Die große Stille

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Filmdaten
Deutscher Titel Die große Stille
Produktionsland Frankreich, Schweiz, Deutschland
Erscheinungsjahr 2005
Länge 162 Minuten
Altersfreigabe FSK ohne Altersbeschränkung
Stab
Regie Philip Gröning

Die große Stille ist ein mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Philip Gröning aus dem Jahr 2005, der das Leben in der Grande Chartreuse, dem Mutterkloster des Ordens der Kartäuser zeigt. Gemäß der Spiritualität des Ordens wird im Film kaum gesprochen; bisweilen werden Zwischentexte eingeblendet. Auch auf Filmmusik wird ganz verzichtet. Man hört nur die natürlichen Geräusche und den Gesang beim Stundengebet und den Zeremonien der Mönche, der gleichzeitig auch das erste menschliche Wort ist, das man etwa 20 Minuten nach Filmbeginn hört.

Fast sechs Monate lang lebte Philip Gröning bei den Kartäusern, um diesen Film zu drehen. Der fertige Film hat eine Länge von 169 Minuten. Die gesamte Produktionszeit des Filmes erstreckte sich von der ersten Idee über die Kontaktaufnahme, Vorbereitungen nach der Zusage – 16 Jahre nach der Anfrage – allerdings über beinahe 21 Jahre.

Die Jury der Europäischen Filmakademie begründete ihre Preis-Entscheidung wie folgt: „Philip Grönings nachdenklicher Film berührt die geheimnisvolle Welt des Glaubens und unser Bedürfnis nach Ruhe im Gegensatz zum modernen Leben.“[1]

Aufgrund der Einschränkung, nur ohne Team im Kloster filmen zu dürfen, entschied sich Gröning für den Einsatz einer Sony HDW F-900 Kamera[2], mit der er den Film komplett digital aufzeichnen konnte.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. unterm strich - Jury der Europäischen Filmakademie begründete ihre Entscheidung. taz. 2. November 2006. Abgerufen am 21. Dezember 2010.
  2. Technical specifications for "Die große Stille (Englisch) IMDb. Abgerufen am 25. Juli 2008.