Cybinka
| Cybinka | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Lebus | |||
| Landkreis: | Słubice | |||
| Fläche: | 5,32 km² | |||
| Geographische Lage: | 52° 12′ N, 14° 48′ O52.214.8Koordinaten: 52° 12′ 0″ N, 14° 48′ 0″ O | |||
| Einwohner: |
2689 |
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| Postleitzahl: | 69.108 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 68 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | FSL | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Słubice - Zielona Góra | |||
| Schienenweg: | Kunowice - Cybinka | |||
| Nächster int. Flughafen: | Posen-Ławica | |||
| Berlin-Schönefeld | ||||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | |||
| Gemeindegliederung: | 16 Ortschaften | |||
| 12 Schulzenämter | ||||
| Fläche: | 279,7 km² | |||
| Einwohner: |
6736 |
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| Bevölkerungsdichte: | 24 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 0805013 | |||
| Verwaltung (Stand: 2011) | ||||
| Bürgermeister: | Roman Siemiński | |||
| Adresse: | ul. Szkolna 5 69-108 Cybinka |
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| Webpräsenz: | www.cybinka.pl | |||
Cybinka (deutsch: Ziebingen, niedersorbisch: Cybinka) ist eine Stadt mit 2.700 Einwohnern in Polen. Sie liegt 24 km südöstlich von Słubice und 61 km nordöstlich von Zielona Góra zwischen den Flüssen Oder und Pleiske (polnisch Pliszka) nahe der Landesgrenze zu Deutschland und gehört dem Powiat Słubicki, Woiwodschaft Lebus an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Ersterwähnung von Ziebingen stammt aus dem Jahre 1472.
Der Marktflecken befand sich von 1582 bis 1804 im Besitz der Johanniterkommende Logau.
1751 wurde die Familie von Burgsdorff Besitzer des Schlosses. 1802 kaufte der Regierungspräsident von Frankfurt (Oder), Graf Wilhelm Finck von Finckenstein, das Schloss, das seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ein beliebter Treffpunkt von Künstlern war, dem Komtur der Johanniter in Logau (Łagów), Carl Friedrich Ehrentreich von Burgsdorff ab. Bis 1945 blieb es im Besitz der Familie Finckenstein.
Im Jahre 1900 wurde Ziebingen zu einer Bergarbeitersiedlung für die nahegelegene Braunkohlengrube Steinbockwerk (Koziczyn) an der Pleiske. 1907 wurde die Eisenbahnnebenstrecke von Kunersdorf (Kunowice) bis Ziebingen in Betrieb genommen. Im Jahre 1933 lebten in dem Marktflecken im Landkreis Weststernberg 3.997 Einwohner, 1939 waren es 3.951.
In Ziebingen, wie auch in dem Dorf Aurith an der Pleiskemündung, wurde das niedersorbische Brauchtum gepflegt.
Am 4. Februar 1945 wurde der Ort vollständig zerstört. Nach Kriegsende kam Ziebingen zu Polen und der Ort erhielt Stadtrecht.
1957 lebten wieder 2.357 Menschen in Cybinka. Die Stadtrechte von Cybinka wurden 1972 eingeschränkt, aber nicht entzogen.
[Bearbeiten] Gemeinde
Die Stadt- und Landgemeinde Cybinka (gmina miejsko-wiejska) umfasst ein Gebiet von 279,7 km² mit 6.761 Einwohnern. Dazu gehören folgende Ortschaften (deutsche Namen bis 1945) mit Schulzenamt (sołectwo):
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Weiterhin gibt es folgende Ortschaften ohne Schulzenamt: Białkówek, Rybojedzko (Oder), Szydłów (Schiedlo) und Tawęcin (Tauentzienhof)
Das Mündungsgebiet der Neiße in die Oder wurde am 10. Juli 1998 zum Landschaftsschutzgebiet Krzesin (Krzesiński Park Krajobrazowy) erklärt, es hat eine Fläche von 8.546 ha.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Ludwig Tieck, deutscher Dichter, lebte zwischen 1802 und 1818 zeitweise auf Schloss Ziebingen
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Literatur
- Manfred Schieche, Gerhard Jaeschke: Ziebingen. Ein Marktflecken im Sternberger Land. Eigenverlag der Autoren, Eisenhüttenstadt 2001, ISBN 3-8311-2045-5.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 10. Juli 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 10. Juli 2011.
Cybinka (Ziebingen) – Stadt | Górzyca (Göritz) | Ośno Lubuskie (Drossen) – Stadt | Rzepin (Reppen) – Stadt | Słubice (Frankfurt (Oder) – Dammvorstadt) – Stadt

