Crispin van den Broeck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Crispin van den Broeck (* 1523 in Mechelen; † 1591) war ein flämischer Maler, Kupferstecher und Architekt.

Crispin van den Broeck. Stich von Hendrik Hondius.

Leben[Bearbeiten]

Er war der Sohn des Malers Jan van den Broeck, der vermutlich ihn und seine beiden Brüder Willem und Hendrick zunächst ausbildete.

Crispin war mehr zu den Historien hingezogen und wurde Schüler von Frans Floris (Frans de Vriendt). 1555 ließ sich er als Mitglied der Lukasgilde zu Antwerpen einschreiben und 1575 trat er der Unterstützungskasse bei. Am 19. Mai 1559 erhielt er das Bürgerrecht in Antwerpen. Er belieferte ab 1566 auch die Plantinsche Druckerei zu Antwerpen (Arias Montanus, Humanae Salutis Monurnenta). Die Brüder Wiericx, welche ebenfalls bei Plantin arbeiteten, stachen viele seiner Bilder.

1583 malte er für die Bruderschaft der Romanisten – die nur Mitglieder aufnahm, wenn diese in Rom gewesen waren – Bildnisse ihrer Patrone St. Petrus und St. Paulus. 1588 nahm er Pieter van der Wal als Schüler auf.

Werke[Bearbeiten]

Signatur[Bearbeiten]

Crispin van den Broeck signierte sehr uneinheitlich. So sind Crispin auch Crispiaen, Crispan, Crispiniaen, Crispi, Crispyn und Crispine zu finden, was oftmals zu Verwechselungen geführt haben soll.

Familie[Bearbeiten]

Seine Tochter Barbara van den Broeck (1560- nach 1608) war ebenfalls Malerin und Kupferstecherin.

Literatur[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]