DelaDap

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DelaDap
DelaDap (2013)
DelaDap (2013)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Weltmusik, Romamusik, Jazz, Elektronische Musik, Pop
Gründung 2002
Website http://www.deladap.com/
Aktuelle Besetzung
Electronics, Bandleader
Stani Vana
Alen Dzambic
Christof Zellhofer
Mathias Auinger
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Tania Saedi
Gesang
Melinda Stoika
Gesang
Simona Senkiova
Gesang
Kristina Gunarova
Gitarre
Aleksandar Stojic
Geige
Pavel Shalman
Trompete
Rainer Gutternigg
Trompete
Simon Plötzeneder
SoundEngineer
Colin Prutton
Kontrabass
Benjamin Angerer
Kontrabass
Jovan Torbica

DelaDap (früher auch !DelaDap und !deladap) ist ein österreichisches Musikprojekt mit der personellen und kreativen Konstante Stani Vana. Anfänglich arbeitete Vana mit internationalen Musikern aus Tschechien, Serbien, Bosnien und Herzegowina und Russland, der kreative Ansatz war Romamusik mit Jazz, Elektronischer Musik und Popmusik zu verbinden. Mit dem Album "I Know What You Want" (2012) vollzogen "Dela Dap" die Hinwendung zu tanzbarer, urbaner Popmusik mit Elementen von Club-Kultur und globaler Folklore.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Der Name DelaDap ist Romani und bedeutet „Gib mir den Beat“. Der in Prag geborene Produzent Stani Vana entwickelte vor 2002 die Idee für das Musikprojekt und tourte von 2003 bis 2005 mit dem ungarischen Drummer Endre Hoffmann, dem slowakischen Violinisten Stefan „Pizzur“ Banyak und dem serbischen Gitarristen Aleksander Stoijc durch Europa.

Diese beiden Jahre intensiver Tourneen vor dem 2006 erschienenen zweiten Album Dela Paji haben bedeutenden Einfluss auf die Musik genommen, denn diverse Gast-Musiker aus Mittel- und Ost-Europa bringen auf dem Album ihren individuellen Stil in das Projekt ein. So haben die Sängerin Leonsia Erdenko und einige Musiker der russisch-ukrainischen Gypsyformation Loyko in Moskau Stücke mit DelaDap eingespielt. Auch der bulgarische Akkordeonist Martin Lubenov lieferte Beiträge, und der tschechischstämmige Saxophonist und Produzent Philip Noha (Frank Popp Ensemble) aus Köln bearbeitete gemeinsam mit Stani Vana das slawische Traditional „Goldregen“.

Das Liveensemble wurde 2006 um die zwei Roma-Sängerinnen Eva Banyakova aus Bratislava und Simona Senkiova aus Prag sowie den slowakischen Kontrabassist Dezider „Dezo“ Rigo erweitert. Im Januar 2007 brachte Sängerin Eva Banyakova ihr erstes Kind zur Welt. Auf Tour mit DelaDap war an ihrer Stelle seit Herbst 2006 die aus Prag stammende Romni Kristina Gunarova. Neu zur Liveformation kamen auch der bosnische Akkordeonist Alen „Djamba“ Dzambic sowie der aus Montenegro stammende Kontrabassist Jovan Torbica, der Dezider Rigo ersetzt. Anfang 2008 wurde der Violinist Pavel Shalman, der zuvor bei Russkaja gespielt hatte, Teil der Band. 2012 nahm DelaDap, inzwischen mit Sängerin Melinda Stoika, an Österreich rockt den Song Contest, der nationalen Vorausscheidung für den Eurovision Song Contest in Baku teil. Da auf YouTube ein Handyvideo eines DJ-Sets von Vana und Stoika auftauchte, auf dem eine frühe Version des Songs Crazy Swing von einem Clubauftritt in Odessa vor dem vorgeschriebenen frühesten Veröffentlichungstermin zu sehen war, wurde der Titel disqualifiziert.[1] Die Band ging daraufhin mit dem Ersatz-Titel Don’t Turn Around in die Ausscheidung. Im selben Jahr erschien mit I Know What You Want das vierte Album von DelaDap und es folgte eine erneute Nominierung für die Amadeus Awards (2013). Von 2013 bis 2014 war in der Nachfolge Stoikas die Wiener Sängerin Tania Saedi zur Band hinzugekommen.[2][3]

DelaDap veröffentlichte zuerst beim Wiener Label von Daniel Hantigk ecco chamber, dann bei dessen Nachfolger Chat Chapeau im Vertrieb von Soulseduction, das 2008 Konkurs ging. Der Vertrieb erfolgt seitdem durch Hoanzl und PopDisl. Im Jänner 2008 beendete Herr Hantigk seine Tätigkeit als Labelchef, seitdem wird das Label Chat Chapeau durch Stani Vana geführt.

Diskografie[Bearbeiten]

DelaDap 2012 in Aachen (mit Melinda Stoika, Alen Dzambic und Stani Vana)
DelaDap 2012 in Aachen (mit Melinda Stoika, Alen Dzambic und Stani Vana)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[4]
I Know What You Want
  AT 42 09.03.2012 (2 Wo.)
This Is !DelaDap
  AT 41 28.03.2014 (… Wo.)
Singles[4]
Don't Turn Around
  AT 67 09.03.2012 (2 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten]

  • Cigani Ruzsa + Angelo : 2004 | CD, LP, ecco.chamber / chat chapeau
  • Dela Paji : 2006 | CD, CD+DVD-limited edition, chat chapeau
  • Sara La Kali : 2008 | CD, chat chapeau
  • I Know What You Want : 2012 | CD, chat chapeau nouveau
  • Made in Mexico : 2013 | CD, chat chapeau nouveau
  • This Is !Deladap : 2014 | CD, chat chapeau nouveau

Maxi-Singles[Bearbeiten]

  • Amaro Shavo : 2003 | Maxi-CD, 12-Vinyl, ecco.chamber
  • Amaro Shavo Remixed : 2003 | 12-Vinyl, ecco.chamber
  • Angelo : 2004 | Maxi-CD, 12-Vinyl, ecco.chamber
  • Jeg Tan + Zsa Manca : 2005 | Maxi-CD, 12-Vinyl, chat chapeau
  • Dela Paji : 2006 | Maxi-CD, 12-Vinyl, chat chaepau
  • Lautlos feat. voice & musicians of the 17 Hippies: 2006 | Maxi-CD, 12-Vinyl, chat chaepau
  • Lisa Lisa : 2008 | Maxi-CD, chat chaepau
  • Kaj tu Salas : 2008 | Maxi-CD, chat chaepau
  • Cash and Chaos : 2014 | DL-CD, chat chaepau
  • Listen Up featuring Yola B. : 2014 | DL-CD, chat chaepau

Quellen[Bearbeiten]

  1. Ö3: Regelverstoß: Disqualifikation für !Deladap, 30. Jänner 2012
  2. BMAA: !DelaDap beim Vive Latino 2013 Festival
  3. !DelaDap: DelaDap Live Donauinselfest 2013, Mai 2013
  4. a b !DelaDap in den österreichischen Charts

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: !DelaDap – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien