Dorothy Malone

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Dorothy Malone, eigentlich Dorothy Eloise Maloney, (* 30. Januar 1925 in Chicago, Illinois) ist eine ehemalige US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Dorothy Malone begann sich schon im Kindesalter bei Schulaufführungen für die Schauspielerei zu interessieren. Die ersten Schritte im Showgeschäft machte sie als Fotomodell für Kindermode. Für den Film wurde sie in einer Studenteninszenierung entdeckt, lehnte aber einen Vertrag mit einem Hollywood-Studio ab. Sie wollte erst eine fundierte Ausbildung (Tanz und Stimmbildung) absolvieren. Bei dem großen Studio RKO wurde sie dann unter Vertrag genommen, nachdem ein Agent sie im Theater gesehen hatte.

Ab 1945 arbeitete sie für die Warner Brothers Studios; einige kleinere Rollen folgen, so in Tote schlafen fest. Der Durchbruch in Hollywood sollte ihr jedoch erst mit der Darstellung einer nymphomanischen Erbin eines Ölimperiums im Film In den Wind geschrieben gelingen. Der Oscar, den sie für diesen Film bekam, erwies sich als karrierehemmend. Die nachfolgenden Angebote hatten nicht mehr die Qualität dieses Films. So suchte sich Malone andere Rollen. Ab 1964 spielte sie vier Jahre lang in der Seifenoper Peyton Place die Constance MacKenzie. In den 1970er Jahren trat sie nur noch sporadisch in Filmen auf.

Privat war sie in erster Ehe mit dem Schauspieler Jacques Bergerac (1959–1964) verheiratet. Aus dieser Verbindung stammen ihre beiden Töchter Mimi (* 1960) und Diane (* 1961). In zweiter Ehe heiratete sie 1969 den Bankier Robert Tomarkin. Die Ehe wurde noch im gleichen Jahr wieder annulliert. Ihre dritte Ehe schloss sie 1971 mit Charles H. Bell, sie hielt bis 1974.

Filmographie[Bearbeiten]

  • 1942: The Man Who Wouldn’t Die
  • 1943: Gildersleeve on Broadway
  • 1943: The Falcon and the Co-eds
  • 1944: Higher and Higher
  • 1944: Seven Days Ashore
  • 1944: Showbusiness
  • 1944: Step Lively
  • 1944: One Mysterious Night
  • 1945: Frontier Days
  • 1945: Too Young to Know
  • 1946: Janie Gets Married
  • 1946: Tag und Nacht denk' ich an Dich (Night and Day)
  • 1946: Tote schlafen fest (The Big Sleep)
  • 1948: To the Victor
  • 1948: Two Guys from Texas
  • 1948: One Sunday Afternoon
  • 1949: Blondes Gift (Flaxy Martin)
  • 1949: Die Konterbande (South of St. Louis)
  • 1949: Vogelfrei (Colorado Territory)
  • 1950: Verurteilt / Das graue Tor zur Hölle (Convicted)
  • 1950: Der Nevada Mann (The Nevadan)
  • 1950: The Killer That Stalked New York
  • 1951: Mrs. O’Malley and Mr. Malone
  • 1951: Saddle Legion
  • 1952: … jetzt wird abgerechnet (The Bushwhackers)
  • 1953: Teufelskerle des Ozeans (Torpedo Alley)
  • 1953: Starr vor Angst (Scared Stiff)
  • 1953: Die Hand am Colt (Law and Order)
  • 1953: Jack Slade – der Revolverheld von Colorado (Jack Slade)
  • 1954: Der rasende Teufel (The Fast and the Furious)
  • 1954: Loophole
  • 1954: Gegen Terror und Banditen (The Lone Gun)
  • 1954: Schachmatt (Pushover)
  • 1954: Security Risk
  • 1954: Hölle 36 (Privat Hell 36)
  • 1954: Man soll nicht mit der Liebe spielen (Young at Heart)
  • 1955: Urlaub bis zum Wecken (Battle Cry)
  • 1955: Fünf Revolver gehen nach Westen (Five Guns West)
  • 1955: Der Teufel im Sattel (Tall Man Riding)
  • 1955: Ihr sehr ergebener … (Sincerely Yours)
  • 1955: Maler und Mädchen / Der Agentenschreck (Artists and Models)
  • 1955: In Acht und Bann (At Gunpoint)
  • 1956: Blut an meinen Händen (Tension at Table Rock)
  • 1956: Dem Tode entronnen (Pillars of the Sky)
  • 1956: In den Wind geschrieben (Written on the Wind)
  • 1957: Quantez, die tote Stadt (Quantez)
  • 1957: Der Mann mit den 1000 Gesichtern (Man of Thousand Faces)
  • 1957: Luftfracht Opium (Tip on a Dead Jockey)
  • 1958: Duell in den Wolken (The Tamished Angels)
  • 1958: Ihr Leben war ein Skandal (Too Much, Too Soon)
  • 1959: Der Mann mit den goldenen Colts (Warlock)
  • 1960: Höllenfahrt (The Last Voyage)
  • 1961: El Perdido (The Last Sunset)
  • 1963: Beach Party
  • 1964: Bezwinger des Todes (Fate Is The Hunter)
  • 1969: Exzess (Femmine insaziabili)
  • 1975: Patty – Die meistgesuchte Frau Amerikas (Abduction)
  • 1975: Miami Connection (The Man Who Would Not Die)
  • 1976: Novemberplan (The November Plan)
  • 1977: Rendezvous mit dem Tod (Golden Rendezvous)
  • 1979: Good Luck, Miss Wyckoff
  • 1979: Der Philadelphia Clan (Winter Killst)
  • 1980: Invasion aus dem All (The Day Time Ended)
  • 1983: The Being
  • 1987: Ruhe in Frieden (Descanse en piezas)
  • 1992: Basic Instinct

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]