Dalia Rabikovich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dalia Ravikovitch um 1956

Dalia Ravikovitch (* 17. November 1936 in Ramat Gan; † 21. August 2005 in Tel Aviv) war eine israelische Dichterin und Friedensaktivistin.

Leben[Bearbeiten]

Sie lernte im Kibbutz Geva und der Hebräischen Universität von Jerusalem und veröffentlichte ihre ersten hebräischen Gedichte im Lyrikmagazin Orlogin (Sanduhr), das von Avraham Shlonsky herausgegeben wurde, der sie auch ermutigte, eine Karriere als Autorin in Angriff zu nehmen.

Abgesehen von Gedichten schrieb sie auch Prosa, Kinderliteratur und übersetzte Gedichte und Romane ins Hebräische. Einige ihrer Gedichte dienten als Basis für Liedtexte. Während des Libanonkrieges 1982 beteiligte sie sich an der israelischen Friedensbewegung. 1998 wurde sie mit dem Israel-Preis ausgezeichnet.

Dalia Ravikovitch verstarb am 21. August 2005 in ihrem Apartment. Aufgrund der Tatsache, dass sie seit langem unter Depressionen gelitten hatte, wurde anfangs ein Suizid angenommen, was sich jedoch nach einer Obduktion nicht bestätigte.[1] Als Todesursache wurde Herzversagen festgestellt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Poet Dalia Rabikovitch's death not a suicide, Jerusalem Post, 16. Oktober 2005
  2. Sidra DeKoven Ezrahi: The music of her soul, Haaretz, 12. April 2009

Weblinks[Bearbeiten]