Bruder (Freundschaft)

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Im übertragenen Sinne ist Bruder in vielen Kulturen die Bezeichnung für den Freund einer männlichen Person.[1] Die Bezeichnung „Bruder“ soll die Dauer und Tiefe (Stärke) dieser Beziehung ausdrücken.

Zurzeit hat auch die englische Bezeichnung „Bromance“ (Kofferwort aus 'Brother' und 'Romance') als Beschreibung für eine nicht sexuelle, sehr innige Beziehung zwischen zwei Männern, Einkehr in den Sprachgebrauch gefunden.

Ein Fall, in dem ein guter Freund, der aber nicht im leiblichen Sinn verwandt war, als Bruder bezeichnet wird, ist die biblische Geschichte von David und seinem „Bruder“ Jonathan. Ein weiteres literarisches Beispiel ist Gilgamesch und dessen „Bruder“ Enkidu. Auch im Satyricon wird der Begriff in dieser Weise verwendet.

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Vermutlich bezieht sich der Anfang des 19. Jahrhunderts aufgekommene Begriff des warmen Bruders spöttelnd auf diese Institution und bezeugt einen sozialen Wandel, durch den sehr enge Freundschaften zwischen Männern zunehmend der Homosexualität bezichtigt wurden.

Im christlichen Mittelalter hatte die Verbrüderung zweier Männer einen formellen Charakter, und in der orthodoxen Kirche existierte mit der Adelphopoiesis (siehe Schwurbruderschaft) sogar ein eigener Ritus für das „Brüdermachen“. Dabei entstand ein künstliches Verwandtschaftsverhältnis zwischen zwei Freunden.

Zitate[Bearbeiten]

„Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonatan.
Du warst mir sehr lieb.
Wunderbarer war deine Liebe für mich
als die Liebe der Frauen.“

– (2. Buch Samuel, Kapitel 1, Vers 26)

„...
Alle Menschen werden Brüder
Wo dein sanfter Flügel weilt
...
Durch des Himmels prächtgen Plan
Laufet, Brüder, eure Bahn,
...
Brüder! Über'm Sternenzelt
Muss ein lieber Vater wohnen
...“

Friedrich Schiller: An die Freude

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Bruder erste Bedeutung

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikiquote: Bruder – Zitate