Burg Staufeneck
| Burg Staufeneck | ||
|---|---|---|
| Entstehungszeit: | 1080 oder 1240 | |
| Burgentyp: | Höhenburg, Spornlage | |
| Erhaltungszustand: | Wesentliche Teile erhalten | |
| Ständische Stellung: | Reichministerialenburg | |
| Bauweise: | Buckelquadermauerwerk | |
| Ort: | Salach | |
| Geographische Lage | 48° 41′ 30″ N, 9° 46′ 0″ O48.6916666666679.7666666666667529Koordinaten: 48° 41′ 30″ N, 9° 46′ 0″ O | |
| Höhe: | 529 m ü. NN | |
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Die Burg Staufeneck ist eine Burgruine in der Gemeinde Salach im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Ruine der Höhenburg steht oberhalb der Gemeinde Salach im Filstal auf dem südwestlichen Ausläufer des Rehgebirges. Gegenüber, auf dem südöstlichen Ausläufer, liegt die Burg Ramsberg.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Gründungsjahr der Burg ist bis heute unklar: Je nach Quellenangabe wird das Jahr 1080 oder 1240 genannt.
Staufeneck wurde von den Herren von Staufeneck erbaut, die vermutlich Verwandte der Staufer waren, da diese ebenfalls einen Löwen im Wappen tragen. Sie waren Besitzer der Anlage, bis sie 1333 von den Herren von Rechberg zu Staufeneck übernommen wurde, bis deren Geschlecht 1599 mit dem Tod des 9-jährigen Albrecht Hermann untergeht. Danach wechselte die Burg mehrmals den Besitzer, sei es durch Kauf oder durch Heirat.
Ab 1800 verfiel die Burg zusehends. In einem Nebengebäude wurde Anselm Schott 1843 geboren, im heute "Anselm-Schott-Haus" genannten Gebäude.[1] Ab 1844 war die Burg unbewohnt und musste in weiten Bereichen abgebrochen werden.
Erst 1926 wurde der 27 Meter hohe Bergfried wieder zugänglich gemacht. Im Jahr 1927 begann Hildegard Wörner im Westteil der Burgruine mit der Bewirtschaftung. Ihre Tochter Lore und deren Ehemann Erich Straubinger übernahmen 1973 die Gastwirtschaft und entwickelten den Betrieb zu einem gehobenen Restaurant mit Bankettsaal.
1990 erwarben sie das Restaurant und die Burgruine von der Stadt Böblingen, und ihr Sohn Rolf Straubinger stieg als Küchenchef ein.[2] Unter der Regie von Schwiegersohn Klaus Schurr entstand ab 2000 ein Hotel, das im Dezember 2002 eröffnet wurde. Bereits ein Jahr später wurde es vom DEHOGA mit 5 Sternen bewertet. 2012 wird das Restaurant modernisiert.[3]
[Bearbeiten] Beschreibung
Die Burganlage ist heute eine Ruine, die das Burgrestaurant Staufeneck mit dazugehörigem Hotel beherbergt.
[Bearbeiten] Literatur
- Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1 – Nordost-Alb: Wandern und entdecken zwischen Aalen und Aichelberg. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1988, ISBN 3-924489-39-4, S. 113-130.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Burg Staufeneck – Offizielle Homepage der Burg Staufeneck in Salach bei Göppingen
- Burg Staufeneck auf der Seite historisches-wuerttemberg.de
- Burg Staufeneck auf der Seite burgenwelt.de