Donationware

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Bei der Donationware (von engl. „donation“: Spende) handelt es sich um Freeware, wobei der Autor um eine Spende in beliebiger Höhe bittet, um die durch Weiterentwicklung oder Verbreitung der Software entstehenden Kosten zu kompensieren (zum Beispiel Server-Kosten). Wenn auch der Quelltext der Software verfügbar ist, so genügt Donationware eventuell auch den Kriterien für freie Software.

Abgrenzung[Bearbeiten]

Eine strengere Lizenzform ist die Shareware. Sie erlaubt zwar die Verbreitung einer oft eingeschränkt nutzbaren Version, bietet aber die vollständige Funktionalität erst nach dem Erwerb der Software.

Eine sehr ähnliche Lizenzform ist Mindware, bei der die Zahlung jedoch nicht als Spende, sondern als Honorar gekennzeichnet wird, weshalb die Software nicht mehr als Freeware gilt.

Freiere Lizenzformen sind:

  • Beerware erlaubt die freie Nutzung, der Autor bittet aber bei Gefallen um das Spendieren eines Bieres oder ähnlichem.
  • Charityware erlaubt die freie Nutzung, der Autor bittet aber bei Gefallen um eine Spende für einen guten Zweck.
  • Cardware ist Freeware, bei der der Autor vom Benutzer die Zusendung einer Postkarte erwartet.
  • Commentware ist frei verfügbar, es wird aber um einen Kommentar zum Programm gebeten (ähnlich wie bei Betatests).
  • Copyleft schränkt die Rechte aus freier Software nur dadurch ein, dass abgeleitete Werke gleiche Freiheiten gewähren müssen.
  • Freeware ist Software, die vom Autor ohne Entgelt zur Verfügung gestellt wird.
  • Freie Software erlaubt, sie für jeden Zweck zu nutzen, sie beliebig zu kopieren, studieren, zu verändern und weiterzuverteilen.
  • Linkware fordert bei Benutzung bzw. Gefallen einen Link auf die Autorenwebsite.
  • Public Domain (dt. „Gemeinfreiheit“) bedeutet den völligen Verzicht des Urhebers auf seine Rechte. Die gesetzlichen Rechte und Pflichten können von Land zu Land variieren.