Dortmunder Stadtwerke

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Dortmunder Stadtwerke AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 18. Juni 1857
Sitz Dortmund, Deutschland
Leitung Guntram Pehlke (Vorstandsvorsitzender), Manfred Kossack, Hubert Jung
Mitarbeiter 1.883 (2006)[1]
Bilanzsumme 1.329 Mio. Euro (2006)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Kommunalwirtschaft
Produkte Mobilität & Logistik, Energie & Wasser, Lebensräume, DatennetzeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.dsw21.de

Die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) sind ein kommunales Unternehmen in Dortmund, das zu 100 % im Besitz der Stadt Dortmund ist.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

DSW21 ist an einer Vielzahl von Tochterfirmen mit den Geschäftsfeldern Transport, Energie, Telekommunikation, Informationstechnologie (IT), Wohnungsbau und Stadtentwicklung beteiligt. Zusammen mit den Bochumer Stadtwerken ist DSW21 so unter anderem Hauptaktionär der Gelsenwasser AG.

Die DSW21 sind in folgenden Bereichen bzw. Sparten aktiv.

Der Bereich Lebensräume fördert die Stadtentwicklung in Dortmund. Hervorzuheben ist das Entwicklungsprojekt Stadtkrone Ost in Dortmund-Schüren, das Kasernengelände Suffolk, das Freizeitgelände Phoenix-See, das Projekt Westfalentor. Der Bereich Lebensräume umfasst aber auch die DOGEWO21, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft mit über 16.000 Wohnungen in Dortmund.

Der Bereich Mobilität umfasst die Verkehrssparte der DSW21 mit über 1900 Beschäftigten. Dazu gehört aber auch der Hafen Dortmund, die Dortmunder Hängebahn H-Bahn und der Verkehrsflughafen Dortmund Airport 21.

Der Bereich Energie umfasst den Energieversorger DEW21 – Dortmunder Energie- und Wasserversorgung mit über 1.100 Beschäftigten. Dazu gehört auch die Entsorgung Dortmund GmbH.

Der Bereich Datennetze und Telefonie wird von der Telekommunikationsgesellschaft DOKOM21 betrieben.

Die IT-Landschaft (SAP, PCs, Server, Drucker) wird für die DSW21 und die DEW21 von der Tochtergesellschaft rku.it GmbH betrieben.

Unternehmensbeteiligungen und Tochterunternehmen[Bearbeiten]

Darüber hinaus bestehen weitere direkte und indirekte Beteiligungen in den Geschäftsfeldern Mobilität und Logistik sowie Energie und Wasser.

  • Dortmunder Hafen AG (98,33 %)
  • Flughafen Dortmund GmbH (74 %, 26 % Stadt Dortmund)
  • H-Bahn-Gesellschaft mbH (100 %)
  • DEW 21 (53 %, RWE Deutschland AG 47 %)
  • KEB Holding AG (65,12 %, 34,88 % andere Kommunen)
    • RW Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH (34,43 %)
  • DOGEWO 21 (90 %, 10 % Sparkasse Dortmund)
  • Phoenix See Entwicklungsgesellschaft mbH (100 %)
  • Hohenbuschei GmbH & Co KG (51 %, 49 % Industriebau Hoff GmbH & Co. Objekt Hohenbuschei KG)
  • Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & CO KG (55 %, 45 % LEG Standort- und Projektentwicklung Essen GmbH/Harpen AG/WestLB AG/Sparkasse Dortmund)
  • Westfalentor 1 GmbH (100 %)
  • DOKOM 21 (84,07 %, 11 % DEW 21, 3 % DOKOM 21, 2 % Sparkasse Dortmund)
  • Entsorgung Dortmund GmbH (49 %, 51 % Stadt Dortmund)
  • Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG (50 %, 50 %Stadtwerke Bochum GmbH)
    • Wasser und Gas Westfalen GmbH (100 %)
      • Gelsenwasser AG (92,93 %)
  • Kommunale Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (18 %, 15 % Stadtwerke Essen AG)
    • Steag GmbH (51 %, 49 % Evonik Industries)
  • Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG (25 %, 25 % DEW 21)
    • Stadtwerke Schwerte (94 %, 1,5 % DEW 21)
  • rku.it GmbH (20 %, 20 % DEW 21, 60 % u.a. verschiedene Stadtwerke)
  • Lokalfunk Dortmund Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG (25 %)

Geschichte[Bearbeiten]

DSW21 (vormals nur DSW) bestand im Jahr 2007 150 Jahre. Die Entwicklung des Unternehmens begann am 19. Juni 1857, als die Dortmunder Actien-Gesellschaft für Gasbeleuchtung gegründet wurde.

Im Dezember 2007 wurde erstmals eine Fusion der DSW21 mit den Bochumer Stadtwerken diskutiert. Seit dem 9. November 2007 findet zwischen der DEW21, den Bochumer Stadtwerken und der gemeinsamen Tochter Gelsenwasser AG eine Kooperation zur Speicherung von Erdgas statt.

Literatur[Bearbeiten]

  • 125 Jahre Dortmunder Stadtwerke AG. Hg. von der Dortmunder Stadtwerke AG. Text und Redaktion: Hermann Keil, Herstellung: Fritz Busche Druckereigesellschaft, Dortmund o.J. (1982), Dokumentation in fünf Bänden

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Zahlen

51.5055972222227.4857833333333Koordinaten: 51° 30′ 20″ N, 7° 29′ 9″ O