Die Weihnachtsgans Auguste (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Weihnachtsgans Auguste
Originaltitel Die Weihnachtsgans Auguste
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 83 Minuten
Stab
Regie Bodo Fürneisen
Drehbuch Jochen Nestler,
Manfred Freitag
Produktion Rolf Martius
Musik Michael Heubach
Kamera Rüdiger Pelikan
Schnitt Ilona Thiel
Besetzung

Die Weihnachtsgans Auguste ist ein für das Fernsehen der DDR produzierter Kinderfilm aus dem Jahr 1988 und beruht auf der gleichnamigen Erzählung von Friedrich Wolf. Neben dem Buch und der Verfilmung wurde Die Weihnachtsgans Auguste auch als Hörspiel und als Theaterstück umgesetzt. Zudem erschien 1985 eine Puppentrickverfilmung von Günter Rätz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Der Opernsänger Ludwig Löwenhaupt möchte zu Weihnachten einen richtigen Festbraten haben, und kauft so vorab bereits eine Gans, die die Familie mästen soll. Was er aber nicht ahnt, ist, dass die Kinder, Elli, Gerda und Peterle das Tier, welches auf den Namen Gustje getauft wird, fortan lieb gewinnen und sie nicht mehr verspeisen wollen. Aus „fünf Kilo Fleisch“, die zunächst im Keller eingesperrt waren, wird nach der „Befreiung“ ein Haustier, das die Kinder mit ins Bett nehmen und mit ihm kommunizieren. Doch kurz vor Weihnachten will Vater Löwenhaupt sie dennoch schlachten. Doch da seine Familie protestiert, und sich sein Gewissen meldet, kann er die Gans doch nicht schlachten. So versucht er sie mit Schlafmitteln zu töten. Allerdings wacht Auguste nach dem Rupfen wieder auf. Sie erhält einen Pullover und darf nun endgültig als Haustier in der Familie bleiben.

[Bearbeiten] Hintergrundinformationen

Der Film wurde auf dem Nationalen Festival „Goldener Spatz“ für Kinderfilme der DDR in Kino und Fernsehen 1987 uraufgeführt und am Heiligabend des Jahres 1988 erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Hergestellt wurde Die Weihnachtsgans Auguste im DEFA-Studio für Spielfilme in Babelsberg. Am 24. Dezember 2003 lief im MDR ein Special „Auguste“ - 15 Jahre nach dem Film, in dem gezeigt wurde, was aus der Gans (eigentlich ein Ganter), inzwischen 16 Jahre alt und sieben Kilogramm schwer, geworden war. Ihr Zuhause war das Dörfchen Marzahne in Brandenburg, wo sie mit Nasenbären, Zebras und vielen anderen Tieren zusammen lebt.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Beim Kinofest in Gera 1987 erhielt der Film den Sonderpreis Goldener Spatz 1987 des Oberbürgermeisters.

[Bearbeiten] Weblinks

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