Dr. Giggles

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Filmdaten
Deutscher Titel Dr. Giggles
Originaltitel Dr. Giggles
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Manny Coto
Drehbuch Manny Coto
Graeme Whifler
Produktion Stuart M. Besser
Musik Brian May
Kamera Robert Draper
Schnitt Debra Neil-Fisher
Besetzung

Dr. Giggles ist ein US-amerikanischer Slasher-Film mit einigen komischen Elementen von Regisseur Manny Coto aus dem Jahr 1992.

Handlung[Bearbeiten]

Evan Rendell ist der Sohn eines nach dem Tod seiner Frau wahnsinnig gewordenen Arztes, der seine Patienten tötete, um die erste Herztransplantation der Welt umzusetzen. Even überlebte später den Lynch-Angriff der Bewohner des kleinen Städtchens Moorehigh. Er wurde von seinem Vater im Bauch seiner Mutter versteckt und konnte so den Tatort unerkannt verlassen. Jahre später bricht er aus der Psychiatrie aus, wo er wegen seines Kicherns den Spitznamen „Dr. Giggles“ (dt. etwa „Doktor Kicher“) verpasst bekam, und kehrt zurück nach Moorehigh, um Rache an den Familien zu üben, die seinen Vater hingerichtet haben.

Jennifer Campbell, Schülerin des örtlichen Colleges, leidet unter einem angeborenen Herzfehler. Das schränkt sie gerade jetzt, zu den Sommerferien, stark ein. Während alle anderen feiern, macht sie sich Gedanken um ihre Gesundheit. Insbesondere da ihr Freund Max Anderson kaum Verständnis dafür zeigt und mit einem anderen Mädchen herummacht. Währenddessen ziegt Dr. Giggles eine blutige Spur durch das Städtchen. Als sich seine und Jennifers Wege kreuzen, beschließt er, das Werk seines Vaters zu vollenden und Jennifer mit einem neuen Herz zu versehen.

Zunächst kommt es zu einem Showdown im Haus von Rendell, das in die Luft fliegt. Doch Rendell überlebt und lauert Jennifer im Krankenhaus auf, wo sie eine neue Herzklappe eingesetzt bekommen soll. Es gelingt Jennifer jedoch ihn zu überwältigen und Rendell stirbt endgültig.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Multnomah County, Oregon gedreht.[1] Der Soundtrack stammt vom australischen Filmkomponisten Brian May und wurde 1992 auf CD veröffentlicht. Eine CD mit den Rock- beziehungsweise Hard-Rock-Stücken von unter anderem Paul Rodgers und House of Lords wurde ebenfalls veröffentlicht.[2]

Dr. Giggles startete am 23. Oktober 1992 in 1681 US-amerikanischen Kinos und spielte am Eröffnungswochenende über 2,7 Millionen US-Dollar ein. Insgesamt spielte der Film 8 Millionen US-Dollar ein.[3]

Dr. Giggles erschien in Deutschland direkt auf Video und wurde um sechs Minuten gekürzt. Eine ungeschnittene deutschsprachige Fassung ist lediglich als Bootleg erhältlich.[4]

Kritik[Bearbeiten]

Insgesamt wurde Dr. Giggles vor allem als durchschnittlicher Slasher-Film wahrgenommen, der an manchen Stellen sehr unterhaltsam sei, aber keine wirklichen Neuerungen ins Genre brachte,

„Auch ansonsten ist der Film nicht übel, einige blutige Sachen, wobei die meisten allerdings geschnitten sind, werden gezeigt, bei einigen wird dezent danebengehalten und einige spielen in ziemlich dunklen Räumen, so daß man seiner Fantasie freien Luf lassen kann. Ganz besonders gut ist der Dr.Giggles-Schauspieler und noch viel besser seine hysterische Lache (daher auch der Name "Giggles"), die einem wirklich durch Mark und Bein geht. Ein kleines, primitives Horrorfilmchen mit einigen witzigen Einfällen und einer guten, dramaturgischen Spannung. Einer der am heftigsten geschnittenen Filme in Deutschland.“

Haiko Herden: Haikos Filmlexikon[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDr. Giggles. FilminAmerica.com, abgerufen am 16. Februar 2012.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSoundtrack. Soundtrackcollector.com, abgerufen am 16. Februar 2012.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBox office / business for Dr. Giggles. IMDb, abgerufen am 16. Februar 2012.
  4. Dr. Giggles in der Online-Filmdatenbank
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHaiko Herden: Kritik. Haikos Filmlexikon, abgerufen am 16. Februar 2012.