Essigsäure-n-butylester

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Strukturformel
Allgemeines
Name Essigsäure-n-butylester
Andere Namen
  • Butylacetat
  • Butylethanoat
  • n-Butylacetat
Summenformel C6H12O2
CAS-Nummer 123-86-4
Kurzbeschreibung farblose, fruchtartig riechende Flüssigkeit
Eigenschaften
Molare Masse 116,16 g·mol-1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,88 g·cm-3 (20 °C)[1]

Schmelzpunkt

−77 °C[1]

Siedepunkt

127 °C[1]

Dampfdruck

10,7 hPa (20 °C)[1]

Löslichkeit

schlecht in Wasser (10 g·l-1 bei 20 °C)[1], gut in unpolaren Lösungsmitteln

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I [2]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 10-66-67
S: (2)-25
MAK

480 mg·m-3, 100 ml·m−3[1]

WGK 1[1] Vorlage:Infobox Chemikalie/WGK
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Essigsäure-n-butylester, auch Butylacetat oder Butylethanoat (IUPAC), ist ein klares, farbloses Lösungsmittel mit eher angenehmem, fruchtartigem Geruch.

Es sei darauf hingewiesen, dass in diesem Artikel nur von Essigsäure-n-butylester die Rede ist. Daneben gibt es noch Essigsäure-sec-butylester, Essigsäureisobutylester und Essigsäure-tert-butylester.

Bei Essigsäure-n-butylester handelt es sich um den Ester aus Essigsäure und 1-Butanol.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Eigenschaften

Essigsäure-n-butylester ist eine farblose Flüssigkeit mit fruchtartigem Geruch. Die Schmelztemperatur beträgt −76 °C, während der Siedepunkt bei 126 °C liegt.

[Bearbeiten] Herstellung

Essigsäure-n-butylester kann durch Veresterung von Essigsäure und 1-Butanol mit Schwefelsäure als Katalysator gewonnen werden.

Herstellung von Essigsäurebutylester aus Essigsäure und 1-Butanol

[Bearbeiten] Verwendung

Essigsäure-n-butylester ist ein weitverbreitetes Lacklösungsmittel. Ferner wird es auch im chemischen Labor als Lösungsmittel eingesetzt.

Außerdem benutzt man es im Histologischen Analyseverfahren, wo es als „Intermedium“ Verwendung findet. Ein Intermedium wird vor dem Einbetten von histologischen Organen ins Paraffin dazwischengeschaltet, da sich Paraffin nicht mit Alkohol mischen kann (in Alkohol wurde das Organ vorher eingelegt). Das Intermedium sollte nebenbei letzte Wasserreste aus dem Organ entziehen, da es sonst beim Schneiden des Präparates störend wirken könnte. Es würde leichter reißen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b c d e f g Eintrag zu CAS-Nr. 123-86-4 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 07.01.2008 (JavaScript erforderlich)
  2. Eintrag zu CAS-Nr. 123-86-4 im European chemical Substances Information System ESIS
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