CB Cantabria Santander

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Teka Cantabria
Gegründet: 1975
Vereinsfarben: weiß / blau
Vereinswappen: CB Cantabria Santander.gif
Präsident: Pedro Ruiz
Trainer: Juan Domínguez
Spielstätte: Palacio de Deportes: 6200 Plätze / Pabellón de La Albericia: 4000 Plätze

CB Cantabria Santander (Club Balonmano Cantabria Santander) ist ein spanischer Handballverein aus Santander (Landschaft Kantabrien).

Bis zur Saison 2007/08 trat CB Cantabria in der spanischen Liga ASOBAL an.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Club wurde 1975 als Grupo Deportivo Teka Santander aus den bereits bestehenden Clubs La Salle-Authi und Clubasa (Club Balonmano Santander) gegründet. Bereits 1983 stieg der Club in die Liga ASOBAL auf und nahm 1984/85 das erst Mal am Europapokal der Pokalsieger teil. Seit dem gehörte Cantabria zu den absoluten Topteams in Europa, 1993 gewann man den EHF-Pokal sowie 1990 und 1998 den Europapokal der Pokalsieger.

Bereits 1994 drohte dem Club allerdings der finanzielle Bankrott: Der bisherige Hauptsponsor TEKA zog sich zurück und sponserte fortan das Fußballteam von Real Madrid, sodass Santander im März allen Spielern die Vertragsauflösung anbot. Das gesamte Team hielt Santander geschlossen die Treue und gewann als Höhepunkt der Clubgeschichte die EHF Champions League 1994[1].

In den nächsten Jahren wurde dem Verein mit Finanzspritzen der Region Kantanbrien geholfen; ab 1995 nannte man sich Caja Cantabria Santander. 1999 nahm der Club den Namen Club Balonmano Cantabria an; kurze Zeit später stieg auch die Firma TEKA wieder als Hauptsponsor ein. Nach einer kurzen Periode als Racing de Santander nennt der Verein sich heute Teka Cantabria.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends wurde Cantabria zunehmend von anderen Clubs wie BM Ciudad Real und SDC San Antonio verdrängt. Zwar zog der Verein 2000 noch einmal ins Finale des Europapokals der Pokalsieger, trotzdem sank der Stern von Cantabria immer weiter, bis das Team 2007 - genauso wie ein weiterer Traditionsverein, Bidasoa Irún, sportlich in die 2. spanische Liga abstiegen war. Nur aufgrund des Lizenzrücktritts des finanziell angeschlagenen BM Altea und des damit frei gewordenen Startplatzes in der Liga war es Santander gestattet, in der Liga ASOBAL zu verbleiben[2].

Erfolge[Bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeitschrift Handballwoche ; 53. Jahrgang Special 1/07; Seite 71
  2. Linktext (Version vom 20. November 2009 im Internet Archive)