Deutsch-Arabische Gesellschaft
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Die Deutsch-Arabische Gesellschaft e. V. (DAG) wurde 1966 gegründet und hat das Ziel, die deutsch-arabischen Beziehungen sowohl in politischer und wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht auszubauen und zu verbessern.
Am 22. März 2007 wurde Peter Scholl-Latour im Berliner Hotel Adlon von der DAG-Mitgliederversammlung per Akklamation einstimmig zum Präsidenten der DAG gewählt. Sein Vorgänger Otto Wiesheu war bei der jährlichen Mitgliederversammlung zurückgetreten, nachdem ihm eine große Mehrheit der Mitglieder eine von ihm angestrebte Satzungsänderung, die zu einer weder mit dem Vorstand noch dem Beirat abgestimmten Neustrukturierung der DAG geführt hätte, nicht bewilligen wollte. Bereits 1986 war Scholl-Latour in den Beirat der Deutsch-Arabischen Gesellschaft berufen worden.
Ehrenpräsident der DAG ist seit Oktober 2007 Prinz Faisal Bin Abdul Majeed Bin Abdulaziz Al-Saud aus Saudi-Arabien. Prinz Faisal gehört der Ende Dezember 2007 von König Abdullah ibn Abd al-Aziz berufenen 35-köpfigen Treuekommission (Allegiance Commission) des Königreiches an.
Zu Vorstandsmitgliedern (Vizepräsidenten) wurden bei der letzten Wahl bestimmt: der inzwischen verstorbene Peter Glotz (SPD), Egon Jüttner (CDU), Wolfgang Kubicki (FDP) und Ernst Joachim Trapp.
Weiterhin gehören dem Beirat auch die jeweiligen Botschafter der arabischen Länder an. Vorsitzende des Beirates ist Cornelia Pieper (FDP), stellvertretender Vorsitzender des Beirates ist Hans-Christof von Sponeck.
Von 1981 bis 1991 sowie seit 1993 bis zu seinem Tod im Jahr 2003 war der frühere Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft Jürgen Möllemann Präsident der DAG.

