Cieszków

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Cieszków
Wappen
Cieszków (Polen)
Cieszków
Cieszków
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Milicz
Geographische Lage: 51° 38′ N, 17° 21′ O51.63333333333317.35Koordinaten: 51° 38′ 0″ N, 17° 21′ 0″ O
Einwohner: 1800
Postleitzahl: 56-330
Telefonvorwahl: (+48) 71
Kfz-Kennzeichen: DMI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Trzebnica - Krotoszyn
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Fläche: 100,67 km²
Einwohner: 4692
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0213012
Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindevorsteher: Ignacy Miecznikowski
Adresse: ul. Grunwaldzka 41
56-330 Cieszków
Webpräsenz: www.cieszkow.pl

Cieszków [ˈʨɛʃkuf] (deutsch Freyhan) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Gemeinde im Nordosten des Powiat Milicki, Woiwodschaft Niederschlesien, Polen. Es liegt drei Kilometer südwestlich der Stadt Zduny.

Katholische Kirche in Cieszków

Geschichte[Bearbeiten]

Freyhan wurde im 15. Jahrhundert gegründet. Seit 1628 bildete es eine eigene Grundherrschaft. Sie wurde aus der Grundherrschaft Militsch ausgegliedert und war bis 1691 im Besitz derer von Maltzan. Bereits 1660 erlangte sie die Rechte einer Minderstandesherrschaft. Nachfolgend kam es zu häufigen Besitzerwechseln, zuletzt der Grafen Pückler. 1695 wurde das Schloss errichtet.

1825 bewohnten 491 Einwohner die Marktgemeinde, hinzu kam noch die Schlossgemeinde mit 535 Bewohnern. 1841 verlor Freyhan das Stadtrecht. Wegen seiner waldreichen Umgebung entwickelte es sich zu einem beliebten Ausflugsort.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die katholische Kirche wurde 1753 errichtet. Es ist ein ausgestatteter Kreuzkuppelbau mit Apsis.
  • Die evangelische Kirche stammt aus dem Jahre 1828.

Landgemeinde[Bearbeiten]

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Cieszków mit einer Fläche von 100,67 km² und 4.672 Einwohnern (2005) umfasst folgende Orte:

  • Biadaszka (Peadauschke, eingemeindet nach Freyhan ab 1937 Freyhan Ost)
  • Brzezina (Breschine-Freyhan, 1936-45: Grünweiler)
  • Cieszków (Freyhan)
  • Dziadkowo (Altenau)
  • Grzebielin (Grebline, 1937-45: Langendamm)
  • Guzowice (Kuschwitz, 1937-45: Hellefeld N. S.)
  • Góry (Guhre, 1936-45: Konradshöh)
  • Jankowa (Jantkawe, 1937-45: Hansdorf)
  • Jawor (Jawor, 1936-45: Erlgrund)
  • Nowy Folwark (Neuvorwerk)
  • Pakosławsko (Bogislawitz, 1936-45: Altmühlgrund)
  • Pustków (Schadehof)
  • Rakłowice (Rackelsdorf)
  • Sędraszyce (Sandraschütz, 1936-45: Deutschwalde)
  • Słabocin (Schlabotschine, 1939-45: Grunewald)
  • Trzebicko (Strebitzko, 1936-45: Hochrode)
  • Trzebicko Dolne (Nieder-Strebitzko, 1936-45: Niederrode)
  • Trzebicko-Piaski (Santonuschel, 1936-45: Kleinrode)
  • Ujazd (Ujast, 1935-45: Kreisau)
  • Wężowice (Wensewitz)
  • Zwierzyniec (Thiergarten)
  • Zymanów (früher „Siemianów“; Sämannshof)

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.