Carl Gustaf Tessin

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Tessin in “Femtio porträtt af ryktbara svenskar”

Carl Gustaf Tessin (* 5. September 1695 in Stockholm; † 7. Januar 1770 auf Schloss Åkerö, Gemeinde Flen), Sohn von Nicodemus Tessin d. J., war ein schwedischer Politiker und Reichsrat sowie Präsident der Staatskanzlei, der er zwischen 1747 und 1752 vorstand. Von 1738 bis 1739 war er Landmarschall (Vorsitzender) des schwedischen Ständereichstags. Er gilt als einer der einflussreichsten schwedischen Politiker des 18. Jahrhunderts.

Zusammen mit dem Architekten Carl Hårleman gilt Tessin als Gründer der Königlichen Akademie der freien Künste. 1741 wurde er in die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Seine Frau war die Hofdame Ulla Tessin, die er 1727 heiratete.

Werke[Bearbeiten]

  • ein 29-bändiges Tagebuch
    • Tessin och Tessiniana (1819) herausgegeben von Fredrik von Ehrenheim
    • K. G. Tessins Dagbok (1824) herausgegeben von Gustaf Adolph Montgomery
  • En gammal mans bref til en ung Prins (1756)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carl Gustaf Tessin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Per Axel Fleming Schwedischer Gesandter in Paris
1739–1742
Claës Ekeblad
Henning Adolf Gyllenborg Schwedischer Gesandter in Berlin
1744–1746
Christian Ehrenfried von Carisien