Crotylalkohol

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Strukturformel
Strukturformel von Crotylalkohol
Allgemeines
Name Crotylalkohol
Andere Namen
  • trans-2-Butenol
  • (E)-But-2-enol
  • 1-Hydroxy-2-buten
Summenformel C4H8O
CAS-Nummer 6117-91-5
PubChem 20024
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit unangenehmem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 72,11 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,85 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

< −30 °C[1]

Siedepunkt

114 °C[1]

Dampfdruck

105 hPa (50 °C)[1]

Löslichkeit

166 g·l−1 (20 °C)[1]

Brechungsindex

1,427 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 226​‐​302​‐​312
P: 280 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 10​‐​21/22
S: 36/37
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

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Crotylalkohol (nach IUPAC-Nomenklatur trans-2-Butenol) ist ein ungesättigter Alkohol mit einer trans-substituierten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung. Die isomere cis-Verbindung hat nur eine geringe Bedeutung. Die Verbindung ist eine farblose Flüssigkeit mit unangenehmem Geruch. Die Darstellung erfolgt durch Reduktion von Crotonaldehyd.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g Eintrag zu Crotylalkohol in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 2. Juni 2011 (JavaScript erforderlich).
  2. a b c Datenblatt Crotyl alcohol, mixture of cis and trans bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 2. Juni 2011 (PDF).
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. Autorengemeinschaft: Organikum, 19. Auflage, Johann Ambrosius Barth, Leipzig · Berlin · Heidelberg 1993, ISBN 3-335-00343-8, S. 506.
  5. William G. Young, Walter H. Hartung, Frank S. Crossley: „Reduction of Aldehydes with Aluminum Isopropoxide“, in: J. Am. Chem. Soc., 1936, 58 (1), S. 100–102 (doi:10.1021/ja01292a033).