Console

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Dieser Artikel behandelt das Musikprojekt Console. Für weitere Bedeutungen siehe Console (Begriffsklärung) und Konsole.
Gretschmann bei einem Auftritt mit The Notwist im Jahr 2008
Martin Gretschmann (2013)
Martin Gretschmann mit The Notwist beim Traumzeit-Festival 2014

Console ist das Solo-Elektronik-Projekt von Martin Gretschmann, einem deutschen Musiker aus Weilheim in Oberbayern. Er ist unter anderem Mitglied bei der Independent-Band The Notwist und 13&God. Gretschmann veröffentlicht ebenfalls unter dem Projektnamen Acid Pauli.

Geschichte[Bearbeiten]

Martin Gretschmann fing bereits Anfang der 1990er Jahre an, als Bassist in diversen Independent Rock-Bands zu spielen, bspw. bei Toxic (mit Axel Fischer/git/voc, Matthias Laub/dr, Christian Schröcker/git), mit denen er unter anderem das Album „railtracks“ (Kollaps/Supermodern) veröffentlichte und zahlreiche Konzerte bestritt (unter anderem Support einer The Notwist-Tour). Eine erste Veröffentlichung von drei elektronischen Stücken unter dem Namen Console erfolgte bereits 1995 über das Indielabel Kollaps auf dem Sampler The Day My Favourite Insect Died.[1] Ab 1996 wurde Gretschmann Mitglied bei The Notwist. Im Jahr 1997 erschien das Debüt-Album „Pan Or Ama“ beim Weilheimer Label Payola. 1999 folgte mit „14 Zero Zero“ seine bisher erfolgreichste Single. 2001 veröffentlichte er sein Stück „Crabcraft“ praktisch unverändert als „Heirloom“ auf Anfrage von Björk auf ihrem Album Vespertine.

Seit 1998 arbeitet Console auch mit dem Hörspielautor Andreas Ammer zusammen. Es entstanden Stücke wie „On the tracks“ oder „Spaceman '85“, mit dem die beiden auch durch Deutschland touren. Mit „Have You Ever Heard Of Wilhelm Reich?“ (2009) traten die beiden u.a. beim Fusion-Festival auf. Zuletzt erschien die Produktion "Die Vögel --- nach Oskar Sala".

Im Jahr 2005 eröffnete Gretschmann zusammen mit Peter Wacha, Dorothea Zenker, Richard Rieger, Bernd Bergmann und Sven Künast den Münchner Club Rote Sonne.[2]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1997: Pan Or Ama
  • 1998: Rocket In The Pocket
  • 1999: "Bugs & Beats & Beasts" (mit Andreas Ammer)
  • 2000: Yourself
  • 2000: "The official Olympic Bootleg" (mit Andreas Ammer)
  • 2001: Live at Centre Pompidou
  • 2002: IS & DN (mit Andreas Ammer)
  • 2003: Reset The Preset
  • 2003: On The Tracks (mit Andreas Ammer)
  • 2004: "Sweet Surrender" (mit Andreas Ammer)
  • 2005: "Spaceman 85" (mit Andreas Ammer)
  • 2006: Mono
  • 2007: Eigentum Am Lebenslauf. Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge (mit Andreas Ammer)
  • 2009: Have You Ever Heard Of Wilhelm Reich? (mit Andreas Ammer)
  • 2010: Herself

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 1996: Lady-Bug
  • 1998: Rocket In The Pocket
  • 1998: Loopspool (mit Andreas Ammer)
  • 1998: 14 Zero, Zero
  • 2001: A+A=B
  • 2002: Suck And Run
  • 2002: Dirt On The Wire
  • 2010: Blank Air / By The River

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Console – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Day My Favorite Insect Died, Infos zum Sampler bei Discogs
  2. Rote Sonne - Es soll krachen bei sueddeutsche.de, abgerufen am 5. August 2010