Daniel K. Ludwig

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Daniel Keith Ludwig (* 24. Juni 1897 in South Haven, Michigan; † 27. August 1992 in New York City) war ein US-amerikanischer Reeder, Unternehmer und Philanthrop. Ludwig galt aufgrund seines Milliardenvermögens zeitweise als reichster Mann der Welt.[1]

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abschluss der Schule heuerte Ludwig als Maschinist und Konstrukteur bei verschiedenen Reedereien an. In den 1930er Jahren machte er sich schließlich mit dem Unternehmen National Bulk Carriers selbstständig.[2] Er konstruierte und baute die bis dahin größten Tanker der Welt, die bis heute als Meilenstein in der Geschichte des Schiffbaus gelten. Durch den geschäftlichen Erfolg seiner Reederei, die zur größten in der Geschichte der Vereinigten Staaten anwuchs und vor allem im Ölgeschäft tätig war (seine Tankerflotte hatte etwa fünf Millionen Tonnen Tragfähigkeit), sowie durch Investitionen unter anderem in Grundstücke und Immobilien erwirtschaftete sich Ludwig ein Milliardenvermögen. Ihm gehörten unter anderem eigene Bergwerke, Ölfelder, eine Schiffswerft in Japan sowie ein Bankhaus.

Ludwig, der stets sehr zurückgezogen lebte, war bedeutender Kunstsammler, Mäzen und Philanthrop. 1971 gründete er das Ludwig Institute for Cancer Research, das sich bis heute teilweise aus seinem Stiftungsvermögen finanziert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jerry Shields: The invisible billionaire, Daniel Ludwig. Houghton Mifflin, Boston 1986, ISBN 0-395-35402-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.zeit.deBericht in Die Zeit vom 19. November 1976
  2. 20th Century American Leaders Database

Weblinks[Bearbeiten]