Dark Floors

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Filmdaten
Originaltitel Dark Floors – The Lordi Motion Picture
Produktionsland Finnland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 84 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Pete Riski
Drehbuch Pekka Lehtosaari, Lordi
Produktion Markus Selin
Musik Ville Riippa
Kamera Jean Noel Mustonen
Schnitt Antti Kulmala, Joona Louhivuori
Besetzung

Dark Floors – The Lordi Motion Picture (Arbeitstitel: Punainen liitu, Alternativtitel: Demonic Possession) ist ein finnischer Horrorfilm. Mit einem Budget von 4,2 Mio. Euro – darin enthalten sind 300.000 Euro an staatlicher Förderung – ist er der teuerste finnische Film aller Zeiten.[1]

Der in einer Kooperation mit der Hardrock-Band Lordi entstandene Film ist das Erstlingswerk des Regisseurs Pete Riski, der zuvor bereits die Musikvideos der Band gedreht hatte. Die Band, deren Mitglieder im Film selbst die Monster darstellen, hat zum Soundtrack auch das Lied Beast Loose In Paradise beigesteuert, das auf Platz drei der finnischen Charts einstieg.[2]

Dark Floors wurde von der Band bereits am 19./20. Mai 2007 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes beworben.[3] Seine Premiere hatte der Film vor 5.000 Gästen am 6. Februar 2008 in Oulu in der Oulun Energia Areena, Heimstätte des finnischen Eishockeyvereins Oulun Kärpät.[4] Die landesweite Premiere erfolgte am 8. Februar 2008.

Handlung[Bearbeiten]

Die autistisch veranlagte Sarah wurde vor einiger Zeit ins Krankenhaus eingewiesen, weil sie an einer mysteriösen Krankheit leidet. Sie weigert sich fast völlig zu sprechen und zeichnet stattdessen düstere Bilder. Da ihr keiner der Ärzte helfen kann, entschließt sich ihr Vater Ben sie mitzunehmen. Zusammen mit vier weiteren Menschen bleiben sie jedoch zwischen dem 6. und 7. Stockwerk stecken. Als sich die Fahrstuhltüren wieder öffnen, ist der 6. Stock verwaist und die Zeit ist stehengeblieben. Auf dem Weg nach draußen begegnen sie verschiedenen Monster und Gespenstern. Da der Fahrstuhl immer noch nicht funktioniert und auch weitere Zugänge blockiert sind, müssen sie sich mühselig von Stockwerk zu Stockwerk kämpfen. Dabei werden die Kulissen immer alptraumhafter. Später realisieren die sechs, dass Sarah im Mittelpunkt der seltsamen Geschehnisse steht. Beim Versuch, aus dem Krankenhaus zu entkommen, müssen immer mehr aus der Gruppe ihr Leben lassen, bis schließlich auch Ben in der Tiefgarage stirbt. Sarah beginnt daraufhin zu leuchten und das Krankenhaus wird in den normalen Zustand wie zu Beginn des Films versetzt.

Kritik[Bearbeiten]

„Horrorfilm mit den üblichen Zutaten, der im Gros des Angebots untergehend würde, wäre er nicht der offizielle Band-Film der finnischen Metal-Gruppe Lordi („The Lordi Motion Picture“) und die filmische Umsetzung ihrer gewöhnungsbedürftigen Bühnenshow.“

Lexikon des Internationalen Films[5]

„Wer bei einem Lordi-Film absoluten Trash erwartet, wird hier positiv überrascht. Die Geschichte mag gleichzeitig vorhersehbar und unsinnig sein, dafür stimmen die Atmosphäre und das Setting. Trotz der fehlenden Gesangseinlagen für Fans der finnischen Hardrockband sehenswert, aber auch Horroranhänger können einen Blick riskieren.“

film-rezensionen.de[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BBC: Lordi film 'gets state funding' (Zugriff am 10. Februar 2008)
  2. finnishcharts.com: Chartverfolgung für Beast Loose In Paradise (Zugriff am 10. Februar 2008)
  3. laut.de: Filmfest Cannes: Lordi promoten Horrorfilm am Strand (Zugriff am 10. Februar 2008)
  4. Solar Films: Dark Floors - The Lordi Motion Picture world premiere in Oulu Finland's biggest ever (Zugriff am 23. August 2009)
  5. Dark Floors im Lexikon des Internationalen Films
  6. Demonic Possesion auf film-rezensionen.de