Flughafen Berlin Brandenburg

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Flughafen Berlin Brandenburg
„Willy Brandt“ (im Bau)
BER Logo.svg
Luftbild Flughafen Berlin Brandenburg 02.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDDB
IATA-Code BER
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 24 km südlich von
Berlin (Rathaus)[Anm. 1]
Straße A 113, B 96a
Bahn Fernverkehr

Regionalverkehr: RE7, RE9, RB14, RB22

Nahverkehr S-Bahn: S9, S45

Bus: BER1, BER2, X7, X11, 263, 600, 734, 735, 736, N7, N64

Basisdaten
Eröffnung (unbestimmt)
Betreiber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Fläche 1470 ha
Terminals 1 (Sektionen: A, B, C, D)
Kapazität
(PAX pro Jahr)
27 Mio.[1][2]
(erste Ausbaustufe)
Beschäftigte (noch nicht bezifferbar)
Start- und Landebahnen
Nord (07L/25R) 3600 m × 45 m Asphalt
Süd (07R/25L) 4000 m × 60 m Beton

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Der Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (IATA: BER, ICAO: EDDB) ist ein seit 2006 in Bau befindlicher, an der südlichen Stadtgrenze Berlins im brandenburgischen Schönefeld gelegener internationaler Verkehrsflughafen. Er trägt den Beinamen Willy Brandt, wird in den Medien aber auch als „Fluchhafen Berlin“ kolportiert.[3] Er soll durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), an der die Länder Berlin und Brandenburg zu je 37 Prozent[4] und der Bund zu 26 Prozent[4] beteiligt sind, mit einer Kapazität von 27 Millionen Passagieren im Jahr betrieben werden.

Nach seiner Fertigstellung soll er die derzeitigen Flughäfen Schönefeld (dessen Gelände er teilweise umfasst) und Tegel ersetzen. Der erste Spatenstich für diese momentan größte Flughafenbaustelle Europas und eines der größten in Bau befindlichen Verkehrsinfrastrukturprojekte Deutschlands erfolgte am 5. September 2006.[5] Nach mehrjährigen Verzögerungen[4] wurde im Mai 2012 bekannt, dass der zuletzt für den 3. Juni 2012 geplante Eröffnungstermin aufgrund von technischen Problemen und Planungsfehlern nicht eingehalten werden konnte.[6] In der Folge verschob sich der Eröffnungstermin mehrfach. Der Inbetriebnahmetermin ist derzeit nicht absehbar. Im August 2013 stimmte der Aufsichtsrat des Flughafens für eine Teileröffnung ab Frühjahr 2014. Im Oktober oder November 2013 sollte ein neuer Terminplan für die Gesamtfertigstellung feststehen.[7] Im Januar 2014 wurde verlautbart, dass eine Eröffnung im Jahr 2014 ausgeschlossen erscheint.[8][9] Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Martin Burkert (SPD), sagte am 14. Mai 2014, dass eine Eröffnung nach 2017 wahrscheinlich ist.[10] Auch Flughafenchef Hartmut Mehdorn scheint inzwischen von 2017 auszugehen.[11] Am 14. Oktober 2014 wurde das Nennen eines Eröffnungsdatums erneut verschoben.[12][13][14][15]

Die geplanten Kosten des Projekts stiegen von ursprünglich 1,7 Milliarden Euro (2004) auf zunächst 4,3 Milliarden Euro (2012).[16] Jeder weitere Monat kostet 35–40 Millionen Euro.[17] Bis Ende 2014 sollen die Gesamtkosten auf 5,1 Milliarden Euro steigen.[18] Am 10. April 2014 verlautbarte Mehdorn in einem Gespräch mit Berichterstattern des Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dass er weitere 1,1 Milliarden Euro bei den Gesellschaftern anfragen wird. Die Gesamtkosten dürften damit von 4,3 Milliarden Euro auf 5,4 Milliarden Euro steigen.[19][20][21] Die neue 1,1 Milliarden-Tranche muss erst durch die EU genehmigt werden.[22] Weiterhin setzt die EU wahrscheinlich eine Fertigstellung bis Mitte 2016 voraus.[23]Am 13. Mai 2014 wurde bekannt, dass der Flughafen akut durch Pleite bedroht sei. Es handelte sich um ein vertrauliches Schreiben, das an die Öffentlichkeit gelangte. Nur durch eine unmittelbare Finanzspritze schien der Flughafen gerettet werden zu können.[24] Der Deutsche Bundestag machte am 14. Mai 2014 den Weg frei für Sofortmittel in Höhe von 26,5 Millionen Euro.[25][26][27] Beobachter sehen zahlreiche schwerwiegende Fehler bei Planung und Bau.[4] Es konnte bis Mitte 2014 kein neuer Generalplaner gefunden werden.[28]

Flughafenanlagen[Bearbeiten]

Im Verlauf des Flughafenbaus wurden insgesamt 2,4 Millionen Tonnen Zuschlagstoffe zu 3,4 Millionen Tonnen Beton verarbeitet und verbaut. Das Straßennetz auf dem Flughafen beträgt rund 20 Kilometer. In die Hochbauten wurden 33.000 m² Glasflächen eingesetzt.[29]

Start- und Landebahnen[Bearbeiten]

Gelände des Flughafens Schönefeld (SXF) mit den Flächen des zukünftigen Flughafens Berlin Brandenburg (BER)

Der Flughafen Berlin Brandenburg wird über zwei parallele Start- und Landebahnen, 25L/07R und 07L/25R, verfügen. Die südliche Bahn 25L/07R wurde neu errichtet, als Nordbahn wurde die bisherige Südbahn 07/25 des Flughafens Schönefeld adaptiert und umbenannt: Sie wurde von bisher 3000 auf 3600 Meter entsprechend der ICAO-Standards verlängert.[1] Die Umbenennung erfolgte am 3. Mai 2012, nachdem die Bahn am 23. April 2012 genehmigungsrechtlich auf 3600 Meter verlängert worden war. Die neue Südbahn 25L/07R wurde am AIRAC-Termin 31. Mai 2012 im Luftfahrthandbuch (AIP) implementiert,[30] allerdings bis zur Eröffnung des Flughafens per NOTAM[31] geschlossen. Der Abstand zwischen den Start- und Landebahnen beträgt 1900 Meter, der Versatz 1250. Damit können beide Start- und Landebahnen ohne Beeinträchtigungen durch Wirbelschleppen unabhängig voneinander betrieben werden. Alle Rollwege, Vorfelder und Start- und Landebahnen belegen eine Fläche von annähernd 1,7 Quadratkilometern.[32] Im Mai 2011 wurde die neue Südbahn fertiggestellt. Im Oktober 2011 wurde mit den Markierungen der Flächen und Bahnen begonnen.[33] Die ehemalige nördliche Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld wurde im Dezember 2007 geschlossen, damit ein fehlendes 650 Meter langes Teilstück der Bundesautobahn 113 errichtet werden konnte.[34] Somit wird bis zur Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg in Schönefeld nur eine Start- und Landebahn betrieben. Am 29. Juni 2012 wurden die Rollbahnen der neuen BER-Betriebsflächen für den Verkehr des Flughafens Berlin-Schönefeld freigegeben. Bis zur Eröffnung sollen sukzessive weitere Flächen in Betrieb gehen – exklusive der südlichen Start- und Landebahn.[35]

Am 4. August 2014 wurde bekannt, dass Mehdorn als Alternative im Prinzip nur bleibt, beide Bahnen zu schließen. Dann müsste er Flüge (bzw. den Testbetrieb) streichen. Das hätte erneut katastrophale Auswirkungen für das Eröffnungsdatum. Es war geplant, ab März 2015 die nördliche Bahn für Instandsetzungen zu schließen und die südliche in Betrieb zu nehmen. Dies scheint wegen Schallschutzauflagen unmöglich, denn die südliche Bahn hat noch keine Betriebserlaubnis.[36] Mehdorn schreibt dann auch in der Zeitschrift BER aktuell diesbezüglich: „Mir geht das alles nicht schnell genug.“[37] 3000 von etwa 4000 Schallschutzmaßnahmen sind zum 30. September 2014 bewilligt worden. Dieser Termin ist das Fristende, ein halbes Jahr Vorlauf bis zum ersten Flug ist vorgeschrieben. Wahrscheinlich wird der erste Flug am 1. April 2015 von einer BER-Startbahn stattfinden, es sei denn, die Luftfahrtaufsicht betrachtet die Maßnahmen als ungenügend.[38] Weiterhin läuft 2015 die (allgemeine) Baugenehmigung aus.[39] Diese wird in Lübben erteilt.[40]

Flugsicherung[Bearbeiten]

Tower BER

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) hat eine neue Tower-Niederlassung innerhalb des Sicherheitsbereichs des Flughafens errichten lassen. Der neue Kontrollturm wurde in seiner puristischen Bauart den technischen Gegebenheiten und Anforderungen des Flughafens angepasst. Die neu entwickelte elliptische Towerkanzel mit vier Tragstützen bietet Platz für elf Mitarbeiter und ist mit 72 Metern der dritthöchste Tower (nach dem des Düsseldorfer Flughafens und des Münchner Flughafens) in Deutschland. Die Kosten betrugen rund 35 Millionen Euro. Daneben bietet der Komplex Räume für die Niederlassungsverwaltung, Aufenthaltsräume, einen Ruheraum mit zwei Betten, Umkleidemöglichkeiten mit Dusche, Briefing- und Konferenzräume und einen Fitnessraum für die Mitarbeiter. Deutschlandweit erstmals betreibt die DFS hier auch die Vorfeldkontrolle, die ebenfalls in der Towerkanzel untergebracht ist. Um etwaige weitere Ausbaustufen des Flughafens mit den Räumlichkeiten des Towers bewältigen zu können, sind vorsorglich schon weitere Kontrollräume unterhalb der Towerkanzel errichtet worden. Anfang März 2012 begann der Probebetrieb auf dem neuen Tower. In der Nacht vom 24. auf den 25. März 2012 wurde der neue Tower in Betrieb genommen, der bis zur Eröffnung des BER von dort den Verkehr des Flughafens Berlin-Schönefeld kontrolliert.[41]

Fluggastterminal[Bearbeiten]

Im Bau befindliches Terminal, März 2010
Im Bau befindliches Terminal, Juli 2010

Die Terminalanlagen und die Flugsteige befinden sich in der Mitte zwischen beiden Start- und Landebahnen. Das Hauptgebäude ist 220 Meter breit, 180 Meter lang und 32 Meter hoch, seine Bruttogrundfläche beträgt 220.000 m².[42] Der Zentralbau wird bei der in Aussicht genommenen Fertigstellung 2014 eine Kapazität von 27–30 Millionen Passagieren im Jahr haben. Es werden im Endzustand 150.000 m³ Beton und 28.000 Tonnen Stahl verbaut sein.[43] Das Terminal wird nach Forderung der ICAO-Standards mit Glas verkleidet, das keine Radarreflexionen hervorruft. Erwartet werden anfangs etwa 25 Millionen Passagiere im Jahr.

Der Baubeginn des Terminals war am 11. Juli 2008.[44] Mit der Realisierung des Projekts wurde als Generalplaner die Planungsgemeinschaft Berlin-Brandenburg International (pg bbi) beauftragt, ein Gemeinschaftsunternehmen, bestehend aus Gerkan, Marg und Partner (gmp), der JSK International Architekten und Ingenieure GmbH und der IGK-IGR Ingenieurgesellschaft Kruck mbH.[45]

Fluggastbrücken am Hauptpier, Mai 2012

Der U-förmige Terminalkomplex in der Art eines Midfield Terminals umfasst das 715 Meter lange, dem Terminal vorgelagerten Hauptpier (an Vorfeld B) mit 16 Parkpositionen für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, bzw. 8 für Großraumflugzeuge. Das Hauptpier verfügt über 16 Fluggastbrücken, davon 1 ein- und 15 zweigeschossig, inkl. einer vergrößerten speziell für die Abfertigung des Airbus A380. Das Südpier (an Vorfeld C – Nutzung größtenteils durch Air Berlin), 350 Meter lang, ist mit neun eingeschossigen Fluggastbrücken ausgestattet.

Das ebenso lange Nordpier (an Vorfeld A) verfügt über weniger Ausstattung als der Rest des Terminals und keine Fluggastbrücken, um den Anforderungen nach höherer Kosteneffizienz der dort platzierten Billigfluggesellschaften Rechnung zu tragen. Am Nordpier werden künftig unter anderem easyJet, Germanwings und Ryanair abgefertigt.[46]

Nord- und Südpier waren in den ursprünglichen Planungen nicht vorgesehen, aber durch das stärker als erwartet wachsende Passagieraufkommen notwendig geworden. So können in der jetzigen Konfiguration fünf Millionen Passagiere mehr abgefertigt werden.[47] Zusätzlich werden die Vorfeldflächen für die Abfertigung des Airbus A380 vorbereitet (Position B15). Die Mehrkosten für die Kapazitätserweiterung liegen bei 160 Millionen Euro.[48] Ausgestattet wird der Terminal zunächst mit acht Check-in-Inseln, bestehend aus insgesamt 94 Check-in-Schaltern und rund 120 Check-in-Automaten.[49] Die Flächenzumessung ist so berechnet, dass 6500 Passagiere pro Stunde ohne Bedrängnis und größere Schlangenbildung abgefertigt werden können.[50] Nach Aussage der Betreiber der Berliner Flughäfen ist der Flughafen so zukunftsfest geplant, dass das prognostizierte Passagieraufkommen über Jahrzehnte bewältigt werden kann.

Terminalaufbau des BER
Blick in die Abflughalle, September 2013

Der Abflugbereich des Hauptgebäudes ist in sechs Bereiche eingeteilt:

  • A 01–25, bzw. B 01–25 (Hauptpier, Ebene 1 – Schengen),
  • C 01–19, bzw. D 01–17 (Hauptpier, Ebene 2 – Non-Schengen) sowie
  • A 30–38 (Südpier) und B 30–45 (Nordpier).

Die zukünftigen Ausbaumodule wurden bei der Nummerierung und dem Leitsystem bereits berücksichtigt. So wird das erste Modul die Abflugbereiche E (Süd) und F (Nord) sowie das zweite Modul die Abflugbereiche G (Süd) und H (Nord) umfassen.[51]

Für Reisende und Flughafenbedienstete entstehen auf der Ebene 2 im Terminal in zwei Räumen eine Kapelle und ein Raum der Stille. Den Gestaltungswettbewerb hatte das Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp) gewonnen. Die Räumlichkeiten dienen als gleichberechtigte Rückzugsorte für Menschen aus verschiedensten Kulturen und Religionen. Die schwarz-weißen Querstreifen spielen mit Lichtverhältnissen, die Kapelle wird mit einem schlichten Altar ohne Kreuzeszeichen ausgestattet.

Die Anteile von Flugsteigen, Abfertigungsschaltern und Terminalfläche sind unter Betreiber, Läden, Firmen aber auch Fluggesellschaften aufgeteilt. So wird die Lufthansa beispielsweise drei komplette Abfertigungsbereiche, sogenannte „Check-in-Inseln“, mit insgesamt 24 Schaltern in der Haupthalle betreiben. Dazu kommt der immer häufiger werdende Gebrauch von Abfertigungsautomaten. Auch weitere Fluggesellschaften wie easyJet, Air Berlin oder Germanwings besitzen eigene Schalter. Alle weiteren Abfertigungseinrichtungen werden je nach Flügen von allen anderen Fluggesellschaften genutzt. Es wird drei Flughafenlounges geben: Lufthansa wird einen exklusiven Wartebereich für ihre Kunden und Partner der Star Alliance betreiben, Air Berlin wird mit einer Lounge für sich und ihre oneworld-Partner vertreten sein, Air France-KLM wird einen Salon für Air France und KLM und die weiteren Fluggesellschaften des SkyTeam anbieten.

Check-in-Logistik[Bearbeiten]

Check-in-Schalter (September 2013)

Zum Einchecken stehen Check-in-Inseln mit 118 Schaltern zur Verfügung. Check-in und Boarding werden unter anderem von Globe Ground, WISAG Transport Services, Acciona Airport Services und AHS durchgeführt.[52] Die Personen- und Gepäckkontrollen sollen von Securitas Deutschland durchgeführt werden. Dafür stehen 36 Sicherheitsschleusen mit Flüssigkeitsscannern zur Verfügung. Die Bodenabfertigung der Flugzeuge soll durch Globe Ground Berlin, Ground Service International (beide gehören zur WISAG-Gruppe) und Acciona Airport Services Berlin, das Catering von LSG Sky Chefs durchgeführt werden. Die Versorgung mit Kraftstoff erfolgt durch Shell und Total. Weitere Bodendienste wie zum Beispiel Reinigung und der Vor-Ort-Passagiertransport sollen durch AHS, BAS und Acciona Airport Services Berlin erfolgen.

Militärischer Teil[Bearbeiten]

Die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung wird im Norden in der Nähe des alten Flughafenterminals (Vorfeld 2) über eine Fläche von 16 Hektar verfügen, von dort sollen sowohl die Regierungsflüge der deutschen Politiker starten als auch die Empfänge ausländischer Staatschefs und -oberhäupter durch das Auswärtige Amt stattfinden.[53] Der Plan der Bundesregierung umfasst die Erstellung eines repräsentativen Terminals sowie die für die Flugbereitschaft notwendigen Infrastrukturen wie Verwaltungsgebäude und Hallen für die Technik und belief sich zu Beginn des Projektes auf 125 Millionen Euro.[54] Ursprünglich sollte das Regierungsterminal, ein Entwurf des Berliner Architekturbüros Busmann + Haberer,[55][56] Ende 2011 in Betrieb gehen. Mittlerweile haben sich die Kosten jedoch auf 310 Millionen Euro erhöht und mit einer Inbetriebnahme wird nicht vor 2016 gerechnet.[57] Grund für die Kosten sind neben der EU-weiten Ausschreibung und der zu spät begonnenen und unvollständigen Planung auch, dass bis zur Fertigstellung des neuen Terminals das Terminal A des alten Flughafens Schönefeld umgebaut und genutzt werden muss.[58]

Andere Bereiche[Bearbeiten]

Für Flüge der Allgemeinen Luftfahrt (Lehr-, Privat- und Geschäftsfliegerei) wird vor allem der Nordteil des Flughafens genutzt. Dafür stehen die Flächen der Ramp 1, 3 (ehemaliges Terminal-Vorfeld) und insbesondere 4 (ehemaliges Wartungszentrum) zur Verfügung. Dort befindet sich auch das Abfertigungsgebäude für die allgemeine Luftfahrt (General Aviation Terminal – GAT).

Für den Frachtgutbereich ist ein erstes Modul im Midfield-Bereich für eine Kapazität von jährlich 100.000 Tonnen entstanden. Insgesamt könnte der Flughafen bei Bedarf auf eine planfestgestellte Kapazität von bis zu 600.000 Tonnen Fracht jährlich ausgebaut werden; im internationalen Maßstab wäre das eine eher mittelgroße Kennzahl.[59]

Die Lufthansa Technik AG lässt für rund 16 Millionen Euro einen neuen Wartungshangar auf BER errichten. Darin können entweder fünf Kurz- oder Mittelstreckenflugzeuge oder ein Großraumflugzeug vom Typ Airbus A340 gewartet werden. Die Fluggesellschaft Air Berlin lässt auf dem benachbarten Gelände eine Wartungshalle bauen, die mit 12.000 Quadratmeter (150 × 80 Meter) Platz für bis zu vier Flugzeuge vom Typ Airbus A320 bietet. Damit wird die Fluggesellschaft dann neben Frankfurt, Düsseldorf und München die vierte deutsche Wartungshalle besitzen.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

BER-CorporateDesign.png Logo Berlin Airports.png
Corporate Design des Flughafens mit Piktogrammen, Leitfarben, Hausschrift und Logos

Das Corporate Design (CD) des Flughafens (Logo, Schriften, Piktogramme etc.) wurde von Realgestalt (ehemals Schindler Parent Identity) und das dazugehörige Gebäude-Leitsystem (insbesondere die Beschilderung) von Moniteurs Berlin entworfen und im Juni 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Farben dominieren Orangerot (abgeleitet von den Landesfarben Berlins und Brandenburgs), eingesetzt hauptsächlich für Printartikel des Flughafens, und Purpurrot, eingesetzt primär für die Beschilderung. Sekundärfarben sind Weiß (z. B. Hintergrundfarbe für Straßenbeschilderung) sowie Grautöne und Blau als Akzentfarbe.

Die über 3000 Schilder werden in (Holz-)Wände eingearbeitet, bzw. als stehende Wegweiser umgesetzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen haben sich die Planer hier gegen hängende Elemente entschieden. Im Nordpier (Flugsteig B30–B45) wird auf eine aufwendige Beschilderung zugunsten kostengünstiger Flächenaufbringung an den Wänden verzichtet, was auch die Ausbreitung von Werbung im Billigflug-Bereich eingrenzt. Die Straßenbeschilderung im Bereich des Flughafens ist ebenfalls in das einheitliche Erscheinungsbild mit einbezogen, das heißt Einsatz der CD-Piktogramme und Farben.[60]

Von der Agentur Realgestalt wurde für den typografischen Auftritt des Flughafens in Zusammenarbeit mit Alexander Branczyk für die Hausschrift eine komplette Schriftfamilie entworfen, BER Sans und BER Serif, die sowohl in den Printmedien als auch in der Beschilderung und in den Anzeigetafeln zum Einsatz kommt.[61]

Trotz Verschiebung der Flughafeneröffnung wurde das neue Erscheinungsbild in den Printmedien im Juni 2012 eingeführt. So fanden Fluggäste z. B. Flugpläne im neuen Design und mit dem BER-Logo vor, aber mit dem Hinweis, dass mit „BER“ noch die bisherigen Flughäfen Schönefeld und Tegel gemeint sind. Um diese schwer nach außen darstellbare Handhabung zu vereinfachen, wurde das Logo der Flughafengesellschaft FBB angepasst und im Juni 2013 als Dachmarke der Flughäfen Tegel und Schönefeld sowie des zukünftigen Flughafens Berlin Brandenburg eingeführt.[62] Zeitgleich wurde auch die Flughafenwebseite auf das neue Design umgestellt.

Verkehrsaufkommen und Anbindungen[Bearbeiten]

Statistik 2013[Bearbeiten]

Die Zahlen der beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld zusammen:[63]

Flugverkehr
2013
Flugbewegungen Vorjahr Fluggäste Vorjahr Frachtgut
(Tonnen)
Vorjahr
Linienverkehr 214.285
0000–0,75 %
25.795.919
0000+4,33 %
035.239
0000+9,50 %
Gelegenheitsverkehr 014.365
0000−6,29 %
0 0500.625
000−2,08 %
001.709
000−5,88 %
Transit 00022.600
000−8,92 %
001.070
0000+57,13 %
Gesamt 228.650
0–1,17 %
26.319.144
0+4,19 %
035.239
0+9,64 %

Fluggesellschaften und -verbindungen[Bearbeiten]

Ein Airbus A330-200 der Air Berlin, mit dem von Berlin aus Langstreckenflüge durchgeführt werden
Langstreckenziele des BER

Die größten Nutzer des neuen Flughafens sollen vor allem Air Berlin, easyJet, Germanwings und Lufthansa sein. Der Schwerpunkt der angebotenen Verbindungen soll im innereuropäischen Raum, insbesondere auch Osteuropa liegen. Ferner sollen folgende Langstreckenziele angeflogen werden: Abu Dhabi (Air Berlin), Doha (Qatar Airways), Los Angeles (Air Berlin), Miami (Air Berlin), New York JFK (Air Berlin), Newark (United Airlines), Peking (Hainan Airlines), Phuket (Air Berlin), Punta Cana (Air Berlin), Ulan Bator (MIAT Mongolian Airlines), Varadero (Air Berlin), Chicago (Air Berlin). Des Weiteren werden voraussichtlich die meisten der schon jetzt von Schönefeld und Tegel aus fliegenden Fluggesellschaften auch am neuen Flughafen vertreten sein. Dazu zählt bei den Billigfluggesellschaften neben den bereits genannten Germanwings und easyJet unter anderem auch Aer Lingus. Diese sollen zukünftig über den Pier Nord abgefertigt (siehe: Terminal und Kapazitätenplanung). Ryanair hingegen droht mit seinem Wegzug aus dem Großraum Berlin[64] und bietet bereits seit dem Winterflugplan 2011 neue Verbindungen vom Flughafen Leipzig/Halle aus an, beispielsweise nach London.[65]

Am 9. November 2011 gab die Lufthansa bekannt, dass sie ihr Streckenangebot von 8 auf 38 Ziele erweitern will und stellte damit nochmals ihre Position als wichtige Gesellschaft vor Ort klar. Das Unternehmen betonte allerdings auch, dass es – im Gegensatz zu Air Berlin – den Flughafen Berlin Brandenburg nicht zum Drehkreuz machen wolle. In Folge der verschobenen Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg korrigierte Lufthansa ihr Streckennetz ab Berlin, u. a. wurden die Flüge nach Lyon und Manchester wieder eingestellt und dafür neue Destinationen wie z. B. Funchal aufgenommen.

Auch Air France, Condor und Norwegian wollen das Streckennetz ausbauen. Air France begann bereits seit 1. April 2012 viermal wöchentlich mit der Strecke Berlin–Toulouse. Der Ferienflieger Condor hat angekündigt, die neuen Strecken Berlin–Constanța, Berlin–Djerba und Berlin–Tivat aufzunehmen und will die Flotte in Berlin um einen Airbus A320 erweitern. Auch die skandinavische Low-Cost-Gesellschaft Norwegian baut ihr Streckennetz ab Berlin deutlich aus. So werden die neuen Ziele Sandefjord-Torp, Trondheim sowie Aalborg sein. Insgesamt startet sie dann siebenmal mehr pro Woche als zuvor.

Für den neuen Flughafen interessierten sich die Oneworld Alliance-Gesellschaften Cathay Pacific und American Airlines sowie Emirates. Emirates will bereits seit einigen Jahren ihre Kapazitäten ab Deutschland ausbauen. Neu in Berlin ist beispielsweise auch die Billigfluggesellschaft Jet2.com, die ab der Flughafeneröffnung Berlin mit Leeds/Bradford verbinden wird, sowie TAP Portugal, die nach zwölf Jahren wieder von Berlin nach Lissabon fliegen wird und Vueling, die die Strecke von Berlin nach Bilbao offiziell aufnimmt. Da Spanair den Betrieb einstellte, fliegt Vueling seit dem 25. März 2012 täglich die Route von Berlin nach Barcelona. Weil die ungarische Fluggesellschaft Malév den Betrieb am 3. Februar 2012 eingestellt hat, bedient Air Berlin seit dem 6. Februar 2012 täglich die Verbindung Berlin–Budapest.

Passagieraufkommen[Bearbeiten]

Die jetzigen Berliner Flughäfen hatten 2009, bei einer offiziellen Kapazität von 19 Millionen Passagieren, insgesamt 20,8 Millionen Passagiere, das sind 600.000 weniger als 2008 und 800.000 mehr als 2007 sowie 5,9 Millionen mehr als 2004. Damit ist Berlin nach Passagieraufkommen der drittgrößte Flughafenstandort Deutschlands hinter Frankfurt am Main (50,9 Millionen im Jahr 2009) und München (32,7 Millionen im Jahr 2009). Während die Berliner Flughäfen für 2008 bundesweit den größten Zuwachs bei den Passagierzahlen verzeichnen konnten (Berlin: +6,8 %; Frankfurt: −1,3 %; München: +1,7 %; bundesweit: +0,7 %) nahm das Berliner Passagieraufkommen von 2008 auf 2009 aufgrund der Finanzkrise um 2,8 % leicht ab, allerdings weniger als das der beiden größten deutschen Flughäfen (Frankfurt: −4,9 %, München: −5,5 %). In der Region Berlin/Brandenburg befinden sich die einzigen der zehn größten Flughäfen Deutschlands (mit je mehr als fünf Millionen Passagierkapazität), die über ihrer offiziellen Kapazität liegen. So lag im Krisenjahr 2009 die Auslastung von Tegel bei 117 % und von Schönefeld bei 97 %. Die Auslastung der anderen zehn größten Flughäfen lag zwischen 90 % in Frankfurt und 61 % in Hannover.

Am 30. Oktober 2008 wurde der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof für den Flugbetrieb geschlossen; die genutzte Kapazität von zuletzt rund 300.000 Passagieren pro Jahr konnte von den beiden anderen Flughäfen übernommen werden.

Entwicklung der Passagierzahlen der Berliner Flughäfen

Im Mai 2007 wurde ein neues Abfertigungsgebäude am Flughafen Tegel für 2,5 Millionen Passagiere eröffnet. Die zwei verbleibenden Berliner Flughäfen haben nun eine Abfertigungskapazität von etwa 22 Millionen Passagieren. Die technische Kapazität der BER Start- und Landebahnen beträgt 426.000 Flugbewegungen pro Jahr, was eine theoretische Abfertigung von über 50 Millionen Passagieren ermöglicht, soweit die vorhandenen Terminals entsprechend ausgebaut würden. Schon für das Jahr 2020 rechnet man mit einem Aufkommen von mehr als 30 Millionen Passagieren, weshalb der Flughafen langfristig schrittweise mit ergänzenden Modulen auf eine Kapazität für bis zu 50 Millionen PassagiereVorlage:Zukunft/In 5 Jahren (45 Millionen bisher genehmigt) ausgebaut werden soll (planrechtlich bereits gesichert). Dies entspricht dem Passagieraufkommen von 2009 in Frankfurt am Main (50,9 Millionen Passagiere bei 480.000 Starts und Landungen).

Bei den Wachstumsraten der letzten zehn Jahre könnten 30 Millionen Passagiere früher als ursprünglich erwartet erreicht sein. Entgegen dem weltweiten Trend haben die Fluggesellschaften für den Winterflugplan 2008/2009 4,8 % mehr Starts und Landungen beantragt.[66] Air Berlin, inklusive der Airline-Allianz oneworld [67] will weiterhin Berlin als Luftfahrt-Drehkreuz nutzen, letztere allerdings nur dann, wenn eine deutliche Volumensteigerung stattgefunden haben wird.[68] Im Bereich der innerdeutschen Flugstrecken liegt Berlin heute bereits an zweiter Stelle hinter München und vor Frankfurt. Im Jahr 2007 war dieser Bereich in Frankfurt um ein Prozent rückläufig und stieg in Berlin um 10,8 % an.[69] Die Strecke mit dem höchsten Passagieraufkommen führt zum Luftfahrt-Drehkreuz in Frankfurt am Main.[70]

Ein Vorteil des Standorts wird darin gesehen, dass die Flugzeiten nach Osteuropa, Asien und in den pazifischen Raum rund eine Stunde kürzer sind als von den westlicheren Drehkreuzen Paris und London.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte am 21. August 2014, dass er die Erstellung eines Kapazitätsplanes verlangt. Dieses wird Zeit in Anspruch nehmen bei der ohnehin schon ausgedehnten Bauzeit des Flughafens. Es geht wohl prinzipiell darum, dass der Flughafen schon bei Start voll ausgelastet sein könnte.[71]

Am 5. September 2014 gab Hartmut Mehdorn die Gründung des Vereins flyBB bekannt. Es handelt sich dabei um einen Versuch, den Luftverkehr rund um Berlin zu stärken. „Ein Flughafen mit 14 Standorten“ – es geht darum, dass der BER schon bei der Eröffnung zu klein sein könnte.[72]

Bei der Aufsichtsratssitzung am 19. September 2014 wurde bekanntgegeben, dass der Flughafen Berlin-Schönefeld auf jeden Fall weiterbetrieben wird.[73]

Schienenanbindung und öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Geplante Anbindung des BER mit Bus und Bahn

Nach der Planung soll der Flughafen möglichst wenig Kraftfahrzeugverkehr erzeugen, die Hälfte der Flugreisenden soll ihn auf der Schiene erreichen.[74] Eine Regional-Express-Linie (RE 9) soll dann als Flughafen-Express vom Berliner Hauptbahnhof mit Zwischenhalten lediglich an den Bahnhöfen Potsdamer Platz und Südkreuz zum Flughafen führen. Nach einer Ausschreibung des VBB wird DB Regio diese Linie betreiben. Planungen zur Verlängerung der U-Bahnlinie U7 über die Station Rudow hinaus bis zum Terminal sind derzeit zurückgestellt. Stattdessen wird die bereits operierende ExpressBus-Linie X7 (JetExpressBus) vom gegenwärtigen Endbahnhof der U7 zum neuen Terminal geführt.

Da der Flughafen südlich von Berlin liegt, reicht sein weiteres Einzugsgebiet über den Eisenbahnfernverkehr bis Dresden, Halle (Saale) und Leipzig. Die Dresdener Bahn wird frühestens ab 2013[veraltet] für Geschwindigkeiten bis 200 km/h ausgebaut (mittelfristig zurückgestellte zweite Ausbaustufe)[75][76] und könnte dann Dresden mit Fahrzeiten von etwa einer Stunde an den Flughafen anbinden. Die Anhalter Bahn verbindet als fertiggestellte Ausbaustrecke Berlin mit Leipzig und Halle (Saale) bereits in gut einer Stunde Fahrzeit. Im Fernverkehr soll der Flughafenbahnhof mit mehreren ICE-, IC und EC-Einzelzügen (u. a. in Richtung Hannover und Krakau) bedient werden.[77]

Aufgrund von Verzögerungen beim Wiederaufbau der Bahnstrecke Berlin–Dresden auf Berliner Gebiet sowie angekündigter Klagen war unklar, ob und wie der Flughafen mit Aufnahme des Flugbetriebs an das Schienenverkehrsnetz angeschlossen sein wird. Eine Arbeitsgruppe sollte Möglichkeiten klären, wie der Flughafen auch vor Fertigstellung der Dresdener Bahn auf der Schiene angebunden werden kann.[74] Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgericht wird auch die Alternativ-Strecke über Ostkreuz aus Lärmschutzgründen nicht rechtzeitig fertig. Bahnintern rechnet man frühestens 2015 mit einem 15-Minuten-Takt. Bis dahin kann nur ein 30-Minuten-Takt realisiert werden.[78]

Die Bundesregierung rechnet zur Betriebsaufnahme mit 10,6 Millionen Bahnreisenden pro Jahr, davon 1,8 Millionen bei der S-Bahn.[79]

Straßenanbindung und Individualverkehr[Bearbeiten]

Einbindung des BER im Berliner Straßenverkehrsnetz

Über die Straße erreicht man den öffentlichen Teil des neuen Flughafens aus Richtung Osten über die A 113, die nördlich des Autobahndreiecks Waltersdorf eine neue Anschlussstelle erhalten hat. Weiterhin wird eine Verbindung zwischen dem alten Flughafengelände und dem neuen Flughafenzubringer hergestellt. Diese großzügige, vierspurige Straße soll unter anderem die Erreichbarkeit des Flughafens sicherstellen, falls es auf der A 113 zu einer Vollsperrung kommen sollte. Sie bindet östlich des Flughafengeländes an den Flughafenzubringer von der A 113 an.

Der zentrale sechsstreifige Flughafenzubringer führt direkt zum Fluggastterminal. Er mündet in eine Terminalvorfahrt in zwei Ebenen (Ebene 0: Ankunft, Ebene 1: Abflug). Die Vorfahrtebenen werden getrennte Bereiche für den Individualverkehr (z. B. Kurzzeitparkplätze) und den öffentlichen Verkehr (Bushaltestellen, Taxiwarteflächen und so weiter) erhalten. Geplant ist weiterhin die Anlage von Parkhäusern in Premiumlage direkt neben dem Terminalgebäude. Auch diese werden über die Terminalvorfahrt angeschlossen.

Das Verkehrskonzept sieht eine frühzeitige Trennung von Personen- und Güterverkehr vor. Der Güterverkehr wird bereits östlich des Flughafens in einem Verteilerknoten vom Zubringer abgeleitet. Alle wesentlichen Verkehre werden ringförmig im Einrichtungsverkehr durch das Flughafengelände geführt. Lieferverkehr, Betriebsdienste, aber auch Nutzer von terminalfernen Dauerparkplätzen werden über einen Verteilerring zu ihren Zielen geleitet. Passagiere und Gäste, die das Terminalgebäude zum Ziel haben, werden direkt vom Zubringer über einen separaten Terminalring geführt. Die gesamte Verkehrsführung ist so angelegt, dass alle Ziele im Flughafengelände auch untereinander auf möglichst kurzen Wegen erreicht werden können. Auch auf die Weiterleitung von Falschfahrern zu ihren tatsächlichen Zielen wurde viel Wert gelegt.

Im Zusammenhang mit dem Flughafenneubau wurde im Westen des Flughafengeländes die Landesstraße L 75 aus der Ortslage Selchow heraus verlegt. Dazu wurde ein Teilstück als Ortsumgehung Selchow neugebaut. Dieser neue Abschnitt der L 75 dient gleichzeitig der Anbindung der westlichen Betriebsflächen des Flughafens an das öffentliche Straßennetz.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Ausstellungs- und Infocenter[Bearbeiten]

BER-Infotower auf dem Gelände des Flughafens Schönefeld, Mai 2008

Bereits mit Baubeginn des Flughafens im Oktober 2006 wurde gegenüber dem S-Bahnhof Berlin-Schönefeld ein Ausstellungs- und Infocenter eingerichtet. In der Ausstellung kann man sich über sämtliche Aspekte des Ausbaus des Großflughafens, die Geschichte der Deutschen Lufthansa und des Flugwesens in Deutschland sowie des Flughafens Schönefeld informieren.

Seit dem 14. November 2007 steht direkt an der Baustelle ein neues Informationszentrum in Form eines Info-Turms. Von der Aussichtsplattform des 32 Meter hohen Turms kann man die größte Flughafen-Baustelle Deutschlands betrachten. Der Besuch ist kostenpflichtig.[80] Von dem futuristisch konzipierten Turm ist ein Überblick über die gesamte Baufläche möglich.[81] Auch nach der Eröffnung des Flughafens soll der Info-Tower neben der zukünftigen Besucherterrasse im Hauptterminal bestehen bleiben.

Lageplan des Berlin ExpoCenter Airport

Am Westrand des Flughafens entstand von August 2011 an das Veranstaltungs- und Messegelände Berlin ExpoCenter Airport der Messe Berlin. Nach zehn Monaten Bauzeit fand am 3. Juli 2012 die symbolische Schlüsselübergabe statt.[82] Auf dem Gelände wird unter anderem die zweijährlich stattfindende, weltweit drittgrößte Luft- und Raumfahrtausstellung ILA ausgerichtet. Dafür wurde eine Ausstellungsfläche von rund 250.000 m² hergestellt und mittels der Verlängerung der Rollbahn Bravo mit der Südbahn des Flughafens verbunden.[83]

Parkmöglichkeiten[Bearbeiten]

Direkt am Flughafen stehen der Öffentlichkeit 10.000 entgeltpflichtige Stellplätze in fünf Parkhäusern und auf 13 weiteren Parkflächen zur Verfügung, 5.000 weitere Stellplätze sind für Flughafenmitarbeiter vorgesehen.[84]

Gewerbeflächen[Bearbeiten]

Rund um das Gelände des Flughafens sind Gewerbeflächen ausgewiesen. In ihnen sollen sich Einkaufszentren und weitere Unternehmen möglichst flughafennah ansiedeln. Ursprüngliche Planungen sprachen von den drei Gewerbeflächen im Zentrum, Norden und Osten. Diese sollten jeweils zwischen 60 und 80 Hektar groß werden.

Inzwischen wurde das Konzept konkretisiert. Die Vermarktung der Gewerbeflächen hat im Herbst 2006 begonnen. Vor dem neuen Terminalgebäude des Flughafens entstand ab 2009 ein 16 Hektar großes Büro-, Hotel-, Park-, Gastronomie- und Einzelhandelsensemble – die sogenannte Airport City.

Zwischen der Straße Am Seegraben am S-Bahnhof Grünbergallee (Bohnsdorf) und nordöstlich des Flughafens soll der BER Business Park Berlin vermarktet werden. Das 109 Hektar große überwiegend auf Berliner Gebiet liegende Areal bietet auf den in den 1990er Jahren zugekauften Flächen Platz für Gewerbe- und Industrieansiedlungen unterschiedlicher Branchen.[85] Der BER Business Park Berlin ist der größte zusammenhängende Gewerbepark Berlins. Im Januar 2008 wurden 35 Prozent der Fläche an den britischen Gewerbeparkbetreiber Segro veräußert. Zusätzlich wurde eine Option auf weitere 22 Prozent vereinbart. Ende 2008 begannen die Erschließungsarbeiten im BER Business Park Berlin, im April 2009 begannen die Arbeiten an den ersten Erschließungsstraßen. Das Gebiet wird abschnittweise nach jeweiliger Vermarktung weitergebaut, sodass sogar bei der weiteren Straßenführung auf Wünsche der Investoren eingegangen werden kann.[86]

Im Oktober 2008 hat ein irisches Investorenkonsortium unter Führung von Bulberry Properties Ltd. ein 59 Hektar umfassendes Areal direkt am Flughafen erworben. Geplant sind Investitionen in den Bau von Hotels, Logistik-Standorten und Konferenzräumen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro.[87]

Planung und Bau[Bearbeiten]

Ausbau Flughafen Schoenefeld.png Karte- Flughafen Berlin-Schönefeld SXF.png
Ausbaupläne des Flughafens Schönefeld im Vergleich

Der neue Flughafen dient insbesondere der Vergrößerung der Kapazitäten des Flugverkehrs in und um Berlin. Pläne für einen Ausbau des Flughafens Schönefeld existieren seit den 1960er Jahren (großzügige Terminalanlagen, Vergrößerung des Roll- und Landebahnsystems, Erweiterung des Geländes für den Inlandsflugverkehr nach Norden),[88] was aber nur in geringem Umfang umgesetzt wurde. Die Notwendigkeit für eine großflächige Kapazitätserweiterung erstarkte erst nach der deutschen Wiedervereinigung. Grundlage für den zu Beginn des 21. Jahrhunderts beschlossenen Ausbau ist der Planfeststellungsbeschluss des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung vom 13. August 2004.[89] Der Beschluss beinhaltet den Ausbau des Schönefelder Flughafens unter der Voraussetzung der Schließung der beiden anderen Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel.[90][91]

Standortwahl[Bearbeiten]

Übersicht über die Landeplätze in Berlin-Brandenburg mit den Optionen für den Standort des damals in Planung befindlichen Flughafens Berlin Brandenburg International

Unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung begannen erste Planungen über einen neuen „Single Airport“, der zunächst als Flughafen mit Drehkreuz-Funktion mit vier Start- und Landebahnen und bis zu 60 Millionen Fluggästen pro Jahr eingeplant wurde. Nachdem die anfänglich erwogenen Alternativen Stendal-Borstel, Parchim, Neuhardenberg, Finow (Eberswalde), Cottbus-Drewitz, Brandenburg-Briest oder das Braunkohletagebaurevier um Cottbus schon früh wieder ausschieden, wurde im Sommer 1993 ein vergleichendes Raumordnungsverfahren für die möglichen Standorte Sperenberg, Jüterbog-Ost (ehemaliger Truppenübungsplatz Heidehof) und Schönefeld-Süd eingeleitet und am 16. November 1994 abgeschlossen.[92][93] In der Frühphase der Planung wurde Sperenberg als Standort favorisiert, Berlin-Schönefeld kam auf Rang sieben. Auf politischen Druck hin wurde Schönefeld letztlich der Vorzug gegeben. Noch bevor die Entscheidung für Schönefeld fiel, kauften die Betreiber rund 100 Hektar Ackerland zu überhöhten Preisen für insgesamt 200 Millionen Euro auf. Das daraus entstandene „Baufeld Ost“ wird bis heute (Stand: 2012) nicht durch den Flughafen genutzt.[4]

Der Betrieb eines Flughafens Berlin Brandenburg war demnach unter raumplanerischen Gesichtspunkten in Jüterbog-Ost und in Sperenberg möglich, nicht jedoch am Standort Schönefeld-Süd. Entscheidend für diese Einschätzung war der Aspekt der dezentralen Konzentration, die nötigen Umsiedlungsmaßnahmen für Schönefeld-Süd sowie die höhere Siedlungsdichte und die damit verbundene Belastung durch Fluglärm für mehr Anwohner am Standort Schönefeld.[92] Sperenberg hätte nach Ansicht seiner Befürworter außerdem deutliche Vorteile gegenüber Schönefeld in den Bereichen Kosten und Ausbaufähigkeit gehabt, außerdem wären die in Frage kommenden Flächen bereits zu 98 Prozent im Besitz der öffentlichen Hand gewesen.[94][95] Da der Standort Sperenberg überwiegend – wegen der Munitionsrückstände – aus ungenutztem Wald besteht, fürchteten die Gegner dieses Standortes hier eine massive Zerstörung von Flora und Fauna.[96] Der Bundesrechnungshof rügte das Sperenberg-Projekt als zu teuer und auf zu optimistischen Prognosen basierend.[97]

Auf politischer Ebene befürworteten große Teile der Brandenburger SPD zu diesem Zeitpunkt den Standort Sperenberg, während in der CDU überwiegend dem stadtnahen Standort Schönefeld der Vorzug gegeben wurde.[94] Die Grünen lehnten Sperenberg aus ökologischen Bedenken ab, die auch von der CDU geteilt wurden.[96] Seitens der Bundesregierung wurde der stadtnahe Flughafen Schönefeld präferiert, zumal ein zulässiger 24-Stunden-Betrieb auf einem entfernter liegenden Standort eine Konkurrenz zu den Luftfahrt-Drehkreuzen in Frankfurt am Main, Leipzig/Halle und München bedeutet hätte.[98] Nachdem das erste vergleichende Raumordnungsverfahren noch mit anderen Prämissen eine Entscheidung gegen Schönefeld beinhaltete, sich die politischen Zielvorgaben allerdings geändert hatten, drängte insbesondere der Berliner Senat unter Eberhard Diepgen[99] und das Bundesverkehrsministerium auf ein neues Raumplanungsverfahren.[92] Nach langen Verhandlungen einigten sich der Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann (CDU), der Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen (CDU) und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Manfred Stolpe (SPD) – der allerdings darauf hinwies, dass Brandenburg den Standort Sperenberg für besonders geeignet hält – im sogenannten Konsensbeschluss vom 28. Mai 1996 darauf, „für den heute erkennbaren Bedarf und unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der BBF“ den Flughafen Schönefeld zu einem „Single-Airport“ zu entwickeln und die Flughäfen Tempelhof und Tegel zu schließen.[100][92]

Ausschlaggebend für den Standort Schönefeld war die Nähe zum Hauptaufkommensgebiet und die gute Erreichbarkeit durch schon vorhandene übergeordnete Straßen- und Schienenverbindungen, die positiver beurteilten Aspekte zu Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Wirtschaftsimpulse, die bessere Umweltverträglichkeit durch Ausbleiben von Eingriffen in schutzwürdige Bereiche sowie die Nachnutzung bestehender Infrastrukturen. Auch die Verknüpfung mit anderen Verkehrsträgern und die Trennung von Siedlungs- und Freiraum wurden besser beurteilt als beim Flughafenneubau am Standort Sperenberg. Dagegen hätte für den Standort Sperenberg die Vermeidung von Lärmbetroffenheit, die bessere Trennung von Raumnutzungen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt von Schadstoffimmissionen, sowie das geringere Havarierisiko gesprochen.[101]

Standortkriterien
Raumordnungsverfahren
Jüterbog Schönefeld Sperenberg
Entfernung von Berlin
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Raumstrukturpotential
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Kosten
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Grundstückspreise
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Lärmbelastung
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24-Stunden-Betrieb
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Anbindung
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Umsiedlung
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Umwelteingriffe und Ökologie
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Altlasten
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Erweiterungsmöglichkeiten
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Im März 2006 wurden vom Bundesverwaltungsgericht die Musterklagen von Anwohnern und von vier Gemeinden gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld zum einzigen internationalen Verkehrsflughafen in der Region Berlin-Brandenburg zum überwiegenden Teil abgewiesen.[102]

Umsiedlungen[Bearbeiten]

Für die Ortschaften Diepensee und Selchow sind Umsiedlungen durchgeführt worden, da die Gemeinden auf dem geplanten Flughafengelände lagen. 335 Menschen mussten Diepensee verlassen. Ihnen wurde neuer Wohnraum in Königs Wusterhausen angeboten. Von Selchow zogen 35 Einwohner nach Großziethen.[103] Die Umsiedlung von Diepensee ist im Dezember 2004, die Teilumsiedlung von Selchow im Juli 2005 erfolgreich abgeschlossen worden.[104]

Weitere Planung und Vergabe[Bearbeiten]

Im Jahr 1997 entschieden die Gesellschafter, einen privaten Bauherren und Betreiber für das Projekt zu finden. 1999 erhielt das Unternehmen Hochtief dafür den Zuschlag. Aufgrund von Verfahrensfehlern verwarf das Oberlandesgericht Berlin diese Entscheidung.[4]

Ein weiterer Privatisierungsanlauf folgte 2002 mit den Unternehmen Hochtief und IVG. Aufgrund von finanziellen Streitigkeiten wurde das Projekt durch den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck gestoppt. 40 Millionen Euro werden aus Steuergeldern für den entgangenen Auftrag als Entschädigung bezahlt.[4]

Nachdem sich zunächst nur Hochtief hatte qualifizieren können, wurden die Kriterien in der erneuten Ausschreibung gesenkt. Nachdem sich mehrere Bieter dafür qualifiziert hatten, wurden Preisabsprachen vermutet und die Ausschreibung nicht zur Vergabe geführt. An Stelle des zunächst favorisierten Generalunternehmer-Konzepts wurde anschließend die Ausschreibung in einzelnen Gewerken verfolgt, die von den Gesellschaftern koordiniert werden sollten.[105]

Am 25. August 2014 erklärte Klaus Wowereit seinen Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender des BER.[106]Am 12. Dezember 2014 soll der Aufsichtsrat dann wieder ohne ihn zusammenkommen. Dann soll Hartmut Mehdorn einen Eröffnungstermin bekanntgeben. Brandenburg erhebt dabei keinerlei Anspruch auf Wowereits Position.[107]

Bauarbeiten[Bearbeiten]

Bauzustand im Juli 2008
Bauzustand im Juni 2011
Bauzustand im März 2012

Der erste Spatenstich für die zentrale Baustelleneinrichtung erfolgte am 5. September 2006. Zuerst wurden Baustraßen und die Bau-Infrastruktur errichtet und die Rollbahnanschlüsse an die BER-Nordbahn hergestellt. 2007 begann der Bau des Bahntunnels, des unterirdischen Bahnhofes und der neuen Südbahn sowie der Lückenschluss der Bundesautobahn 113. Der neue Abschnitt der A 113 wurde bereits im Mai 2008 eröffnet. Im Juli 2008 begannen die Bauarbeiten zum Hauptterminal, und 2010 konnte die Feuerwache in Betrieb genommen werden.

Auf der Baustelle ereigneten sich bis Ende 2012 vier tödliche,[108] 46 schwere und 197 leichtere Arbeitsunfälle.[109] Bei den tödlichen Unfällen ist eine Person von einer Gummiradwalze überfahren, eine weitere von einer plötzlich herabfallenden Baggerschaufel erschlagen worden. Eine Person ist aus acht Metern Höhe sowie eine weitere aus rund zehn Metern Höhe in die Tiefe gestürzt.

Eisenbahnbauten[Bearbeiten]

Bauarbeiten an der westlichen Tunneleinfahrt des künftigen Flughafenbahnhofs, Juli 2010
Bauarbeiten am unterirdischen Flughafenbahnhof, Oktober 2011

Im Rahmen des Flughafenbaus entstanden rund 18,5 Kilometer Fern- und Regionalbahnstrecke. Die Verlängerung der S-Bahn vom bestehenden Bahnhof Berlin-Schönefeld zum neuen Flughafenbahnhof, mit zusätzlichem Haltepunkt in Waßmannsdorf, misst 8,6 Kilometer. Auf dem Flughafengelände werden beide Strecken in einem rund 2,7 Kilometer langen Tunnel in Ost-West-Richtung geführt.[110]

Das Projekt wurde in die Planungsabschnitte West, Mitte und Ost aufgeteilt.[110] Die Ausführung des Tunnelrohbaus erfolgte durch eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE), die sich aus mittelständischen Berliner Bauunternehmungen zusammensetzte. Die Bauarbeiten für das Empfangsgebäude begannen im Sommer 2007 und waren im Juli 2008 soweit fortgeschritten, dass der Bereich überbaut werden konnte.[110] Die Tunnelstation liegt in etwa 14,5 Meter Tiefe unter Gelände als unterstes Geschoss des neuen Terminals.

Im November 2007 wurden die Aufträge für die Rohbauarbeiten der westlichen Schienenanbindung sowie der Oberbauarbeiten und zu den Bahnsteigen des zukünftigen Flughafenbahnhofs vergeben. Die beiden Aufträge umfassen 2,4 Kilometer Trogbauwerke, drei Eisenbahn- und vier Straßenbrücken. Rund 330.000 m³ Erdmassen mussten bewegt und etwa 87.000 m³ Stahlbeton eingebaut werden. Insgesamt werden 33 km Gleise mit 23 Weichen verlegt.[111]

Der Bau war in neun Teilabschnitte untergliedert, die zeitlich versetzt zueinander ausgeführt wurden. Die Baugruben der Bauwerke entstanden dazu größtenteils im Schutz einer Grundwasserabsenkung, sodass ein konventioneller Aushub erfolgen konnte. In den Baugruben werden anschließend die Bauwerke als Stahlbetonkonstruktionen (Weiße Wanne) in Ortbetonbauweise errichtet. Anfang Juli 2008 war der erste – 185 Meter lange – Abschnitt des Bahnhofs im Rohbau so weit fertiggestellt, dass darauf das Terminalgebäude errichtet werden konnte.[112] Für die Ostanbindung erfolgte der Planfeststellungsbeschluss erst im Frühjahr 2010.

Die Schienenanbindung samt Flughafenbahnhof ist seit dem 7. Juni 2011 elektrisch befahrbar[113] und seit dem 30. Oktober 2011 betriebsfähig. Die S-Bahn Berlin führte bis Juli 2014 Streckenkenntnis-Ausbildungesfahrten durch und stellte diese wieder ein, bis ein Eröffnungstermin absehbar sein wird.[114] Die „Antischimmelpilz“-Entlüftungsfahrten werden weiter durchgeführt.[115]

Insgesamt werden rund 636 Millionen Euro investiert. Davon trägt der Bund 576 Millionen Euro, die Bundesländer Berlin und Brandenburg jeweils 30  Millionen Euro.[110] Allein zwischen 2007 und 2010 wurden 405 Millionen Euro investiert.[75] Die Kosten für den Rohbau der Schienenanbindung (Tunnel und Bahnhof) betragen laut Bahnangaben 285 Millionen Euro, nach Medienberichten dagegen sollen sie nicht über 160 Millionen Euro liegen.[116]

Testphase[Bearbeiten]

Um einen problemfreien, nahtlosen Standortwechsel von Schönefeld und Tegel nach BER zu gewährleisten, entschied man sich, den Flughafen mit all seinen Prozessen und Abläufen bereits vor der Eröffnung intensiv zu testen. In diesem sechsmonatigen Probebetrieb (November 2011 bis Mai 2012) wurden Check-in, Gepäckaufgabe und -sortierung, Durchlauf von Sicherheits- und Passkontrolle sowie Boarding, bis hin zur Gepäckabholung und Transfer mit rund 500 (Negativ-)Szenarien durchgespielt. Dafür standen 15.000 Testkoffer bereit. In etwa 100.000 Check-in-Vorgängen wurden damit bereits vor der Eröffnung rund 300.000 Gepäckstücke abgefertigt. Des Weiteren gehörten zur Testphase auch Nachtprobebetriebe, Notfallübungen oder Massenprobebetriebe sowie gesonderte Probebetriebstage für und mit Menschen mit Behinderungen.[117]

Am 24. November 2011 begann der Basisprobebetrieb, zeitgleich mit der technischen Abnahme durch den TÜV (Sicherheits- und Notfallsysteme der Energieversorgung, Feuerlöschsysteme, Entrauchungs- und Brandschutzanlagen, Aufzüge und so weiter – insbesondere das Zusammenwirken der Systeme).[118] Im Anschluss daran wurden zwei Monate lang interne Tests durch die Mitarbeiter des Flughafens, der Fluggesellschaften, der Behörden und der Bodenverkehrsdienste durchgeführt.[119] Im Zeitraum vom 26. Januar bis 16. Mai 2012 hatten danach im Rahmen des Integrationsprobebetriebs alle interessierten Bürger die Möglichkeit auf freiwilliger Basis, nach erfolgreicher Online-Bewerbung, den Flughafen zu testen. Benötigt wurden dafür rund 10.000 Statisten, verteilt auf mehrere wöchentliche Termine (insgesamt 47 Testtage mit durchschnittlich 200 bis 250 Komparsen pro Durchgang), die die Fluggastabfertigungsprozesse im Terminal in verschiedenen Belastungsstufen (Anzahl der Statisten) simulierten.

Bereits sechs Wochen nach dem Start der Anmeldung für den Probebetrieb am Flughafen am 26. April 2011 (mit mehreren Tagen Verzögerung durch eine Datenpanne)[120] hatten sich laut Angaben des Betreibers 12.000 Flughafen-Tester registriert. 10.000 davon meldeten sich für einen, maximal zwei feste Probebetriebstage an, die anderen 2.000 füllten die Warteliste,[121] die sich bis zum Februar 2012 noch einmal auf 8.000 Personen erhöhte.

Der Probebetrieb wurde am 8. Mai 2012 aufgrund der Verschiebung des Eröffnungstermins abgebrochen und soll unmittelbar vor dem neuen Eröffnungstermin fortgesetzt werden.

Inbetriebnahme[Bearbeiten]

Im Zuge der operativen Inbetriebnahme sollte sich an die Testphase die Umzugsphase anschließen. Mit der Organisation des Umzuges und des Probebetriebes wurde die ORAT-Consulting (Operational Readiness and Airport Transferdeutsch: ‚Operative Inbetriebnahme und Flughafenumzug‘) der Münchener Flughafengesellschaft FMG beauftragt, die bereits 1992 erfolgreich den Über-Nacht-Umzug des Münchener Flughafens durchgeführt hat. Die Vorplanung für den Umzug in Berlin benötigte vier Jahre und die Durchführung wird etwa zehn Wochen dauern. Ursprünglich war folgender Fahrplan vorgesehen: Der Umzug beginnt rund acht Wochen vor Eröffnung des Flughafens und soll zwei Wochen nach der Eröffnung abgeschlossen sein. Geplant war, in der Nacht vom 2. zum 3. Juni 2012 mit einem logistischen Großakt alles Wichtige, was bis zum Schluss an den Altstandorten benötigt wird, aus den 80 Gebäuden der Flughäfen Tegel und Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg zu bringen.

Zu diesem Zweck wäre unter anderem die Stadtautobahn in Richtung Süden zwischen 22 und 3 Uhr am Morgen des 3. Juni für die rund 600 Fahrten von Schwer- und Sondertransporten (für die schweren Geräte der Bodenabfertigung) gesperrt worden. Weitere 2500 Lastwagen hätten den Inhalt der Büros, Lager, Archive, Gastronomie, des Einzelhandels und sonstiger Dienstleister (insgesamt 190 Nutzer) der alten Flughäfen und des neuen Flughafens verladen.[122]

Am Morgen des 2. Juni 2012 sollten die ersten Flugzeuge nach Schönefeld überführt werden – das heißt, sie hätten nicht ihr normales Ziel Tegel angeflogen, sondern wären in SXF gelandet, wo die Flugzeuge dann bis zur Inbetriebnahme abgestellt worden wären. Bis zum Nachmittag sollte sich dann die Zahl der in SXF landenden Flugzeuge (die eigentlich Tegel angeflogen hätten) erhöhen, und am Abend des 2. Juni sollten bereits die ersten ankommenden Passagiere am neuen Terminal abgefertigt werden. Es war geplant, dass in Schönefeld der letzte Abflug, abgefertigt im alten Terminal, von einer Aeroflot-Maschine vorgenommen würde, während um 23 Uhr des 2. Juni 2012 die letzte Maschine in Tegel landen würde. Dort sollte dann eine 737-800 von Air Berlin zuletzt abfliegen, die mit einem Berlin-Rundflug und der Landung in Schönefeld symbolisch den Betrieb des alten Nord-Berliner Flughafens beendet hätte.[123] Unmittelbar danach wären die beiden Start-/Landebahnen in Tegel durch Sperrkreuze für den Flugverkehr gesperrt worden. Alle Verfahren (IFR/VFR) würden per NOTAM aufgehoben und der Flugplatz als geschlossen gemeldet.

Die Eröffnungsfeierlichkeiten, die am 24. Mai 2012 mit 40.000 geladenen Gästen (Kosten: rund zwei Millionen Euro) stattfinden sollten, wurden am 8. Mai 2012 abgesagt. Die für den 12. und 13. Mai geplanten „Publikumstage“ für alle Interessierten, die Teile des Gebäudes und des Geländes bereits vor der Eröffnung besichtigen konnten, haben dennoch stattgefunden.[124][125][126]

Ende August 2012 wurde als erstes Gebäude die „Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende“ eröffnet.[127]

Am 7. Januar 2013 wurde der Eröffnungstermin für den gesamten Flughafen erneut auf ein unbestimmtes Datum verschoben.

Am 3. Juli 2013 wurde als erster Schritt zur Teileröffnung des Flughafens das neue Frachtzentrum eröffnet. Weitere fertiggestellte Teile des Airports sollen schrittweise folgen.[128] Die erste Abfertigung eines Frachtflugzeuges erfolgte am 1. August 2013.[129]

Auf Vorschlag des im Frühjahr 2013 eingesetzten Managers Hartmut Mehdorn soll es eine weitere abgestufte Eröffnung des Flughafens geben. Seine Vorschläge laufen darauf hinaus, dass es einen abschnittweisen Übergang von Tegel auf BER geben soll. Das bedeutet, dass für eine gewisse Zeitspanne Tegel weiterhin in Betrieb bleiben soll, bis BER die ganze Last des Flugverkehrs allein tragen kann. Hiermit soll verhindert werden, BER zu überfordern. Bei Störungen, technischen Ausfällen usw. wäre man gewappnet, den Flugbetrieb innerhalb Berlins schnell umzuschichten. Die Eigentümer lehnten diese Variante zunächst strikt ab. Sie verwiesen auf die politischen Beschlüsse zur unmittelbaren völligen Stilllegung Tegels und der direkt folgenden Entwicklung eines Science Centers auf dem Areal.

Am 16. August 2013 stimmte der Aufsichtsrat Plänen von Mehdorn zu, den Flughafen ab Frühjahr 2014 teilweise zu eröffnen. Geplant war, im Nordteil bis zu zehn Flüge pro Tag abzufertigen; das entspricht knapp 0,7 Prozent der heute in Schönefeld und Tegel stattfindenden Flüge. Dafür sollte eine neue Baugenehmigung des Landkreises Dahme-Spreewald eingeholt sowie Schalter und Gepäckbänder im zuvor als Wartehalle geplanten Bereich installiert werden.[7][130] Die Wochenzeitung Die Zeit berichtete Anfang September 2013, dass der von Mehdorn geplante Start des Teilbetriebs zum Frühjahr 2014 sich um etwa ein halbes Jahr verzögern wird.[131] Im Februar 2014 wurde der geplante Testbetrieb von Mehdorn wieder abgesagt. Als Grund nannte er mangelnde Unterstützung durch den Aufsichtsrat.[132]

Erweiterungsplanungen[Bearbeiten]

Das Passagierterminal kann bedarfsgesteuert durch „Ausbaumodule“ erweitert und die genehmigte Kapazität somit auf bis zu 45 Millionen Fluggäste im Jahr aufgestockt werden.[133] Die theoretische Kapazität in der Endausbaustufe des Flughafens – bezogen auf die maximalen Start- und Landebahnbelastungen – liegt bei mindestens 50 Millionen Fluggästen. Die bereits mitkonzipierten Ausbaumodule werden bei Bedarf in Form von vorgelagerten Satelliten parallel zum Hauptterminal angeordnet. An einigen Positionen wird auch die A380-Abfertigung möglich sein.[42]

Zusätzlich zu den Kapazitäten des planfestgestellten Flughafens kann laut dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. März 2006 auch der vorhandene Bestand des heutigen Flughafens Berlin-Schönefeld genutzt werden.[134] Damit hätte der Flughafen bereits mit seiner Inbetriebnahme erhebliche Kapazitätsreserven. In diesem Bereich ist jedoch der militärische Bereich mit Regierungsterminal geplant, für den bis zu dessen Fertigstellung übergangsweise das alte Terminal A genutzt werden soll.

Es besteht die theoretische Möglichkeit zum Bau einer dritten Startbahn südlich der jetzigen Anlagen. Feldmessungen dafür liegen bereits vor.[135] Politiker haben sich – unter Voraussetzung steigender Auslastung – für eine mittelfristige Planung des Baus ausgesprochen.[136] Die beiden vorhandenen Startbahnen sollen allerdings für die ausgewiesene Kapazität von bis zu 45 Millionen Fluggästen ausreichend sein.[137]

Am 22. August 2014 wurde bekannt, dass der Projektausschuss des BER Aufsichtsrates bestätigte zu prüfen, wie mehr Platz für Abfertigung geschaffen werden kann. Es sollen weitere Hallen aufgestellt werden. Weiterhin soll das alte Terminal Schönefeld weiterbenutzt werden. Die Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) jedoch erteilte diesem Plan eine Absage, weil sie das alte Terminal als Regierungsterminal benutzen möchte. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hielt das Vorhaben jedoch für vertretbar, das alte Terminal nicht-staatlich zu nutzen. Der Vorschlag selbst scheint von Hartmut Mehdorn ausgegangen zu sein.[138] Außerdem sagte Dobrindt, dass er die Erstellung eines Kapazitätsplanes verlangt. Dies droht zweifellos Zeit in Anspruch zu nehmen bei der ohnehin schon ausgedehnten Bauzeit des Flughafens. Es geht wohl prinzipiell darum, dass der Flughafen schon beim Start voll ausgelastet sein könnte.[139]

Mehdorn schlug dann das ehemalige Generalshotel als Standort für das Regierungsterminal vor.[140]

Archäologie[Bearbeiten]

Wie jedes Großbauprojekt hat auch die Flughafengesellschaft mit dem Bau des BER die Auflage nach dem Landesdenkmalschutzgesetz, die Dokumentation der von Zerstörung betroffenen Bodendenkmale auf dem Baugebiet zu finanzieren. Unter Leitung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM) wurde hier das größte Ausgrabungsvorhaben der Region betreut. Insbesondere die Umsiedlung der Ortslage Diepensee ermöglichte eine zweijährige archäologische Erforschung der 14 Hektar großen Fläche. Dabei kam das mittelalterliche Dypensey, dessen Geschichte bislang weitgehend unbekannt war, sehr gut erhalten zu Tage. Die Rekonstruktion ergab ein komplettes Angerdorf des 13. und 14. Jahrhunderts mit einer Dorfbefestigung und zwei – den Anger mit dem Tiefen See umschließenden – Straßen. Besonders überraschend waren zahlreiche Hauskeller aus Feldsteinen, der Grundriss einer kleinen Dorfkirche sowie der Friedhof mit über 400 Gräbern.

Zeitverzögerungen, Korruption und Planungsfehler[Bearbeiten]

Verzögerungen der Inbetriebnahme[Bearbeiten]

Karte des Flughafens Berlin Brandenburg zum Eröffnungszeitpunkt inkl. zukünftiger Ausbauten laut Planfeststellungsbeschluss

Im Juni 2010 wurde der zunächst für 30. Oktober 2011 geplante Eröffnungstermin um sieben Monate verschoben.[45] Als neuer Inbetriebnahmetermin wurde der 3. Juni 2012 genannt.[141] Die Verzögerungen wurden mit strengeren Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union und der Insolvenz eines beteiligten Ingenieurbüros begründet.[45] Dieser Termin wurde am 8. Mai 2012 erneut in Frage gestellt, da sich Elemente der Brandschutzeinrichtungen nicht überprüfen ließen.

Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Verschiebung waren nach Angaben der Betreiber 95 Prozent der Gebäude fertiggestellt sowie noch nicht alle Probleme mit der IT gelöst. Die komplexe vollautomatische Brandmeldeanlage, in der Form weltweit eine der größten und technisch aktuellsten, die im Brandfall durch 16.000 Melder und ein kilometerlanges Rauchgasabpumpsystem Menschenleben retten soll, zeigte bereits im Dezember 2011 erhebliche Mängel. Das einwandfreie Zusammenwirken der durch fünf Firmen installierten Systeme ist nicht gewährleistet, woraufhin der TÜV die Abnahme verweigerte.[142]

Mitte 2012 war geplant, im Januar 2013 den Antrag auf Bauabnahme einzureichen.[143] Hätten die Behörden die Anlagen im Januar 2013[4] abgenommen, wären die noch fehlenden Funktionstests in einem sechswöchigen Komparsen-Probebetrieb ab dem 18. Januar 2013 fortgesetzt worden.[144]

Am 23. Mai 2012 kündigte die Flughafengesellschaft der pg bbi fristlos.[45] Beobachter sehen als Ursache für die zahlreichen Kosten- und Terminüberschreitungen weitreichende Fehler, unter anderem eine unzureichende Managementstruktur, eine mangelhafte Bauüberwachung, ein mangelhaftes Krisenmanagement, die Besetzung des Aufsichtsrats mit weitgehend fachfremden Politikern und Arbeitnehmervertretern, aber auch eine unzureichende Budgetplanung und Fehler bei den Ausschreibungen.[4] Der gekündigte technische Leiter, Manfred Körtgen, sei auf der Baustelle vielfach nicht anwesend gewesen und habe neben seiner Arbeit eine Dissertation verfasst.[105] Laut Insidern habe es nie eine Bauleitung mit Überblick gegeben.[145]

Die geschossübergreifende Brandschutzanlage gilt aufgrund der Architektur des Gebäudes als besonders aufwendig.[145] Sie muss mit 364 definierten Brandszenarien umgehen können.[146] Die notwendigen Komponenten der Brandschutzanlage (beispielsweise Brandmelder) lägen seit langem bereit, doch weder existierten dafür Pläne noch notwendige Vorarbeiten. Seit der Bekanntgabe der Inbetriebnahme-Verzögerung habe es laut Medienberichten keine Fortschritte beim Brandschutz gegeben (Stand: Ende Juni 2012).[143] Am 14. August 2012 wurde ein Medienbericht bekannt, nach dem auch dieser Eröffnungstermin nicht gehalten werden könne. Die Inbetriebnahme solle stattdessen im Sommer oder Herbst 2013 erfolgen.[147]

Mitte Juni 2012 reichte die Flughafengesellschaft vor dem Landgericht Potsdam eine Klageschrift gegen die von gmp geführte Planungsgesellschaft ein. Demnach seien die Arbeiten an der Sicherheitstechnik Ende 2010 bereits 15 Monate im Verzug gewesen.[45] Die Schadenersatzklage beläuft sich auf über 80 Millionen Euro.[148]

Am 4. September 2012 kündigte der damalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck an, dass der Starttermin erneut verschoben werde.[146] Am 7. September 2012 gab Technikchef Horst Amann auf einer Pressekonferenz bekannt, dass als neuer Eröffnungstermin der 27. Oktober 2013 geplant ist, der Beginn des Winterflugplans.[149] Ende Dezember 2012 kündigte der damalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer an, dass nach Informationen des Bundes auch der Eröffnungstermin am 27. Oktober 2013 möglicherweise nicht gehalten werden könne.[150] Im Januar 2013 bestätigte sich diese Information; von einer Inbetriebnahme wurde erst 2014 ausgegangen.[151][152] Ende Februar 2013 lief noch eine Bestandsaufnahme der bestehenden Mängel.[153]

Es scheinen wesentliche Verzögerungen wegen gravierender Fehler der Geschäftsführung entstanden zu sein, was Thomas Weyer im Kontrollausschuss sagte. Diese traten insbesondere seit 2008 auf. Dazu zählte zum Beispiel, auf Druck des Aufsichtsrates eine A380 Fluggastbrücke errichten zu lassen, damit ein 'Weltflughafen' entstünde. Dadurch steht insbesondere Weyers Nachfolger an der Spitze der Geschäftsführung, Körtgen, in einem schlechten Licht.[154]

Eine Anfrage des Grünen Moritz scheint zu keinerlei Aktivität bei den Senatsmitgliedern des BER-Aufsichtsrates geführt zu haben, die offenbar auch am 10. Oktober 2014 behandelt wurde. Es ging um einen Mangel an Öffentlichkeit beim Handling der verschiedenen Verzögerungen. Das Handling wurde als „Geheimniskrämerei“ bewertet. Wowereit lehnte jede inhaltliche Stellungnahme ab. Wowereit begründete das mit der Verschwiegensheitspflicht. [155]

Herr Körtgen sah dann die Hauptursache bei den Verzögerungen eher bei der Planung, wie er am 17. Oktober 2014 im Berliner Untersuchungsausschuss sagte.[156]

Kostenexplosion[Bearbeiten]

Wenige Monate vor dem Konsensbeschluss wurde im Jahr 1995 die Höhe der Baukosten in einer Studie der damaligen BBF für den Ausbau des Flughafens Berlin Schönefeld in der ersten Ausbaustufe mit 1,12 Milliarden Mark propagiert (inflationsbereinigt heute rund 755.000.000 Euro).[157]

Im Jahr 2002 wurde das Vorhaben mit 1,7 Milliarden Euro kalkuliert,[158] bis zum Jahr 2007 stiegen die Kosten auf 2,018 Milliarden Euro[159] und im folgenden Jahr 2008 auf 2,4 Milliarden Euro.[160]

Schon im Jahr 2005 scheint es Hinweise auf massive Fehlplanungen gegeben zu haben.[161]

Nach dem Planungsstand von 2009 sollten die Gesamtkosten des Flughafens 2,83 Milliarden Euro nicht überschreiten. Die Finanzierung besteht aus drei Teilen: Eine Gesamt-Kreditaufnahme mit acht beteiligten Banken in Höhe von 2,4 Milliarden Euro, eine Gesellschaftereinlage in Höhe von 430 Millionen Euro und ein Eigenfinanzierungsbeitrag der Berliner Flughäfen in Höhe von 440 Millionen Euro, der bis Dezember 2011 bereits mit 530 Millionen Euro übertroffen wurde.[162][48]

Am 9. Oktober 2007 musste der Terminalbau erneut ausgeschrieben werden und wurde hierbei auf sieben Baulose aufgeteilt, weil die zu dieser Zeit ermittelten Baukosten weit über dem Etat von 630 Millionen Euro lagen und Preisabsprachen zwischen den bietenden Konsortien vermutet wurden.[163] Der Baubeginn des Terminals war im Juli 2008.[44]

Zwischen 2006 und 2009 waren 3000 Bauarbeiter von acht Bauunternehmen und 50 Nachunternehmern in drei Schichten und vorwiegend an sechs Tagen der Woche tätig.[164] Ab Anfang 2012 arbeiteten aufgrund der Terminverzögerungen viele Unternehmen rund um die Uhr und am Wochenende.[105]

Anfang November 2012 gab die Fluggesellschaft Air Berlin bekannt, vor dem Landgericht Potsdam eine Feststellungsklage[165] gegen die Betreibergesellschaft FBB eingereicht zu haben. Die Fluggesellschaft schätzt den finanziellen Schaden durch die verschobene Eröffnung noch vor dem Winterbetrieb am Flughafen Tegel auf eine zweistellige Millionenhöhe. Im Januar 2014 teilte ein Sprecher des Potsdamer Landgerichts mit, Air Berlin fordere einen Schadensersatz in Höhe von 48 Millionen Euro.[166] Vorherige Gespräche zwischen der Betreibergesellschaft und Air Berlin über möglichen Schadensersatz waren gescheitert. Die Betreibergesellschaft bestritt den Anspruch auf Schadensersatz, da mit der Fluggesellschaft vertraglich kein fixer Eröffnungstermin für den Flughafen vereinbart worden sei.[167] Auch die Deutsche Bahn will die entstandenen und entstehenden Kosten durch die Verschiebung bei der Betreibergesellschaft einklagen.[168] Nach eigenen Angaben entgehen dem Unternehmen pro Monat Einnahmen in Höhe von rund 620.000 Euro,[169] nach anderer Quelle von zwei Millionen Euro.[165] Bis Ende Oktober 2012 seien bei der Deutschen Bahn 34 Millionen Euro Schaden entstanden.[165]

Die Kosten für Terminal, Fluggastbrücken und Gepäckanlage liegen inzwischen (Stand: Mai 2012) bei wenigstens 1,22 Milliarden Euro und damit beim Doppelten der ursprünglich veranschlagten Kosten.[4] Die Gesamtkosten betragen wenigstens 4,5 Milliarden Euro.[146] In den Gesamtkosten sind vorläufige Kosten durch die Verschiebung der Inbetriebnahme von wenigstens 586 Millionen Euro enthalten.[143] Die Mehrkosten für den Steuerzahler liegen inzwischen (Stand: August 2012) bei wenigstens 1,17 Milliarden Euro.[170] Regressforderungen, wie sie von verschiedenen Fluggesellschaften angekündigt wurden, sind darin nicht berücksichtigt.[143] Gegenüber den ursprünglichen Kostenschätzungen mussten Kosten von rund 600 Millionen Euro für Schallschutz berücksichtigt werden, nachdem die ursprünglichen Lärmschutzauflagen systematisch verfehlt worden seien.[105] Die Planung wurde über die Jahre weitreichend verändert. In diesem Zusammenhang scheint die BER-Trägergesellschaft seit etwa 1. Oktober 2014 Verzichtserklärungen für Schallschutz zu verschicken.[171]

Auch die geplante Größe des Flughafens wurde von zunächst 200.000 auf 340.000 Quadratmeter erhöht.[172]

Nach Medienberichten von August 2012 hätten die liquiden Mittel des Flughafens nur bis November 2012 gereicht. Die Flughafengesellschaft konnte keine weiteren Kredite mehr aufnehmen.[173] Die Gesellschafter (Bund, Länder Berlin und Brandenburg) wollten die Finanzierungslücke zunächst durch eine Kapitalerhöhung über rund 500 Millionen Euro sowie ein Gesellschafterdarlehen schließen.[146] Letztlich sicherten sie eine Zusatzfinanzierung von 1,2 Milliarden Euro zu.[165] Dieser Zahlung lag eine Eröffnung im Oktober 2013 zu Grunde.[174]

Am 28. November 2012 beantragten die Gesellschafter bei der EU die Freigabe der Beihilfen, der am 19. Dezember 2012 entsprochen wurde. Drei Wochen später wäre der Flughafen insolvent gewesen.[175] 2013 steuert der Bund 169 Millionen Euro bei, 143 Millionen Euro sind für 2014 geplant. Zumindest die erste Rate geht zu Lasten anderer Einzelposten im Etat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, darunter dem Wohnungsbau.[176] Aufgrund der weiter verzögerten Inbetriebnahme sind inzwischen weitere öffentliche Beihilfen notwendig (Stand: Juni 2013).[174]

Von 2005 bis 2010 zahlte der Bund 111,8 Millionen Euro an die Flughafengesellschaft aus. Darüber hinaus investiert der Bund in einen separaten Empfangsbereich für Parlament und Bundesregierung sowie den militärischen Teil des Flughafens.[177]

Die Flughafengesellschaft bezifferte die Kosten durch die verzögerte Inbetriebnahme auf 15 Millionen Euro pro Monat.[175] Im April 2013 wurden 35–40 Millionen Euro genannt.[17] Aufgrund der Bauverzögerungen schrieb die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH im Jahr 2012 einen Verlust von 185 Millionen Euro.[174]

Bis Ende 2014 sollen die Gesamtkosten auf 5,1 Milliarden Euro steigen.[174] Am 3. Juli 2014 gab der Haushaltsausschuss des Bundestages 58 Millionen Euro frei. Diese waren Teil einer Finanzspritze, die die Kosten auf 4.3 Milliarden Euro steigen ließ.[178] Inzwischen ist aber klar, dass die Gesamtkosten bei 5,4 Milliarden Euro liegen werden. Mehdorn muss 1,1 Milliarden Euro zusätzlich anfordern.[179] Das 1,1 Milliarden Euro teurere Gesamtkonzept wurde am 30. Juni 2014 vom Aufsichtsrat angenommen.[180]

Weiterhin schwelt ein juristischer Dauerstreit mit Ex-BER-Chef Schwarz.[181]

Planungsfehler beim Brandschutz[Bearbeiten]

In Deutschland führte die Brandkatastrophe am Düsseldorfer Flughafen 1996 zu gesteigerten Anforderungen an den Brandschutz. Beim Bau des Flughafens BER zeichneten sich Probleme ab, die die Inbetriebnahme maßgeblich verzögerten. Zur Brandschutzanlage gehören 16.000 Brandmelder, über 50.000 Sprinklerköpfe, kilometerlange Zu- und Abluftkanäle mit 3400 Klappen, und 81 Ventilatoren.[182] Das Terminal gehört mit 320.000 m² Bruttogeschossfläche zu den größten Gebäuden Europas.

Die deutschen Unternehmen Siemens, Bosch und Imtech lieferten Bestandteile für Gewerke der Brandschutzanlage.[183] Am 14. November 2012 auf der 6. Berliner Wirtschaftskonferenz im Roten Rathaus kritisierte Klaus Wowereit (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft, die beteiligten Baufirmen: „Es sind die namhaftesten Technikfirmen beteiligt, die namhaftesten Prüfer und Planer. Da muss es auch mal eine Verantwortung dafür geben, dass all diese wunderbaren Unternehmen auch mal in der Lage sind, eine Entrauchungsanlage hinzukriegen.“[184] Gravierende Probleme beim Brandschutz hätten zur Absage der für den 3. Juni 2012 geplanten BER-Eröffnung geführt. Im Dezember 2012 wurde bekannt, die Anlage entspreche nicht wie geplant Temperaturklasse F600 (bis 600 °C nach 30 Minuten Rauchentwicklung) sondern F400 (bis 400 °C nach 90 Minuten).[185]

Im Januar 2013 wurde bekannt gegeben, es gäbe Mängel in der „Verkabelung, Programmierung und Einregulierung“ der Brandschutzanlage. Die zentrale Computer-Steuerung könne die Daten aus den Teilbereichen Brandmeldung, Brandbekämpfung, Rauchentfernung nicht koordinieren.[186] Die Entrauchungsanlage selbst sei entgegen behördlicher Auflagen gebaut worden.[187] Für die Datentechnik ist T-Systems, eine Tochter von T-Online, zuständig.[188]

Imtech, die laut Manager-Magazin zusammen mit der finnischen YIT „den Zuschlag für die gesamte Sanitär-, Heizungs-, Kälte-, Lüftungs- und Klimaanlage im Terminal erhalten hatte und somit für das Herzstück der Brandschutzanlage sorgt“, lehnte Januar 2013 eine Stellungnahme ab.[189] Am 27. Juli 2013 machte die B.Z. Informationen bekannt, Imtech habe einen Abrechnungsbetrug mit 40.000 nicht-geleisteten Arbeitsstunden mit einem Schaden in Millionenhöhe begangen; aufgeführte Mitarbeiter seien in Wirklichkeit woanders tätig gewesen.[190]

Im August 2013 wurde bekannt, dass weitere 90 Kilometer neue Kabel verlegt werden sollten.[191]

Fachleute kritisierten im Januar 2014, der 800 Meter lange, zentrale Kabelkanal unter dem Terminal sei überbelegt. Die Kabel würden sich bei Volllast auf bis zu 70 °C erhitzen, dadurch könne könne Kunststoffummantelungen zerstört werden.[192] Erwogen wurde die Nachrüstung des Kabelkanals mit einer Klimaanlage. Zudem waren viele Kabel unterdimensioniert, zu stark gebogen oder geknickt.[193]

Im April 2014 erklärte der Technische Leiter des Flughafen Berlin Brandenburg, Jochen Großmann, dass die Brandschutzanlage des Flughafens fehlerhaft geplant worden sei. Zitat: „Wir haben die Anlage nachgerechnet und man muss ganz klar sagen: Es war ein Planungsfehler.“ So sei im ursprünglichen Konzept vorgesehen gewesen, dass Rauchabfuhr und Frischluftzufuhr nicht auf jeder Etage nach außen, sondern durch Ventilatoren über mehrere hundert Meter Wegstrecke erst in den Keller und dann seitwärts nach außen gepumpt werden sollten. Dabei sei die Entlüftung des Brandrauchs entgegen den Gesetzen der Physik – nach denen heiße Gase aufsteigen – vorgesehen gewesen, da die Rauchgase zunächst nach unten in den Keller gepumpt werden sollten. Insbesondere der Abschnitt 14 der Brandschutzanlage sei in den Planungsunterlagen völlig falsch konstruiert gewesen. Inzwischen sei vorgesehen, den Rauch über drei Meter hohe Schornsteine auf dem Dach abzuführen.[194][195] Der Bundesrechnungshof machte am 10. Mai 2014 insbesondere auf die schwerwiegenden Mängel bei der Neuplanung der Entrauchungsanlage aufmerksam.[196][197][198][199]

Anfang Mai 2014 wurde bekannt, dass die Datenkabel auch neben Starkstromkabeln liegen, was im Betrieb zu Störungen führen könne.[200]

Am 27. Mai 2014 teilte die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH mit, dass Großmann als Technischer Leiter des Flughafens Berlin Brandenburg durch die Flughafengesellschaft beurlaubt wurde und die Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen ihn Ermittlungen wegen eines Anfangsverdachtes der Bestechlichkeit aufgenommen hat.[201][202]

Alfredo di Mauro, der ursprünglich beauftragte Planer der Entrauchungsanlage, sagte in einem Gespräch in der ZDF-Sendung Frontal21,[203] Mehdorn habe seine Vorschläge angenommen, Versuche zu fahren, um die Probleme zu lösen. Daraufhin habe er für diese Versuche zusätzliche Berechnungen angestellt. Einen Monat später habe er ein Schreiben bekommen, diese Unterlagen seien der Entsorgung zugeführt worden, angeblich wegen Platzmangels. Am 1. Juni 2014 wurde bekannt, dass einige Projekte der Entrauchungsanlage erneut, also doppelt vergeben wurden und dies nach Fertigstellung. Zwischenzeitlich berichtete der Focus, dass bei der Staatsanwaltschaft Cottbus eine weitere Anzeige gegen Großmann eingegangen sei. In der offenbar anonym von einem Flughafen-Insider gestellten Anzeige würden Großmann und drei beteiligten Firmen Untreue, Vorteilsnahme und Absprachen bei Ausschreibungen vorgeworfen. Ausgeschriebene Planungsleistungen sollen von Großmann an ihm offenbar nahestehende Unternehmen vergeben worden sein, obwohl die Leistungen bereits vorlagen. Die Fertigstellung der Entrauchungsanlage habe sich laut der Anzeige dadurch um acht Monate verzögert.[204] Unterdessen erreichte die Affäre offenbar auch Flughafenchef Mehdorn selbst. Der von ihm Anfang des Jahres entlassene Planer der Entrauchungsanlage, Alfredo di Mauro, soll Mehdorn am 7. März 2014 eine Kostenkalkulation von 207.200 Euro für ein ausgeschriebenes Leistungspaket vorgelegt haben. Trotzdem vergab Großmann exakt den gleichen Auftrag kurze Zeit später für einen weitaus höheren Betrag an die Cottbusser Planungsfirma Arcus. Mit dieser Firma soll Großmann selbst seit Jahren Geschäftsbeziehungen unterhalten.[205]

Die Ermittlungen gegen Großmann scheinen einen erheblichen Umfang zu haben. Ein Sprecher der Neuruppiner Staatsanwaltschaft sagte, dass „etliche Terabyte Daten“ ausgewertet werden müssen.[206]

Am 4. Juni 2014 wurde Großmann entlassen, nachdem ihm vorgehalten wurde, von dem Beratungsunternehmen Arcadis bis zu 500.000 Euro für eine Auftragsvergabe verlangt zu haben.[207] Weitere Vorwürfe gegen Großmann wurden am 16. Juni 2014 bekannt.[208]

Am 23. Juni 2014 wurde bekannt, dass vertrauliche Unterlagen des Architekturbüros, das zur ehemaligen Flughafen-Planungsgemeinschaft PG BBI gehörte, im Müllcontainer gefunden wurden.[209] Des Weiteren sei Alfredo di Mauro kein Ingenieur, wie bisher in Berlin allgemein angenommen, sondern verfüge lediglich über einen Gesellenbrief als Technischer Zeichner.[210]

Am 5. Juli 2014 wurde in den Medien diskutiert, dass der mittlerweile offenbar entlassene Bereichsleiter Siegle verschiedene Dinge über den Flughafen in Umlauf gebracht hatte.[211][212] Der Kern scheint zu sein, dass eine Eröffnung noch lange hin sei. Am 3. Juli 2014 sagte Mehdorn im Ausschuss: „Wir machen Systemintegration.“ Das Lachen der Abgeordneten irritierte Mehdorn, zumindest für einen Moment. „Bin ich hier der Volksbelustiger?“[213] Es scheint weiterhin schwere Abrechnungsfehler durch die Firma WSP gegeben zu haben.[214]

Der neue Technikchef Jörg Marks trat am 1. August 2014 seinen Posten an.[215] Gleichzeitig wurde bekannt, dass Sicherheitsmängel die Fertigstellung des Nordpiers verhindern.Teile der Blitzableiter wurden vergessen. Auch das Notstromaggregat ist zu klein.[216][217]

Die Brandschutzanlage schien auch Ende August 2014 nicht zu funktionieren.[218]

Am 10. September 2014 wurde bekannt, dass offenbar nur eine begrenzte Anzahl von Arbeitern aktiv war. Eine „Grundlagenermittlung zur Vorbereitung der Planung“ bezüglich der Entrauchungsanlage hatte bis Ende Juni noch nicht stattgefunden.[219]

Die Klage wegen der Planungsfehler bei der Entrauchungsanlage gegen die Planungsgemeinschaft PG BBI wegen des geplatzten Eröffnungstermins am 3. Juni 2012 solle erweitert werden.[220]

Möglicherweise laufen wegen dieser Probleme die Baugenehmigungen aus, bevor die Inbetriebnahme möglich ist.[221]

Weitere Baumängel[Bearbeiten]

Im Jahr 2012 wurden einige Beispiele von Mängeln von den Medien genannt:

  • Zwischen Bahnhof und Plaza-Gebäude fehlten laut Pressemeldungen vom Dezember 2012 bei den Rolltreppen einige Stufen.[222]
  • An der westlichen Terminalfassade floss je nach Windrichtung Regenwasser direkt in die Öffnungen des Lüftungssystems.[223]
  • An den Wandverkleidungen von Aufzügen fehlten brandsichere Dübel.
  • Die IT-Anlage wurde nicht ausreichend durch Kälteaggregate gekühlt und war somit nicht ausfallsicher.[224]
  • Die Unterflurbetankung auf dem Flugfeld erhielt nicht die Sicherheitsabnahme. Rohrstücke passten zum Teil nicht ineinander.
  • 1036 Bäume auf dem Gelände des Flughafens wurden falsch gepflanzt. 600 von ihnen sollten wieder ausgegraben und an anderen Stellen gesetzt werden.
  • In einigen Treppenhäusern wurden Treppengeländer zu 90 Prozent verlegt und wiesen fehlende fünf Meter auf.[225]
  • Beim Bau des Parkhauses wurden Kabelschächte ganz vergessen. Daraufhin bogen unter einer abgehängten Decke verlegte Kabel die Decke durch.[226]
  • Die Notstromversorgung funktionierte nicht.[227]
  • Eine Datenverbindung zur Feuerwehr fehlte.[227]

Darüber hinaus wurde 2012 moniert, dass die Fluchtwege nicht barrierefrei sind.[228] Es sei zwischenzeitlich sogar verboten gewesen, ein mögliches Scheitern des Eröffnungstermins in der E-Mail-Kommunikation zu erwähnen.[227]

Im Jahr 2013 wurde von 75.000 Baumängeln gesprochen.[229] Im August 2013 hieß es: „Die FBB teilt hierzu mit: „Am Ende der Bestandsaufnahme hatten wir ca. 150.000 Mängel, davon wurden 25.000 Mängel als nicht relevant beurteilt, 40.000 Mängel abgearbeitet und 85.000 Mängel sind in Arbeit. Unter den verbleibenden Mängel sind aber noch wichtige inbetriebnahmekritische Mängel, die die Entrauchung, den Brandschutz und die technischen Anlagen des BER betreffen.“[230]

Im Januar 2014 waren Handwerkerrechnungen in Höhe von 400 Millionen Euro unbezahlt.[231] Im Oktober 2014 wurde publik, dass die Raumnummerierung im ganzen Terminal unzutreffend ist. Dies wurde durch eine Neunummerierung 2012 verursacht.[232]

Die Baugenehmigung für den Pier Nord läuft im Februar 2015 aus, für den Pier Süd am 10. August 2016, für das Fluggastterminal am 30. Oktober 2016.[233][234][235] Im Falle eines neuen Genehmigungsverfahrens würden für Klimaschutz und Barrierefreiheit inzwischen strengere Baustandards gelten.[236]

Ermittlungen[Bearbeiten]

Vorsitzender des BER-Untersuchungsausschusses ist Martin Delius (Piratenpartei).

Vor dem Cottbusser Landgericht wird Mitte Oktober 2014 ein Verfahren wegen Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit dem Verlegen von Wasserleitungen stattfinden.[237]

Ausblick[Bearbeiten]

Mit einer Eröffnung wird nicht mehr vor 2017 gerechnet; es wird von Komplettkosten in Höhe von 8 Milliarden Euro gesprochen; auch ein Komplett-Neubau ist im Gespräch.[238]

Kontroversen um den Ausbau[Bearbeiten]

Standortentscheidung[Bearbeiten]

Protestbanner gegen Fluglärm und Nachtflüge in Schöneiche bei Berlin

Bereits kurz nach der Standortfestlegung wurden vier Bürgerinitiativen aus Berlin und dem Umland gegründet, die sich gegen die Pläne engagierten, den Flughafen am Berliner Stadtrand zum neuen Großflughafen auszubauen. Ab 2010 formierten sich weitere Bürgerinitiativen, die sich gegen den Flughafenbau richteten.[239] Diese sahen die Belastung durch Fluglärm und Schadstoffimmissionen als nicht ausreichend berücksichtigt und werteten den Neubau des Flughafens Berlin Brandenburg deshalb als nicht geeignet. Mit Unterstützung der Bürgerinitiativen klagten mehrere Anwohner und vier betroffene Gemeinden, Großbeeren, Eichwalde, Schulzendorf und Blankenfelde-Mahlow, gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau des Flughafens Berlin Brandenburg zum einzigen internationalen Verkehrsflughafen in der Region Berlin-Brandenburg, allerdings wurden im März 2006 die Musterklagen vom Bundesverwaltungsgericht zum überwiegenden Teil abgewiesen.[102] Dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zufolge sind vor der Eröffnung des BER etwa 225.000 Berliner von Fluglärm betroffen, nach der Eröffnung rund 65.000.[240]

Nachtflüge[Bearbeiten]

Gegen den Ausbau des Flughafens Schönefeld klagten 4000 Anwohner vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig. In seinem Urteil[241] vom 16. März 2006 bestätigte das Gericht die Standortwahl Schönefeld unter Auflagen hinsichtlich des Nachtflugbetriebes. Das Lärmschutzkonzept der Flughafenbetreiber wurde aufgehoben. Das Gericht stellte fest:

„Die Planfeststellungsbehörde hat insoweit außer Acht gelassen, dass die in Berlin-Schönefeld betroffene Gruppe zwar kleiner, das dieser Gruppe abverlangte Opfer aber merklich größer ist, als im Hinblick auf die Situation in Tegel und Tempelhof.“

– BVerwG, Urteil vom 16. März 2006 – 4 A 1073/04, Rn. 321

Das Gericht untersagte einen Flugbetrieb in der Nachtkernzeit von Mitternacht bis 5 Uhr und verbot Starts und Landungen in den Nachtrandstunden von 22 bis 24 Uhr und von 5 bis 6 Uhr, die ohne „erkennbare Notwendigkeit gerade in diesen Zeitraum – und damit außerhalb der unter Lärmgesichtspunkten weniger problematischen Tagstunden – gelegt werden“.[241]

Nachdem der für diese Entscheidung zugrunde liegende Planergänzungsbeschluss nachgebessert wurde, erlaubte das Bundesverwaltungsgericht am 13. Oktober 2011 auch reguläre Flüge in den sogenannten „Randzeiten“. Das heißt: Flugbetrieb darf von 5 bis 24 Uhr stattfinden.[242]

Flugrouten[Bearbeiten]

Im September 2010 veröffentlichte die Deutsche Flugsicherung erstmals die geplanten Abflugrouten[243] für BER. Die bisherigen Unterlagen,[Anm. 2] die auch dem Genehmigungsverfahren und den Klagen gegen die Genehmigung zugrunde lagen, erweckten den Anschein, dass die Flugzeuge von den Bahnen in gerader Linie starten. Nach der Planung der Deutschen Flugsicherung sollen drei der vier Abflugrouten um etwa 15° von der geraden Linie abweichen. Die nordwestliche Route soll entlang der Berliner Stadtgrenze nahe Lichtenrade, Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Steglitz-Zehlendorf sowie über Potsdam führen.[244] Diese Flugrouten stoßen auf Widerstand von Anwohnern im weiteren Umland, die sich in 27 örtlichen Bürgerinitiativen (Stand: 28. Oktober 2010) zusammengeschlossen haben.[245] Zudem wird gewarnt, dass sich innerhalb der geplanten Flugschneise zwei Nuklearanlagen befinden, die bei einem Flugzeugabsturz zu besonderer Gefährdung der Bevölkerung führen könnten: die nukleare Forschungsanlage des Helmholtz-Zentrums und ein Lager für radioaktive Abfälle in Berlin-Wannsee.[246][247]

Zur Beratung der Genehmigungsbehörde sowie des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung und der Flugsicherungsorganisation über Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge ist, wie für jeden Verkehrsflughafen, der dem Fluglinienverkehr angeschlossen ist und für den ein Lärmschutzbereich nach dem Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm festzusetzen ist, auch in Schönefeld eine Fluglärmkommission nach § 32 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) vorhanden. Diese konnte einige Veränderungen der ursprünglich von der Deutschen Flugsicherung geplanten Flugrouten erreichen, wie zum Beispiel ein Verzicht auf den Überflug Potsdams; andere Forderungen der Bürgerinitiativen wurden jedoch nicht erfüllt.[248][249] Diese Forderungen der Bürgerinitiativen waren entweder sicherheitsrelevant oder flugbetrieblich nicht durchführbar. Auf Initiative dieser Fluglärmkommission wurde auch die neue umstrittene „Müggelseeroute“ eingeführt, da eine Doppelbelastung der Bürger in Erkner verhindert werden soll. Am 26. Januar 2012 gab das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die endgültigen Abflugstrecken für den Flughafen bekannt.[250][251]

Am 31. Juli 2012 wies das Bundesverwaltungsgericht die Klagen mehrerer Anwohner gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau des Flughafens ab.[252]

Ende Mai 2013 leitete die Europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland ein. Nach vorläufiger Einschätzung verstoße Deutschland gegen zwei EU-Umweltregelungen, da die Umweltwirkungen der neuen Flugrouten nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.[253]

Am 7. Juli 2014 protestierten 1500 Menschen gegen die Flugroute über den Müggelsee. Die Friedrichshagener wollen künftig jeden Montag auf die Straße gehen. Sie prüfen zudem eine Klage wegen Verletzung des EU-Rechtes.[254]

Namensgebung[Bearbeiten]

Der Arbeitstitel für den Flughafen war ursprünglich Berlin Brandenburg International (BBI). Seit 2007 gab es zwischen den Berliner Parteien eine Debatte über den endgültigen Namen. Michael Müller (SPD Berlin) schlug in Erinnerung an den vierten deutschen Bundeskanzler Willy Brandt als Namensgeber vor, die CDU Berlin favorisierte Marlene Dietrich oder Albert Einstein. In der FDP sprach man sich für eine Benennung nach Gustav Stresemann aus. Bündnis 90/Die Grünen schlugen Otto Lilienthal vor, der bereits Namenspatron des zu schließenden Flughafens Berlin-Tegel ist. Aus der CDU Brandenburg kam der Vorschlag Flughafen der Deutschen Einheit.[255]

Am 11. Dezember 2009 legte der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH als neuen Hauptnamen Flughafen Berlin Brandenburg fest. Für die internationale Vermarktung wird Berlin Brandenburg Airport genutzt. Außerdem wird der Flughafen den Beinamen Willy Brandt tragen. Auf welche Weise der Beiname genutzt wird, ist noch offen. Der IATA-Code wurde auf BER festgelegt. Das Kürzel dient bereits als Metropolitan Area Code für die bestehenden Berliner Flughäfen. Die lange verwendete Abkürzung BBI war bereits an den indischen Flughafen Bhubaneswar vergeben.[256][257][258]

Im Zuge einer Werbekampagne für den neuen Flughafen ab Juni 2011 ersetzte der zukünftige IATA-Code BER offiziell das bis dahin genutzte Projektkürzel BBI.[259]

Literatur[Bearbeiten]

Rundfunkberichte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flughafen Berlin Brandenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Berliner Entfernungsmesspunkt: Gemäß Artikel Berlin entspricht der Punkt der geografischen Lage Berlins dem Ort des Berliner Rathauses (Rotes Rathaus, 28. Mai 2012)
  2. Hierzu ist anzumerken, dass Flugrouten nicht Gegenstand der Planfeststellung sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Zahlen – Daten – Fakten. In: berlin-airport.de. Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, abgerufen am 13. Dezember 2012.
  2.  Klaus Kurpjuweit: BER-Kapazität „ganz schnell“ ausgereizt – Militärische Planspiele für Tegel. In: Der Tagesspiegel. 12. August 2012 (online, abgerufen am 13. Dezember 2012).
  3. FAZ, FR, Focus, BILD, taz, n-tv und andere
  4. a b c d e f g h i j  Daniel Delhaes, Fabian Gartmann, Silke Kersting, Jens Koenen: Hauptstadt ohne Starterlaubnis. In: Handelsblatt. Nr. 109, 8. Juni 2012, S. 28–33.
  5. BBI: Wowereit beim ersten Spatenstich. In: berlin.de. Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, 5. September 2006, abgerufen am 13. Dezember 2012.
  6. Sicherheit hat Priorität: Technische Probleme bei der Brandschutztechnik machen Verschiebung des Eröffnungstermins für den BER unumgänglich. Pressemitteilung. In: berlin-airport.de. Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, 8. Mai 2012, abgerufen am 13. Dezember 2012.
  7. a b BER-Flughafen soll schrittweise eröffnet werden. Bei: rbb-online.de, 17. August 2013 (abgerufen am 18. August 2013).
  8. Wowereit: BER wird auch in diesem Jahr nicht öffnen. Bei: aero.de, 7. Januar 2014
  9. Verkehrsexperte: Flughafen BER wohl noch später fertig.. In: dpa. 17. April 2014. Abgerufen am 25. April 2014.
  10. BER-Eröffnung erst nach 2017?. In: Die Welt. 19. April 2014. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  11. Mehdorn verplappert sich 2017 oder 18. Abgerufen am 2. September 2014.
  12. Mehdorn verschiebt Verkündung des BER-Termins. In: Berliner Morgenpost. Abgerufen am 21. Oktober 2014.
  13. Wieder kein konkreter Starttermin für BER. In: Berliner Zeitung. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  14. Wieder kein konkreter Starttermin für BER. In: Die Welt. Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  15. Mehrheit für Neuauflage des Flughafen-Sonderausschusses. In: B.Z.. Abgerufen am 15. Oktober 2014.
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