Collonge-Bellerive

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Collonge-Bellerive
Wappen von Collonge-Bellerive
Staat: Schweiz
Kanton: Genf (GE)
Bezirk: (Der Kanton Genf kennt keine Bezirke.)
BFS-Nr.: 6616i1f3f4
Postleitzahl: 1245
Koordinaten: 504736 / 12281646.2500146.203324405Koordinaten: 46° 15′ 0″ N, 6° 12′ 12″ O; CH1903: 504736 / 122816
Höhe: 405 m ü. M.
Fläche: 6.11 km²
Einwohner: 7570 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 1239 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 29,4 % (30. November 2013)[2]
Website: www.collonge-bellerive.ch
Karte
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Collonge-Bellerive ist eine politische Gemeinde des Kantons Genf in der Schweiz.

Die Gemeinde umfasst die Dörfer Collonge, Vésenaz und Saint-Maurice sowie die Weiler Cherre, Bellerive, La Repentance und La Capite.

Geschichte[Bearbeiten]

In Collonge-Bellerive befindet sich am Ufer des Genfersees einer der besterhaltenen Pfahlbausiedlungen der späteren Bronzezeit (rund 1000 v. Chr. – 900 v. Chr.).

Collonge-Bellerive gehörte zur Grafschaft Genf, ehe es 1401 savoyisch wurde. 1792 wurden die Gemeinden Collonge, Vésenaz und Saint-Maurice zur Gemeinde Collonge-Bellerive zusammengelegt und kam zu Frankreich. 1814 bis 1816 gehörte Collonge-Bellerive zu Sardinien, ehe es Teil des Kantons Genf wurde.

Erwähnt um 1153 als Collonges, 1275 als Sancto Mauricio, hiess bis 1799 Collonge sur Bellerive

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1816 512
1850 803
1900 950
1950 1830
1990 4769
2000 6344

Berühmtheiten[Bearbeiten]

Bekanntester und kurzfristiger Einwohner war der verstorbene König Fahd von Saudi-Arabien. Für ihn wurde hier eine Residenz mit mehreren Villen, Tunnel- und Bunkerbauten in einem riesigen Parkgelände errichtet. Ein einziges Mal kam er mit etwa 5'000 Begleitern zu einer Augenoperation.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Collonge-Bellerive – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Population résidante du canton de Genève, selon l'origine et le sexe, par commune, en novembre 2013 (XLS, 295 kB). Office cantonal de la statistique (OCSTAT). Republik und Kanton Genf. Abgerufen am 27. Dezember 2013.