2. Bronson (2008) auf boxofficemojo.com (englisch), abgerufen am 1. Mai 2012