Ctulu

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Ctulu
Ctulu 2013
Ctulu 2013
Allgemeine Informationen
Genre(s) Extreme Metal
Gründung 2004
Website http://www.ctulu.de
Aktuelle Besetzung
Leadgitarre, Gesang
Mathias
Rhythmusgitarre, Gesang
Arne (seit 2008)
Lasse (seit 2011)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Rolf (bis 2011)
Bass
Paulo (bis 2011)
Schlagzeug
Jan (bis 2010)
Bass
Chrille (bis 2007)
Bass
Mario (bis 2010)
Gesang
Stefan (2009)
Gesang
Lars (2011)
Martin (bis 2012)

Ctulu ist eine Ende 2004 gegründete Extreme-Metal-Band aus dem niedersächsischen Delmenhorst. Der Name Ctulu stammt von der Gottheit Cthulhu aus dem von H.P. Lovecraft erdachten Götter-Pantheon, welches sich in zahlreichen seiner Geschichten wiederfindet. Für die Symmetrie des Bandlogos[1] wurden die beiden zusätzlichen Hs aus dem ursprünglichen Namen entfernt. Ebenso wird diese Maßnahme als Schutz vor Urheberrechtskonflikten gewertet.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ende 2004 gründeten Lead-Gitarrist Mathias und Sänger Stefan (welcher zu dieser Zeit auch noch als Schlagzeuger fungierte) Ctulu in Delmenhorst, damals noch als Projekt. 2005 erschien in Eigenproduktion das erste Demo Zins der Zeit.

Nach dem Einstieg von Bassist Chrille und Schlagzeuger Jan im Jahr 2006 konzentrierte Stefan sich nur noch auf den Gesang, erste Konzerte in Hamburg, Delmenhorst und Athen wurden gespielt. Zusammen wurde das Demo Freie Geister in Eigenregie aufgenommen.

2007 verließ Chrille die Band und wurde durch Mario ersetzt. Im darauf folgenden Jahr, am 2. Mai 2008, erschien das erste vollwertige Album Freie Geister über Northfire Records und Twilight Vertrieb. Zwischen der Aufnahme und der Veröffentlichung kam Arne als Rhythmusgitarrist zu Ctulu. Zu den darauf folgenden Live-Aktivitäten zählt ein Auftritt auf dem ersten Paganfest.[3]

2009 verließ Stefan die Band, es folgten weitere Konzerte in Deutschland, aber auch in Dänemark, Österreich und den Niederlanden mit Mathias und Arne als Sänger. Im Herbst stieß Rolf als Sänger und Martin an den Drums zur Band.

2010 wurden Ctulu beim Ragnarök-Festival in Rieden (Oberpfalz) einem größeren Publikum bekannt. Wenig später verließ Mario die Band.

2011 wurde beim Ragnarök-Festival das zweite Album Sarkomand vorgestellt, welches über Godeater Records am 29. April 2011 erschien. Die Bassparts wurden vom Rhythmusgitarristen Arne eingespielt. Zwei Monate vor dem Festival stieß Bassist Paulo zur Band. Im Mai 2011 wurde bekanntgegeben, dass Sänger Rolf und Bassist Paulo die Band noch im selben Jahr verlassen werden. Die vakanten Posten wurden allerdings zügig besetzt. Ein Bassist namens Lasse und ein Sänger namens Lars wurden Ende Mai 2011 als Ersatz bekanntgegeben. Letzterer verließ die Band allerdings bereits Ende September. Seit September 2011 besteht Ctulu als Quartett.

2012 spielten Ctulu Konzerte in Celle, London, Athen und Limassol (Zypern). Des Weiteren wurde die Veröffentlichung des dritten Studioalbums Seelenspiegelsplitter unter Nocturnal Empire für April 2013. Im Oktober trennten Ctulu sich von Drummer Martin.

Stil[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Ctulus Musik ist gitarrendominierter, schneller Extreme Metal, welcher oft mit schwedischem Black Metal verglichen wird.[4] Es finden sich außerdem diverse Elemente verschiedenster Rock- und Metalstilrichtungen. Ctulu selbst bezeichnen ihre Musik als Seastorming Extreme Metal.[5]

Texte[Bearbeiten]

Die Texte setzen sich mit Albträumen, dem Tod sowie diversen weiteren Themen auseinander, die vorwiegend von Geschichten H. P. Lovecrafts inspiriert sind.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Zins der Zeit (Demo) (2005)
  • Freie Geister (Demo) (2006)
  • Freie Geister (Album) (2008)
  • Sarkomand (Album) (2011)
  • Seelenspiegelsplitter (Album) (2013)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. metalrecusants.wordpress.com: Exclusive interview with CTULU'S Arne Abgerufen am 29. Mai 2011.
  2. powermetal.de: CTULU: Interview mit Mario Dahl und Arne Uekert Abgerufen am 29. Mai 2011.
  3. schwermetall.ch: Ctulu - Es wird ernst! Abgerufen am 24. Mai 2011.
  4. metal.de: Ctulu - Freie Geister - Review Abgerufen am 24. Mai 2011.
  5. Facebookseite der Band: [1] Abgerufen am 29. Mai 2011.